Bei der Arbeitsfähigkeit, so glauben noch viele, gebe es nur ein hartes Entweder-Oder: Entweder sei man allen Anforderungen eines Arbeitsplatzes gewachsen - oder man müsse sich eben "krankschreiben lassen". Doch das stimmt so nicht - die Fähigkeit zu arbeiten hängt ja auch von den Arbeitsbedingungen ab. Angesichts älter werdender Belegschaften ein wichtiger Aspekt.
Ein noch relativ unbekanntes, aber vielversprechendes Verfahren, um die Arbeitsfähigkeit differenziert zu beurteilen, ist die Erhebung des individuellen Workability Index, auf deutsch Arbeitsbewältigungsindex. Dieses Instrument berücksichtigt vor allem auch die subjektive Einschätzung des befragten Mitarbeiters. Es soll der Verbesserung der individuellen Gesundheit, der Kompetenz des Beschäftigten, der Arbeitsumgebung und des Führungsverhaltens dienen.
Eine gute Übersicht über Hintergründe und Methoden bieten die Seiten des European Network for Workplace Health Promotion, die Projektdarstellung der Firma IQ-Consult und die Informationen des WAI-Netzwerks.
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