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		<title>mhmayer: Arbeitswelt</title>
		<link>/categories/arbeitswelt/</link>
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		<language>de</language>
		<copyright>Copyright 2010 mhmayer</copyright>
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			<title>REACH!   CLP!   GHS!</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2010/07/06.html#a129</link>
			<description>Haushaltsreiniger, Druckfarben, Parfum, Grillanz&amp;uuml;nder - wer chemische Stoffe in der EU herstellt, sie anwendet oder in die EU importiert, muss sich mit einigen wichtigen Verordnungen und Fristen befassen.

REACH steht f&amp;uuml;r &lt;i&gt;Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals&lt;/i&gt; (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Diese EG-Verordnung mit der Nummer 1907/2006 zentralisiert und vereinfacht das Chemikalienrecht europaweit und ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten.

Die CLP-Verordnung gilt der Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (&lt;i&gt;Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures&lt;/i&gt;). Sie tr&amp;auml;gt die EG-Nummer 1272/2008 und ist am 20. Januar 2009 in Kraft getreten. Abgeleitet vom &lt;i&gt;Globally Harmonised System of Classification and Labelling of Chemicals&lt;/i&gt; (GHS) der Vereinten Nationen, das in der EU eingef&amp;uuml;hrt wurde, wird die CLP-Verordnung auch GHS-Verordnung genannt.

Die Verordnungen sollen den Wissensstand &amp;uuml;ber die Gefahren und Risiken erh&amp;ouml;hen, die von Chemikalien ausgehen k&amp;ouml;nnen, und den Unternehmen mehr Verantwortung f&amp;uuml;r den sicheren Umgang mit ihren Produkten &amp;uuml;bertragen. Ab dem 1. Dezember 2010 m&amp;uuml;ssen chemisch definierte Einzelstoffe, ab dem 1. Juni 2015 auch Stoffgemische nach der CLP-Verordnung eingestuft, gekennzeichnet und verpackt werden. &lt;a href=&quot;http://www.unece.org/trans/danger/publi/ghs/pictograms.html&quot;&gt;Zur Kennzeichnung gibt es neue, einheitliche Symbole&lt;/a&gt;.

Wer was tun muss, ist ausf&amp;uuml;hrlich und verst&amp;auml;ndlich auf den Seiten des &lt;a href=&quot;http://www.reach-clp-helpdesk.de&quot;&gt;REACH-CLP Helpdesk der Bundesbeh&amp;ouml;rden&lt;/a&gt; dargestellt.
</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2010/07/06.html#a129</guid>
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 19:19:27 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Nanopartikel</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2010/03/06.html#a127</link>
			<description>Chirurgische Instrumente, die sich gegen Krankheitskeime zur Wehr setzen; Kleidungsst&amp;uuml;cke, die Geruchsstoffe abbauen; Tabletten, die sekundenschnell wirken - Nanopartikel machen es m&amp;ouml;glich. Das sind kleinste Teilchen mit einem Durchmesser zwischen einem und hundert Nanometern. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. &quot;Das ist schon sehr klein; Atome, die Grundbausteine des Alltags, sind nur noch zehnmal kleiner&quot;, erl&amp;auml;utert eine &lt;a href=&quot;http://www.bmbf.de/pub/nanopartikel_kleine_dinge_grosse_wirkung.pdf&quot;&gt;Brosch&amp;uuml;re des Bundesministeriums f&amp;uuml;r Bildung und Forschung&lt;/a&gt; die Dimensionen.

Weil sie so klein sind, haben Nanopartikel ganz besondere Eigenschaften: Sie k&amp;ouml;nnen als Katalysator chemische Reaktionen beschleunigen, sie reagieren aber auch selbst - oft heftig - mit ihrer Umgebung, und sie k&amp;ouml;nnen biologische Strukturen durchwandern, z. B. wenn sie durch die Lunge in den K&amp;ouml;rper gelangen. Welche Auswirkungen das auf die menschliche Gesundheit hat, ist noch weitgehend unbekannt.

Bereits bei der Einf&amp;uuml;hrung von Nanotechnologien muss deshalb in den Unternehmen vorsorglich auch der Arbeitsschutz beachtet werden, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/praevention/themen_a_z/nano/index.jsp&quot;&gt;empfiehlt J&amp;uuml;rgen Milde von der DGUV&lt;/a&gt;. &amp;Uuml;ber Nanopartikel am Arbeitsplatz, den aktuellen Stand der Forschung und die Wirksamkeit von Schutzma&amp;szlig;nahmen informieren ausf&amp;uuml;hrlich die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/ifa/de/fac/nanopartikel/index.jsp&quot;&gt;Seiten des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der DGUV&lt;/a&gt;. Beim Bundesumweltministerium hat sich die &lt;a href=&quot;http://www.bmu.bund.de/gesundheit_und_umwelt/nanotechnologie/nanodialog/doc/42655.php&quot;&gt;NanoKommission der deutschen Bundesregierung&lt;/a&gt; zur Aufgabe gemacht, Nutzen und Risiken von Nanotechnologien im Sinne des Vorsorgeprinzips zu betrachten und nachhaltige Innovationen zu f&amp;ouml;rdern.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2010/03/06.html#a127</guid>
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 11:41:37 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Der ehrbare Kaufmann</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2010/02/18.html#a126</link>
			<description>Ach, was wurde man vor zehn Jahren noch bel&amp;auml;chelt, wenn man alte Kaufmannstugenden ins Gespr&amp;auml;ch brachte. Mittlerweile ist Ehrbarkeit offenbar wieder in.

&quot;Bereits im Mittelalter wurde in Kaufmannshandb&amp;uuml;chern der &apos;wahre und ehrliche Kaufmann&apos; gepriesen&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.bundespraesident.de/Reden-und-Interviews-,11057.645405/Erfolgsgrundlage-Vertrauen-Red.htm?global.back=/-%2c11057%2c7/Reden-und-Interviews.htm%3flink%3dbpr_liste%26link.sTitel%3dvertrauen&quot;&gt;erinnert uns Bundespr&amp;auml;sident Horst K&amp;ouml;hler&lt;/a&gt;. Sogar eine eigene Website gibt es zu dem Thema: Das Institut f&amp;uuml;r Management an der Humboldt-Universit&amp;auml;t zu Berlin publiziert sie unter &lt;a href=&quot;http://www.der-ehrbare-kaufmann.de&quot;&gt;www.der-ehrbare-kaufmann.de&lt;/a&gt;.

Wenigstens in Ans&amp;auml;tzen wird dort auch auf das Problem eingegangen, unter welchen allgemeinen Systembedingungen es mit der Ehrbarkeit denn funktionieren k&amp;ouml;nnte. Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach jedenfalls &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2323473_0_8060_-interview-mit-friedhelm-hengsbach-ich-kann-gier-nicht-mehr-hoeren-.html&quot;&gt;h&amp;auml;lt von moralischen Appellen in diesem Zusammenhang nicht viel&lt;/a&gt;: &quot;Ich kann das Wort Gier schon nicht mehr h&amp;ouml;ren. Nicht individuelles Versagen, sondern ein korrumpiertes System hat die Krise verursacht, auch wenn man zur Ablenkung S&amp;uuml;ndenb&amp;ouml;cke, also die angeblich gierigen Manager, ausfindig macht.&quot;</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2010/02/18.html#a126</guid>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 17:52:05 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebssicherheitsmanagement - eine Definition</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2010/01/22.html#a125</link>
			<description>Betriebssicherheitsmanagement ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung eines zweckgerichteten sozialen Systems in einer solchen Weise, dass die mit seinen betrieblichen Prozessen verbundenen Risiken als akzeptabel und verantwortbar gelten.

&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/Beratung/html/publikationen.html&quot;&gt;(Quelle und Begr&amp;uuml;ndung siehe Publikationen)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2010/01/22.html#a125</guid>
			<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 12:15:11 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Schweigepflicht</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2009/12/28.html#a124</link>
			<description>Ob der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates&quot;&gt;Eid des Hippokrates&lt;/a&gt; wirklich von dem griechischen Arzt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hippokrates_von_Kos&quot;&gt;Hippokrates von K&amp;oacute;s&lt;/a&gt; im vierten Jahrhundert v. Chr. verfasst wurde? Eher unwahrscheinlich. Trotzdem gilt der antike Text bis heute als erste grundlegende Formulierung einer &amp;auml;rztlichen Ethik.

Er enth&amp;auml;lt bereits eine klare Verpflichtung zu &amp;auml;rztlicher Verschwiegenheit: &quot;Was ich bei der Behandlung oder auch au&amp;szlig;erhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und h&amp;ouml;re, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.&quot;

Eine modernere Version des &amp;auml;rztlichen Verhaltenskodex findet sich in der &lt;a href=&quot;http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Genf.pdf&quot;&gt;Genfer Deklaration des Welt&amp;auml;rztebunds&lt;/a&gt;. Dort hei&amp;szlig;t es: &quot;Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch &amp;uuml;ber den Tod des Patienten hinaus wahren.&quot;

Nicht nur historische Eidesformeln, sondern auch die Gesetze aufgekl&amp;auml;rter Staaten begr&amp;uuml;nden die Pflicht zu besonderer Verschwiegenheit (&amp;Auml;rztliche Schweigepflicht). Ihre Verletzung durch &amp;Auml;rzte oder das medizinische Hilfspersonal ist nach &lt;a href=&quot;http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html&quot;&gt;&amp;#167; 203 Strafgesetzbuch strafbar&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2009/12/28.html#a124</guid>
			<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 15:57:53 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Ein Beitrag zur Integration von Managementsystemen</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2009/08/10.html#a121</link>
			<description>&amp;#132;Der Ablauf der Prozesse nimmt keine R&amp;uuml;cksicht auf Einzelfragen von Qualit&amp;auml;t, Umwelt und Sicherheit. Die Prozesse f&amp;uuml;hren in der Gesamtheit zu gew&amp;uuml;nschten oder ungew&amp;uuml;nschten Ergebnissen und m&amp;uuml;ssen daher gesamtheitlich (integriert) betrachtet werden&amp;#147;, betonen die Autoren der VDI-Richtlinie 4060.

Diese im Jahr 2004 vom &lt;a href=&quot;http://www.vdi.de&quot;&gt;Verein Deutscher Ingenieure&lt;/a&gt; herausgegebene Richtlinie gibt eine Handlungsanleitung zur praxisorientierten Einf&amp;uuml;hrung integrierter Managementsysteme: Anforderungen aus verschiedenen Bereichen (z. B. Gesundheit, Sicherheit, Umwelt, Qualit&amp;auml;t) werden mit einer einheitlichen Vorgehensweise zusammengefasst. In der Vorbemerkung hei&amp;szlig;t es: &amp;#132;Die Vielzahl der heute angewendeten Managementsysteme, die auf freiwilliger Basis (z. B. DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001) oder auf Grund rechtlicher Vorgaben (z. B. St&amp;ouml;rfallverordnung) bzw. in Folge rechtlicher Anforderungen aus einem Arbeitsschutzmanagementsystem, einem Risikomanagementsystem (z. B. auf Grund &amp;#167; 130 OWiG, KonTraG etc.) eingerichtet werden, erfordert eine verbesserte Nutzung von Synergien, die nur in &amp;#130;Integrierten Managementsystemen&amp;#146; m&amp;ouml;glich ist.&amp;#147;

&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/pdf/Methodik_Risiko_BetrSichManagement_20090808.pdf&quot;&gt;Ein eigener Beitrag zur Integration von Managementsystemen f&amp;uuml;r Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz, Qualit&amp;auml;t und Krisenpr&amp;auml;vention findet sich im Abschnitt &lt;i&gt;Publikationen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;. Darin wird eine Methodik beschrieben, die auf dem von Frederic Vester und Alexander v. Hesler entwickelten Sensitivit&amp;auml;tsmodell basiert. Sie erlaubt es, mit vertretbarem Aufwand alle wesentlichen betrieblichen Risiken und ihre Dynamik im Gesamtzusammenhang zu erkennen und zu bearbeiten.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2009/08/10.html#a121</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 19:24:30 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Berufsgenossenschaften und Unfallkassen</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2009/03/06.html#a119</link>
			<description>Um sich und ihre Familien gegen Invalidit&amp;auml;t und Tod zu versichern, gr&amp;uuml;ndeten Z&amp;uuml;nfte und Gilden schon im ausgehenden Mittelalter Versicherungen auf Gegenseitigkeit. Im 19. Jahrhundert entstanden freiwillige, private Sozialversicherungen der Gewerkschaften und der kirchlichen Arbeiterverb&amp;auml;nde. Am 6. Juli 1884 beschloss der deutsche Reichstag das erste Unfallversicherungsgesetz (das durch die Reichsversicherungsordnung von 1911 erweitert wurde und letzten Endes in das deutsche Sozialgesetzbuch einging).

Seither sind die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de&quot;&gt;Berufsgenossenschaften und Unfallkassen&lt;/a&gt; Tr&amp;auml;ger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Zusammen versichern sie &amp;uuml;ber 70 Millionen Menschen gegen Unf&amp;auml;lle und Berufskrankheiten bei der Arbeit, in der Schule sowie im Ehrenamt. Die gesetzliche Unfallversicherung wird ausschlie&amp;szlig;lich aus Beitr&amp;auml;gen der Arbeitgeber finanziert. Diese werden im Gegenzug von der Haftung bei Arbeitsunf&amp;auml;llen und Berufskrankheiten freigestellt, m&amp;uuml;ssen sich aber an Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften halten.

Diese Pflichtversicherung der Arbeitgeber ist mit dem Europarecht vereinbar, hat nun &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/de/transitpage.htm&quot;&gt;der Europ&amp;auml;ische Gerichtshof (EuGH)&lt;/a&gt; entschieden. Sie versto&amp;szlig;e nicht gegen die europ&amp;auml;ischen Wettbewerbsbestimmungen. Auch die Mehrheit der &lt;a href=&quot;http://www.arbeitgeber.de/&quot;&gt;Arbeitgeberverb&amp;auml;nde in Deutschland&lt;/a&gt; hat sich wiederholt f&amp;uuml;r das bestehende, parit&amp;auml;tisch verwaltete System ausgesprochen. In einem alternativen, gewinnorientierten Versicherungssystem m&amp;uuml;ssten vor allem kleine Betriebe mit steigenden Pr&amp;auml;mien rechnen, und Unternehmen mit hohen Risiken k&amp;ouml;nnten vielleicht gar keine Versicherung finden.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2009/03/06.html#a119</guid>
			<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 13:40:01 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Silber-Tsunami: US-Gesundheitsreform muss Pr&amp;#228;vention am Arbeitsplatz einbeziehen</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2009/01/28.html#a118</link>
			<description>Der Fachverband der Arbeits- und Umweltmediziner in den USA (&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org&quot;&gt;ACOEM&lt;/a&gt;) hat den designierten Gesundheitsminister der Regierung Obama aufgefordert, den Zusammenhang zwischen Gesundheit, Sicherheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer  einerseits und der langfristigen Stabilit&amp;auml;t des Gesundheitssystems und der Wirtschaft der USA andererseits zu thematisieren.

Man stehe vor einer doppelten Herausforderung durch den &amp;Uuml;bergang von 80 Millionen Baby-Boomers in den Ruhestand und die Zunahme chronischer Krankheiten in den Vereinigten Staaten. &quot;Das ist der &apos;Silber-Tsunami&apos;, der ernste Folgen f&amp;uuml;r die Produktivit&amp;auml;t und Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit der Nation in einem globalisierten Wirtschaftssystem hat&quot;, sagt ACOEM-Pr&amp;auml;sident Robert R. Orford MD. Gesundheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer stehen in einem engen Zusammenhang, wie insbesondere die Forschung der letzten Jahre deutlich gemacht habe.

Der ACOEM-Vorschlag f&amp;uuml;r eine Gesundheitsreform, die sich an den Bed&amp;uuml;rfnissen der Arbeitnehmer orientiert, umfasst vier Grunds&amp;auml;tze:  Investitionen in Gesundheitsprogramme f&amp;uuml;r Arbeitnehmer; Gesundheitlich vernetzte Betrachtung von Arbeitsplatz, Zuhause und Gemeinde; Finanzielle Anreize f&amp;uuml;r gesundheitsf&amp;ouml;rderliches Verhalten von Arbeitnehmern; Vermehrte Fortbildung von Gesundheitsberufen in Pr&amp;auml;ventionsstrategien f&amp;uuml;r die Arbeitswelt.

Dr. Orford forderte die Politiker dringend auf, diese Grunds&amp;auml;tze in die Agenda der Regierung Obama einzubringen.

&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org/news.aspx?id=5490&quot;&gt;Quelle: Press Release - ACOEM Urges Daschle to Address Workforce Health and Productivity Issues (Chicago, IL &amp;#150; Jan. 09, 2009)&lt;/a&gt;

(bearbeitet am 06.03.2009)</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2009/01/28.html#a118</guid>
			<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 16:35:37 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Gefahren aus dem Container</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2008/08/11.html#a114</link>
			<description>Fast jeder f&amp;uuml;nfte der j&amp;auml;hrlich rund 15 Millionen Frachtcontainer, die aus &amp;Uuml;bersee in deutschen Seeh&amp;auml;fen eintreffen, ist vor dem Verschiffen mit hoch giftigen Gasen behandelt worden. Diese sollen verhindern, dass die Ladung verdirbt, und sie sollen Krankheitserreger und Sch&amp;auml;dlinge abt&amp;ouml;ten. Dar&amp;uuml;ber hinaus haften an den Waren oft noch betr&amp;auml;chtliche Mengen gesundheitssch&amp;auml;dlicher Industriechemikalien, die aus dem Herstellungsprozess stammen und mit auf die Reise gegangen sind.

Entsprechend gef&amp;auml;hrlich wird es, wenn man die Container &amp;ouml;ffnet - nicht nur wegen der giftigen Chemikalien, sondern auch wegen Myriaden von Pilzen oder Bakterien, die beim unvorsichtigen &amp;Ouml;ffnen aufgewirbelt werden k&amp;ouml;nnen. Das ist keineswegs nur im Containerhafen der Fall, sondern h&amp;auml;ufig erst beim Empf&amp;auml;nger oder in einem Logistikzentrum, wo die Waren weiter verteilt werden.

Eigentlich m&amp;uuml;ssen begaste Container nach international geltenden Vorschriften mit Warnhinweisen gekennzeichnet sein. Doch h&amp;auml;ufig fehlen diese Kennzeichnungen, oder sie sind mangelhaft. Und f&amp;uuml;r Industriechemikalien oder Infektionserreger gibt es &amp;uuml;berhaupt keine international verbindlichen Regelungen. Ganz zu schweigen von Gefahren, die dem Empf&amp;auml;nger durch verkeilte oder herabst&amp;uuml;rzende Teile der Ladung drohen.

Was tun?

F&amp;uuml;r alle, die bei ihrer Arbeit mit Frachtcontainern umgehen, sowie f&amp;uuml;r &amp;Auml;rzte und Rettungsdienste, die bei Zwischenf&amp;auml;llen helfen sollen, gibt es ein paar hoch informative Internetseiten:

&lt;a href=&quot;http://www.uke.uni-hamburg.de/institute/arbeitsmedizin/index_14284.php&quot;&gt;Universit&amp;auml;tsprofessur f&amp;uuml;r Arbeitsmedizin des Universit&amp;auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.hamburg.de/startseite-branchen/120338/container-begast.html&quot;&gt;B&amp;uuml;rgerinfo und B&amp;uuml;rgerservice der Hansestadt Hamburg&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/bgia/de/pra/container/index.jsp&quot;&gt;Institut f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2008/08/11.html#a114</guid>
			<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 12:53:19 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Komplexit&amp;#228;tsfalle</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2008/07/05.html#a113</link>
			<description>Wir leben in einer komplexen Welt. Das ist an sich nichts Neues. Aber wir bekommen es heute immer mehr zu sp&amp;uuml;ren. Das liegt - neben der Vielschichtigkeit und Vernetztheit technischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen - vor allem daran, dass wir immer schneller immer mehr Daten, Sinneseindr&amp;uuml;cke und Nachrichten zu verkraften haben, &amp;uuml;ber deren Bedeutung und Relevanz wir nicht sicher sein k&amp;ouml;nnen. Dieser Beschleunigung und Daten&amp;uuml;berflutung sind immer mehr Menschen kaum noch gewachsen.

Unzureichend erkannte, verstandene und bew&amp;auml;ltigte Komplexit&amp;auml;t ruft bei den Menschen einerseits erh&amp;ouml;hte Aktivit&amp;auml;t und gesteigerten Ressourcenverbrauch hervor (um die Situation in den Griff zu bekommen). Andererseits erzeugt sie Stress und Angst (wenn es nicht funktioniert). Hier beginnt nicht selten ein Teufelskreis: Stress und Angst schr&amp;auml;nken die Wahrnehmungs- und Denkf&amp;auml;higkeit dramatisch ein, und genau deshalb ist der Versuch, durch noch mehr Anstrengung mit dem Problem fertig zu werden, h&amp;auml;ufig zum Scheitern verurteilt. Die Folge: Noch mehr Stress und Angst, Verkennung der Realit&amp;auml;t, Burnout.

&apos;Die Komplexit&amp;auml;tsfalle&apos; nennt die Kybernetikerin und Autorin Maria Pruckner dieses Ph&amp;auml;nomen. In ihrem gleichnamigen Buch macht sie auf unkonventionelle und spielerische Weise deutlich, wie sich komplexe Bedingungen auf den Menschen auswirken und wie man am besten damit umgeht.

Mehr &amp;uuml;ber die Autorin, &amp;uuml;ber das Management in komplexen Systemen und das L&amp;ouml;sen von komplexen Problemen findet sich auf der Website &lt;a href=&quot;http://www.mariapruckner.com/&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mariapruckner.com&quot;&gt;http://www.mariapruckner.com&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2008/07/05.html#a113</guid>
			<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 17:33:08 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Elementare Arbeitsschutzvorschriften ignoriert: Fristlose K&amp;#252;ndigung berechtigt</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2008/02/04.html#a110</link>
			<description>Vom Arbeitgeber erlassene elementare Sicherheitsvorschriften, die die Arbeitnehmer vor erheblichen Gesundheitsrisiken sch&amp;uuml;tzen sollen, sind von den Arbeitnehmern unbedingt einzuhalten.

Das &lt;a href=&quot;http://www.arbgsh.de/&quot;&gt;Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein&lt;/a&gt; (Aktenzeichen 5 Sa 150/07) hat ausgef&amp;uuml;hrt, dass die Au&amp;szlig;erachtlassung der Sicherheitsvorschriften eine Pflichtverletzung darstellt, die an sich geeignet ist, eine fristlose K&amp;uuml;ndigung des Arbeitsverh&amp;auml;ltnisses zu rechtfertigen. Dazu ist nach Auffassung des Gerichts ausnahmsweise sogar keine vorherige Abmahnung notwendig, wenn der Arbeitnehmer aufgrund der Schwere seines Fehlverhaltens von vornherein nicht damit rechnen konnte, dass der Arbeitgeber dieses toleriert.

In dem vom LAG Schleswig-Holstein entschiedenen Fall hatte ein seit rund 20 Jahren beim Arbeitgeber besch&amp;auml;ftigter Maschinenf&amp;uuml;hrer mit einem weiteren Kollegen eine Presse gereinigt und sie dabei manuell wieder angefahren. Der Kollege geriet dabei mit seiner Hand in die Presse und verlor die Kuppe des kleinen Fingers. Der Arbeitgeber k&amp;uuml;ndigte dem Maschinenf&amp;uuml;hrer daraufhin fristlos, hilfsweise ordentlich.

Das Gericht hielt im konkreten Fall diese K&amp;uuml;ndigung nur deshalb nicht f&amp;uuml;r rechtens, weil die Sicherheitsvorschriften des Arbeitgebers f&amp;uuml;r die betroffenen Arbeiten nicht eindeutig genug waren und die Vorgesetzten diese Reinigungspraxis fr&amp;uuml;her zumindest stillschweigend geduldet h&amp;auml;tten.

&lt;a href=&quot;http://www.kostenlose-urteile.de/newsview4937C.htm&quot;&gt;Quelle: RA-Online, Pressemitteilung des LAG Schleswig-Holstein vom 2. Oktober 2007&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2008/02/04.html#a110</guid>
			<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 13:52:01 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebssicherheitsmanagement</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/12/31.html#a109</link>
			<description>Das Management von Arbeits- und Gesundheitsschutz, Qualit&amp;auml;t, Umweltschutz, Datensicherheit, die Handhabung betrieblicher Risiken und der Umgang mit Unternehmenskrisen sind Gegenstand einer sich neu etablierenden Fachrichtung: Betriebssicherheitsmanagement.

&lt;a href=&quot;http://eit.tfh-bochum.de/index.php?id=906&quot;&gt;Mit dem Start eines Masterstudiengangs&lt;/a&gt; zum Sommersemester 2006 an der TFH Georg Agricola zu Bochum beginnt das Fach nun auch, akademische Formen anzunehmen - wobei der Praxisbezug betont wird.

Die Idee dabei ist: Statt der getrennten Bearbeitung zum Beispiel von Umwelt-, Qualit&amp;auml;ts- und Arbeitsschutz-Aspekten lassen sich viele dieser Themen gemeinsam managen. So kann man Ressourcen optimal einsetzen, zeitgem&amp;auml;&amp;szlig;e Forderungen nach Rechtssicherheit erf&amp;uuml;llen und - nicht zuletzt - die Mitarbeiter f&amp;uuml;r ein aktives Mitwirken gewinnen.

Unter dem Dach des Vereins der Freunde und F&amp;ouml;rderer der &lt;a href=&quot;http://www.dasa-dortmund.de/&quot;&gt;DASA&lt;/a&gt; wurde mittlerweile auch ein &lt;a href=&quot;http://www.bsafb.de/fileadmin/downloads/pa_8_6_2007/pa8_6_2007_arbeitskreis_betriebssicherheitsmanagement_gegruendet.pdf&quot;&gt; Arbeitskreis Betriebssicherheitsmanagement (AK BSM)&lt;/a&gt; gegr&amp;uuml;ndet.

</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/12/31.html#a109</guid>
			<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 15:30:06 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebliches Eingliederungsmanagement: Hilfreicher Leitfaden vom DGB</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/11/27.html#a107</link>
			<description>Seit 2004 gibt es im IX. Sozialgesetzbuch den Paragraphen 84(2), der das betriebliche Eingliederungsmanagement regelt. Er gilt f&amp;uuml;r alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die innerhalb eines Jahres ununterbrochen oder l&amp;auml;nger als sechs Wochen arbeitsunf&amp;auml;hig sind. Dabei sind alle Besch&amp;auml;ftigten zu ber&amp;uuml;cksichtigen, nicht nur solche, die schwerbehindert, gleichgestellt oder von Behinderung bedroht sind.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat nun einen Handlungsleitfaden herausgegeben, der den Betriebs- oder Personalr&amp;auml;ten bei der Gestaltung des Eingliederungsmanagements in ihrem jeweiligen betrieblichen Kontext helfen soll. Denn das Gesetz macht keine detaillierten Vorgaben, wie die Umsetzung im Einzelnen erfolgen soll. Es regelt nur allgemein, dass die krankheitsbedingte Gef&amp;auml;hrdung des Arbeits- verh&amp;auml;ltnisses beseitigt oder wenigstens gemindert, erneuter Arbeitsunf&amp;auml;higkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz des Betroffenen erhalten werden soll.

In &amp;uuml;bersichtlicher Form beschreiben die Autorinnen Marianne Giesert und Cornelia Wendt &quot;10 Schritte zum Ziel&quot;. Bei jedem Schritt werden Ziele, Arbeitsmittel, beteiligte Akteure und wichtige rechtliche Grundlagen dargestellt. Ein umfangreicher Anhang liefert weitere Informationen, Adressen und Mustertexte, z. B. f&amp;uuml;r eine Betriebsvereinbarung.

Der &lt;a href=&quot;http://www.dgb.de/service/publikationen/materialdb/material_show_single?matid=401&quot;&gt;Handlungsleitfaden f&amp;uuml;r ein Betriebliches Eingliederungsmanagement&lt;/a&gt; richtet sich prim&amp;auml;r zwar an Betriebsr&amp;auml;te, eignet sich jedoch auch gut als Arbeitshilfe f&amp;uuml;r alle anderen, die sich mit diesem Thema besch&amp;auml;ftigen - unabh&amp;auml;ngig von der eigenen professionellen Brille, durch die sie es betrachten.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/11/27.html#a107</guid>
			<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 18:20:48 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Einmalhandschuhe f&amp;#252;r Lebensmittel? Eher unhygienisch und schlecht f&amp;#252;r die Haut.</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/10/08.html#a106</link>
			<description>Wer beim Umgang mit Lebensmitteln Handschuhe tr&amp;auml;gt, w&amp;auml;scht sich seltener die H&amp;auml;nde. So die Beobachtung vieler Praktiker. Und wenn mit den selben Handschuhen au&amp;szlig;er der Wurst oder dem K&amp;auml;se auch das Papiergeld angefasst wird, verkehrt sich die hygienisch gemeinte Ma&amp;szlig;nahme ins glatte Gegenteil. Der Handschuh wird zum Umsteigebahnhof f&amp;uuml;r Bazillen.

Nun ist es auch wissenschaftlich belegt: Das Arbeiten mit Einmalhandschuhen an Fleisch-, Wurst- und K&amp;auml;setheken bringt f&amp;uuml;r die Kunden keinen Gewinn an Hygiene, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/presse/2007/Q3/frischetheke/&quot;&gt;meldet die Pressestelle der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung&lt;/a&gt;.

Sie verweist auf ein Forschungsprojekt der Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG), der Berufsgenossenschaft f&amp;uuml;r den Einzelhandel (BGE) und des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz (BGIA). Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich bereits nach f&amp;uuml;nfmin&amp;uuml;tigem Umgang mit verschiedenen Lebensmitteln alle m&amp;ouml;glichen Bakterien auf Handfl&amp;auml;chen, Handschuhen und Ger&amp;auml;tschaften ansammeln. Daraufhin wurde gepr&amp;uuml;ft, inwiefern diese Bakterienanreicherung von den Handschuhen oder von der blo&amp;szlig;en Hand auf die Lebensmittel &amp;uuml;bertragen werden.

Das Ergebnis: Es konnte kein Unterschied zwischen der Arbeit mit Handschuhen oder mit blo&amp;szlig;en H&amp;auml;nden festgestellt werden. F&amp;uuml;r den Kunden h&amp;auml;tten Einmalhandschuhe an Frischetheken somit keinerlei hygienischen Vorteil, so die Wissenschaftler. Vielmehr schaden die Handschuhe den Besch&amp;auml;ftigten. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig &amp;uuml;ber l&amp;auml;ngere Zeit getragen, erh&amp;ouml;hen sie das Risiko einer Hauterkrankung. Wirklich reduzieren l&amp;auml;sst sich die Keimzahl auf den Lebensmitteln nur durch den Gebrauch von Hilfsmitteln, z. B. Gabeln.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/10/08.html#a106</guid>
			<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 14:04:45 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Wer ist die OSHA?</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/09/03.html#a105</link>
			<description>Die Europ&amp;auml;ische Agentur f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wurde 1996 eingerichtet. Sie soll die Aufkl&amp;auml;rungsarbeit der in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz zust&amp;auml;ndigen Stellen unterst&amp;uuml;tzen. Die Abk&amp;uuml;rzung OSHA steht f&amp;uuml;r Occupational Safety and Health Agency.

An ihrem Sitz in Bilbao (Spanien) besch&amp;auml;ftigt die OSHA ein eigenes Team von Fachleuten. Organisatorisch sind Vertreter von Regierungen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen beteiligt.

Zu den Werbekampagnen der Agentur z&amp;auml;hlt die &lt;a href=&quot;http://de.osha.europa.eu/topics/europ_woche_europ_wettbewerb/index_html&quot;&gt;Europ&amp;auml;ische Woche f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit&lt;/a&gt;, die sich im Oktober 2007 mit der Pr&amp;auml;vention und Rehabilitation bei Muskel- und Skeletterkrankungen besch&amp;auml;ftigt.

Die OSHA hilft bei der Auslegung der europ&amp;auml;ischen Gesetzgebung zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Eine europ&amp;auml;ische Beobachtungsstelle f&amp;uuml;r Risiken hat die Aufgabe, neu aufkommende Risiken in der Arbeitswelt zu ermitteln.

&lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu/&quot;&gt;Auf der Website der OSHA&lt;/a&gt; werden neben einer F&amp;uuml;lle von Informationen auch praktische Tools angeboten, z. B. Suchwerkzeuge oder automatische Benachrichtigungen, wenn neue Nachrichten zu selbst w&amp;auml;hlbaren Themen erscheinen.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/09/03.html#a105</guid>
			<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 18:10:35 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Allt&amp;#228;glicher Wahnsinn, ins Bild gesetzt ...</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/07/27.html#a103</link>
			<description>... von der Zeitschrift &quot;Arbeit und Gesundheit&quot;. Schon seit mehr als f&amp;uuml;nfzehn Jahren ver&amp;ouml;ffentlicht das Fachblatt immer auf der letzten Seite Leserfotos mit h&amp;ouml;chst unfalltr&amp;auml;chtigen Szenen. Die sorgen unter der &amp;Uuml;berschrift &quot;Das Allerletzte&quot; auf den ersten Blick oft f&amp;uuml;r laute Heiterkeit. Bei genauerem Hinsehen f&amp;auml;llt dem Betrachter aber eher die Kinnlade runter angesichts spannungsvoller Installationen, reizender Arrangements f&amp;uuml;rs Auge, Akrobatik ohne Netz oder brandhei&amp;szlig;er Tricks, vor deren Nachahmung die Redaktion warnt.

Vor kurzem &amp;uuml;berstand die traditionsreiche Rubrik sogar eine Political-Correctness-Diskussion: Wer sich schon vor Schaden nicht f&amp;uuml;rchte, sollte doch vor &amp;ouml;ffentlichem Spott bewahrt bleiben, meinten die Kritiker. Die Redaktion blieb standhaft. Chapeau.

&lt;a href=&quot;http://www.arbeit-und-gesundheit.de/webcom/show_article.php/_c-93/_lkm-250/i.html&quot;&gt;Die Fotos gibt es nat&amp;uuml;rlich auch im Internet zu bewundern&lt;/a&gt;. Besonders interessant f&amp;uuml;r alle, die sich mit Sicherheit und Unfallverh&amp;uuml;tung besch&amp;auml;ftigen: Man lernt immer noch was dazu. Und wer mag, darf bei der Wahl zum jeweiligen Bild des Monats abstimmen oder eigene Fotografien einsenden. Die Motive scheinen ja nicht auszugehen.
</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/07/27.html#a103</guid>
			<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 18:03:19 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Managementsysteme f&amp;#252;r Gesundheit und Arbeitssicherheit: Neue US-Norm</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/06/07.html#a102</link>
			<description>In den USA gibt es eine neue Norm f&amp;uuml;r &quot;Occupational Health and Safety Management Systems&quot;, meldet &lt;a href=&quot;http://www.arbeitsschutz-office.de/newsDetails?newsID=1179736548.61&amp;chorid=00560203&quot;&gt; Haufes Arbeitsschutz-Office&lt;/a&gt;.

Die Hauptelemente &lt;a href=&quot;http://www.aiha.org/Content/AccessInfo/press/SPR-05-1019-02.htm&quot;&gt;der Norm&lt;/a&gt; sind:
&lt;li&gt; F&amp;uuml;hrung durch das Management &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Mitarbeiterbeteiligung &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Planung &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Einbindung und Umsetzung im Betrieb &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Auswertung und Korrektur &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Management Review &lt;/li&gt;

Damit scheinen sich gewisse Standards weiter durchzusetzen, die auch schon in den Empfehlungen der International Labour Organization, &lt;a href=&quot;http://www.ilo.org/public/english/protection/safework/managmnt/guide.htm&quot;&gt;ILO/OSH 2001&lt;/a&gt;, oder der international anerkannten &lt;a href=&quot;http://www.stmugv.bayern.de/gesundheit/giba/betrieb/ohris.htm&quot;&gt;Leitlinie OHRIS &lt;/a&gt; f&amp;uuml;r Arbeitsschutzmanagementsysteme formuliert wurden.

Allen gemeinsam ist: Gesundheitsschutz und Sicherheit der Besch&amp;auml;ftigten werden mit einem Managementsystem nachhaltig in die Strukturen und Abl&amp;auml;ufe eines Unternehmens eingebunden. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;iges Feedback erm&amp;ouml;glicht die Anpassung und Korrektur von Ma&amp;szlig;nahmen und damit die kontinuierliche Verbesserung - sowohl des Arbeitsschutzes als auch des Managementsystems selbst.

Einen &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber Managementsysteme im Arbeitsschutz und den Stand der Diskussion in Deutschland gibt die &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Arbeitsschutzmanagement/Arbeitsschutzmanagement.html&quot;&gt;Bundesanstalt f&amp;uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA)&lt;/a&gt;.


</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/06/07.html#a102</guid>
			<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 21:19:55 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Mit Gefahrstoffen richtig umgehen</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/05/08.html#a101</link>
			<description>Unter dem ganz unpr&amp;auml;tenti&amp;ouml;sen Titel &quot;Zusammenstellung praktischer L&amp;ouml;sungen&quot; hat die &lt;a href=&quot;http://www.baua.de&quot;&gt;Bundesanstalt f&amp;uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)&lt;/a&gt; eine umfangreiche Sammlung von Datenbanken, Umsetzungshilfen, Kommentaren und Musterl&amp;ouml;sungen f&amp;uuml;r den Umgang mit Gefahrstoffen herausgegeben.

Sie enth&amp;auml;lt Beispiele guter betrieblicher Praxis, Arbeitshilfen zur &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Rechtstexte/Gefahrstoffverordnung.html&quot;&gt;Gefahrstoffverordnung&lt;/a&gt;, Anleitungen zur Gef&amp;auml;hrdungsbeurteilung, Vorlagen und Formbl&amp;auml;tter, z. B. f&amp;uuml;r Betriebsanweisungen, branchenspezifische Regeln und L&amp;ouml;sungen, Hinweise zum Finden von weniger gef&amp;auml;hrlichen Ersatzstoffen und noch weitere, zum Teil spezielle Tipps und Quellen.

Reichlich vorhandene Links f&amp;uuml;hren zu themenspezifischen Fundstellen im Internet.

&lt;a href=&quot;http://www.baua.de/nn_12322/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Arbeiten-mit-Gefahrstoffen/pdf/praktische-Loesungen.pdf&quot;&gt;Zur Zusammenstellung geht es hier.&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/05/08.html#a101</guid>
			<pubDate>Tue, 08 May 2007 10:59:22 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Die wichtigsten 2 Quadratmeter deines Lebens...</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/03/07.html#a99</link>
			<description>...sind das Thema einer gro&amp;szlig;angelegten Kampagne, mit der die &amp;Ouml;ffentlichkeit f&amp;uuml;r das Thema Haut sensibilisiert werden soll. Mit einer F&amp;uuml;lle von Aktionen und &amp;ouml;ffentlichen Auftritten, die das ganze Jahr &amp;uuml;ber stattfinden, sollen die Versicherten, vor allem in ihrer Eigenschaft als Arbeitnehmer, aber genauso auch die Arbeitgeber ganz gezielt &amp;uuml;ber die Pr&amp;auml;vention von Hauterkrankungen informiert werden. Die Kampagne soll ihnen konkrete Angebote und Hilfestellungen bieten, wie sie Vorsorge treffen und ihre Haut gesund erhalten k&amp;ouml;nnen.

&lt;a href=&quot;http://www.2m2-haut.de/&quot;&gt;Informationen, Arbeitshilfen und Veranstaltungshinweise finden sich im Internet unter www.2m2-haut.de.&lt;/a&gt;
 
Die Kampagne wird von den Berufsgenossenschaften, der Unfallversicherung der &amp;ouml;ffentlichen Hand, der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung, dem BKK-Bundesverband, dem AOK-Bundesverband und einer ganzen Reihe weiterer Kooperationspartner getragen.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/03/07.html#a99</guid>
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 18:58:28 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Weltwirtschaftsforum: Gesundheit auf der Tagesordnung</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/02/05.html#a98</link>
			<description>Gesundheitsf&amp;ouml;rderung in der Arbeitswelt steht auch beim &lt;a href=&quot;http://www.weforum.org/&quot;&gt;Weltwirtschaftsforum&lt;/a&gt;, dem Vertreter der 1000 global f&amp;uuml;hrenden Unternehmen, Wirtschaftspolitiker und andere Entscheidungstr&amp;auml;ger angeh&amp;ouml;ren, ziemlich weit oben auf der Tagesordnung.

Ihre Initiative &amp;#145;Working Towards Wellness&amp;#146; soll das Engagement in der Gesch&amp;auml;ftswelt zur Vorbeugung gegen chronische Krankheiten f&amp;ouml;rdern, Wirtschaftsf&amp;uuml;hrer vom Sinn der Gesundheitsf&amp;ouml;rderung f&amp;uuml;r ihre Arbeitnehmer &amp;uuml;berzeugen und Unternehmen bei deren praktischer Umsetzung helfen.

Vor kurzem &lt;a href=&quot;http://www.weforum.org/en/initiatives/Wellness/index.htm&quot;&gt;wurde zu diesem Thema ein Report ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt;, der unter anderem zu folgenden Ergebnissen kommt:

Arbeitsplatz als wichtiger Ort f&amp;uuml;r Pr&amp;auml;vention: Arbeitnehmer verbringen heutzutage mehr Zeit bei der Arbeit, und Arbeitgeber k&amp;ouml;nnen Verhaltensweisen beeinflussen, indem sie f&amp;ouml;rderliche Rahmenbedingungen schaffen, die vorhandene Infrastruktur ausnutzen und kosteng&amp;uuml;nstige, aber effiziente Ma&amp;szlig;nahmen anbieten.

Produktivit&amp;auml;tssteigerung: Vorsichtige Sch&amp;auml;tzungen des Nutzens durch die allgemeine Gesundheitsf&amp;ouml;rderung einer Belegschaft ergeben eine wahrscheinliche j&amp;auml;hrliche Rendite von drei zu eins oder mehr.

Markt der Talente: Gesundheitsf&amp;uuml;rsorge, Work-Life-Balance und Sozialleistungen tragen dazu bei, Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und neue Talente anzuziehen. Gleichzeitig k&amp;ouml;nnen Gesundheitsprogramme die Risiken mildern, die alternde Belegschaften mit sich bringen.

Markenzeichen: Das Wohlergehen von Mitarbeitern und Kunden entwickelt sich zu einem Schl&amp;uuml;sselthema in den Corporate-Social-Responsibility- Reports multinationaler Unternehmen.

Die Studie wurde von der &lt;a href=&quot;http://www.pwc.com/&quot;&gt;Beratungsfirma PricewaterhouseCoopers&lt;/a&gt; betreut.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/02/05.html#a98</guid>
			<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 15:32:01 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Demographische Entwicklung - nicht alles grau in grau</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/01/06.html#a96</link>
			<description>Das Durchschnittsalter deutscher Belegschaften steigt langsam aber kontinuierlich an, auch bei den sch&amp;auml;tzungsweise 17 Millionen B&amp;uuml;ro-Arbeitern. Unternehmen sind darum gut beraten, wenn sie sich bereits heute auf diesen altersstrukturellen Wandel einstellen, um wettbewerbsf&amp;auml;hig zu bleiben.

Das &quot;Defizitmodell des Alterns&quot; ist wissenschaftlich l&amp;auml;ngst widerlegt. Die vermeintlich geringere Arbeitsf&amp;auml;higkeit im Alter tritt keineswegs schicksalhaft ein: Leistungsvoraussetzungen wie Ged&amp;auml;chtnis, Kreativit&amp;auml;t, Lernf&amp;auml;higkeit oder Probleml&amp;ouml;sungskompetenz h&amp;auml;ngen in hohem Ma&amp;szlig;e davon ab, welchen Herausforderungen und Bet&amp;auml;tigungsm&amp;ouml;glichkeiten der Mensch im Laufe seines Berufslebens ausgesetzt war.

Hilfen und Tipps zu diesem Thema gibt es jetzt in einer neuen Publikation: &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/nn_5858/de/Publikationen/Broschueren/A46.html__nnn=true&quot;&gt;&quot;Alles grau in grau? - &amp;Auml;ltere Arbeitnehmer und B&amp;uuml;roarbeit&quot;&lt;/a&gt;. Sie verdeutlicht nicht nur die Entwicklungen und Probleme durch den demographischen Wandel, sondern zeigt auch Wege zur alterns- und altersgerechten Gestaltung der Arbeit im B&amp;uuml;ro auf. Empfohlen werden Aktivit&amp;auml;ten auf vier Handlungsfeldern, n&amp;auml;mlich Sicherheit und Gesundheit, Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung, Unternehmenskultur und F&amp;uuml;hrungsverhalten sowie Qualifizierung, Weiterbildung und lebenslanges Lernen.

Herausgeber sind die &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/&quot;&gt;Bundesanstalt f&amp;uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;http://www.inqa.de/&quot;&gt;Initiative Neue Qualit&amp;auml;t der Arbeit (INQA)&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/01/06.html#a96</guid>
			<pubDate>Sat, 06 Jan 2007 14:30:01 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Sucht: Standards f&amp;#252;r die betriebliche Pr&amp;#228;vention</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2006/12/09.html#a95</link>
			<description>Betriebliche Suchtpr&amp;auml;ventionsprogramme sind seit 25 Jahren Bestandteil moderner Personalpolitik, hei&amp;szlig;t es im Vorwort einer neuen Publikation der &lt;a href=&quot;http://www.dhs.de/&quot;&gt;Deutschen Hauptstelle f&amp;uuml;r Suchtfragen (DHS)&lt;/A&gt;. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung des Themas &apos;Suchterkrankung&apos; auf allen Hierarchieebenen und k&amp;ouml;nnen suchtgef&amp;auml;hrdete oder -kranke Besch&amp;auml;ftigte fr&amp;uuml;hzeitig zur Therapie bewegen. Sie sind zugleich der wirksamste Weg, einen Gro&amp;szlig;teil der Bev&amp;ouml;lkerung mit suchtpr&amp;auml;ventiven Ma&amp;szlig;nahmen zu erreichen. Sichtbare Erfolge sind die Reduzierung des Alkoholkonsums und des Rauchens am Arbeitsplatz.

Ebenso bedeutsam ist die betriebliche Intervention bei Auff&amp;auml;lligkeiten am Arbeitsplatz. Je fr&amp;uuml;her suchtgef&amp;auml;hrdeten oder suchtkranken Mitarbeitern Hilfe angeboten und eine Perspektive aufgezeigt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten f&amp;uuml;r alle Beteiligten.

Kernelemente f&amp;uuml;r ein betriebliches Suchthilfe- und Pr&amp;auml;ventionsprogramm sind die Unterst&amp;uuml;tzung durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, festgelegte Verantwortliche, ein Interventionskonzept bei Auff&amp;auml;lligkeiten am Arbeitsplatz, die Qualifizierung der F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte sowie ein Beratungs- und Hilfeangebot des Betriebes f&amp;uuml;r suchtgef&amp;auml;hrdete oder -kranke Besch&amp;auml;ftigte.

Eine ausf&amp;uuml;hrliche Darstellung hat die Deutsche Hauptstelle f&amp;uuml;r Suchtfragen (DHS) unter dem Titel &lt;a href=&quot;http://www.dhs-intern.de/pdf/Qualitaetsstandards_betriebliche_Suchtpraevention.pdf&quot;&gt;Qualit&amp;auml;tsstandards in der betrieblichen Suchtpr&amp;auml;vention und Suchthilfe&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2006/12/09.html#a95</guid>
			<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 12:35:40 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Am Rande des Chaos</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2006/10/22.html#a93</link>
			<description>Lebewesen zeichnen sich durch Eigenschaften aus, die gro&amp;szlig;e Bedeutung f&amp;uuml;r das Gesch&amp;auml;ftsleben haben, sagt Richard T. Pascale, Co-Autor des Buches* &quot;Surfing the Edge of Chaos: The Laws of Nature and the New Laws of Business&quot; (von Richard Pascale, Mark Milleman, and Linda Gioja):	
	
&lt;li&gt;Alle Lebewesen sind zur Selbstorganisation und zum Hervorbringen von Neuheiten f&amp;auml;hig.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anhaltendes Gleichgewicht f&amp;uuml;hrt zum Tod.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Innovationen treten nah an der Grenze zum Chaos auf.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn man an lebenden Organismen herumpfuscht, wird man regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig mit unerw&amp;uuml;nschten Wirkungen konfrontiert.&lt;/li&gt;

Unternehmen und Organisationen m&amp;uuml;ssen laut Pascale wie lebende Organismen betrachtet und behandelt werden. Das Management von Ver&amp;auml;nderungen sei deshalb schwierig bis unm&amp;ouml;glich, wenn die F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte dem Paradigma des &quot;Social Engineering&quot; anhingen - also glaubten, das Top-Management k&amp;ouml;nne quasi als &apos;Gehirn&apos; der Organisation ein Ver&amp;auml;nderungsprogramm vorformulieren, das anschlie&amp;szlig;end in vorhersagbarer und kontrollierbarer Weise durch alle Ebenen der Organisation umgesetzt wird.  Das funktioniere sp&amp;auml;testens dann nicht mehr, wenn Gesellschaften, Gruppen oder Organisationen sich so ver&amp;auml;ndern m&amp;uuml;ssen, dass die gewohnten Pfade des &apos;business-as-usual&apos; daf&amp;uuml;r nicht mehr gangbar seien, konstatiert Pascale. Es habe noch nie funktioniert.

Stattdessen sei ein unkonventioneller F&amp;uuml;hrungstypus gefragt, der Probleme auf den Punkt bringt und f&amp;uuml;r die L&amp;ouml;sungen dann die Ideen und Verfahren erschlie&amp;szlig;t, die in der Organisation bereits existieren. Der also die selbstorganisierende Dynamik zu nutzen versteht, die in komplexen Systemen vorhanden ist. &amp;Uuml;berall gebe es f&amp;uuml;r gew&amp;ouml;hnlich Mitarbeiter, die Probleme unorthodox l&amp;ouml;sen. In diesen Eigenbau-Methoden von Leuten, die Pascale als &quot;positive Abweichler&quot; bezeichnet, steckten oft die Samenk&amp;ouml;rner f&amp;uuml;r gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere L&amp;ouml;sungen. Und diese L&amp;ouml;sungen, die nicht als &apos;Top-Down&apos; oder von au&amp;szlig;en kommend empfunden w&amp;uuml;rden, begegneten oft weniger Widerstand in der Organisation. Von seiten der F&amp;uuml;hrung brauche es allerdings Mut, Vertrauen und echte Innovationsbereitschaft.

&lt;a href=&quot;http://www.emeraldinsight.com/info/about_emerald/emeraldnow/archive/april2004spotlight.jsp&quot;&gt;Sarah Powell, Redakteurin der englischen Zeitschrift &apos;Emerald&apos;, hat Richard T. Pascale interviewt.&lt;/a&gt;

* deutsche Ver&amp;ouml;ffentlichung: &apos;Chaos ist die Regel. Wie Unternehmen Naturgesetze erfolgreich anwenden.&apos; </description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2006/10/22.html#a93</guid>
			<pubDate>Sun, 22 Oct 2006 16:02:56 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Spiegelnde Bildschirme - Epilog</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2006/09/19.html#a91</link>
			<description>Freunde haben mich darauf hingewiesen, dass der gestrige Beitrag missverstanden werden k&amp;ouml;nnte. Deshalb hier nun der ganz ernst gemeinte Hinweis, dass f&amp;uuml;r das Arbeiten mit dem Computer nur Monitore mit der Reflexionsklasse I geeignet sind (das sind die mit den geringsten Spiegelungen), Klasse II nur mit Einschr&amp;auml;nkungen, Klasse III gar nicht.

Das hei&amp;szlig;t, Bildschirme f&amp;uuml;r den &quot;medialen Einsatz&quot; sind nicht f&amp;uuml;r die B&amp;uuml;roarbeit geeignet. Klaro?

Nachlesen kann man das sch&amp;ouml;n in der &quot;Mutter aller B&amp;uuml;roinformationen&quot; (J. Petersen), der &lt;a href=&quot;http://www.vbg.de/imperia/md/content/produkte/spschriften/bgi_650.pdf&quot;&gt;BGI 650: Bildschirm- und B&amp;uuml;roarbeitspl&amp;auml;tze - Leitfaden f&amp;uuml;r die Gestaltung&lt;/a&gt; (umfangreiches Dokument, daher evtl. etwas l&amp;auml;ngere Downloadzeit).
</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2006/09/19.html#a91</guid>
			<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 18:13:20 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Spiegelnde Bildschirme - in welchem Film sind wir eigentlich?</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2006/09/18.html#a90</link>
			<description>Die Hersteller von Monitoren und Notebooks haben sich was Neues ausgedacht: Extra hochgl&amp;auml;nzende Bildschirme! &quot;Glossy&quot; nennt sich das. Oder &quot;Crystalbrite&quot;, &quot;Color Shine&quot;, &quot;TrueBrite&quot;, &quot;Crystal view&quot;, &quot;Glare Type&quot; oder &quot;BrightView&quot;.

Tolle Sache das. Nachdem Millionen von Computernutzern feststellen mussten, dass ihre neuen Flachbildschirme ja gar nicht mehr richtig spiegeln, hat sich die einschl&amp;auml;gige Industrie was einfallen lassen: Monitore, in denen man sich endlich auch selbst wieder sieht.

Falls das doch mal st&amp;ouml;rt, gibt es bew&amp;auml;hrte Gegenma&amp;szlig;nahmen (kennt man ja): Schlie&amp;szlig;en Sie m&amp;ouml;glichst alle Rollos, stellen Sie hohe Trennw&amp;auml;nde in den B&amp;uuml;ros auf, weichen Sie sorgf&amp;auml;ltig den Deckenleuchten aus und - ja genau! - kleben Sie Anti-Reflex-Filter vor den Monitor. Im Freien arbeiten wollen Sie, mit Ihrem Notebook? Das brauchen Sie nicht wirklich. Das coole Aussehen Ihres neuen, super-stylishen Hochglanzbildschirm-Notebooks wird Sie darauf leicht verzichten lassen. Obwohl es ja das WLAN bereits eingebaut hat, aber das nutzen Sie halt dann nur in abgedunkelten R&amp;auml;umen, man kann nicht alles haben.

Also, es wird Zeit, dass Sie sich was Schickes zulegen! Extra hochgl&amp;auml;nzende Bildschirme sind von vielen namhaften Herstellern erh&amp;auml;ltlich. Auf eine Kaufempfehlung muss ich an dieser Stelle aus naheliegenden Gr&amp;uuml;nden verzichten. Qualit&amp;auml;tsprodukte nennt Ihnen sicher gern Ihr kompetenter Fachh&amp;auml;ndler.

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			<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 17:58:43 GMT</pubDate>
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