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Arbeitswelt
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Montag, 11. August 2008


Fast jeder fünfte der jährlich rund 15 Millionen Frachtcontainer, die aus Übersee in deutschen Seehäfen eintreffen, ist vor dem Verschiffen mit hoch giftigen Gasen behandelt worden. Diese sollen verhindern, dass die Ladung verdirbt, und sie sollen Krankheitserreger und Schädlinge abtöten. Darüber hinaus haften an den Waren oft noch beträchtliche Mengen gesundheitsschädlicher Industriechemikalien, die aus dem Herstellungsprozess stammen und mit auf die Reise gegangen sind.

Entsprechend gefährlich wird es, wenn man die Container öffnet - nicht nur wegen der giftigen Chemikalien, sondern auch wegen Myriaden von Pilzen oder Bakterien, die beim unvorsichtigen Öffnen aufgewirbelt werden können. Das ist keineswegs nur im Containerhafen der Fall, sondern häufig erst beim Empfänger oder in einem Logistikzentrum, wo die Waren weiter verteilt werden.

Eigentlich müssen begaste Container nach international geltenden Vorschriften mit Warnhinweisen gekennzeichnet sein. Doch häufig fehlen diese Kennzeichnungen, oder sie sind mangelhaft. Und für Industriechemikalien oder Infektionserreger gibt es überhaupt keine international verbindlichen Regelungen. Ganz zu schweigen von Gefahren, die dem Empfänger durch verkeilte oder herabstürzende Teile der Ladung drohen.

Was tun?

Für alle, die bei ihrer Arbeit mit Frachtcontainern umgehen, sowie für Ärzte und Rettungsdienste, die bei Zwischenfällen helfen sollen, gibt es ein paar hoch informative Internetseiten:

Universitätsprofessur für Arbeitsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

Bürgerinfo und Bürgerservice der Hansestadt Hamburg

Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA)






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