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		<title>mhmayer: Arbeitswelt</title>
		<link>/categories/arbeitswelt/</link>
		<description></description>
		<language>de</language>
		<copyright>Copyright 2012 mhmayer</copyright>
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			<title>Symbolkraft</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2012/02/03.html#a140</link>
			<description>Die &lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu/en/press/photos/competitions/photo-competition-2011/maksymowicz&quot;&gt;H&amp;auml;nde einer arbeitenden Schneiderin&lt;/a&gt; in Nahaufnahme - dieses Bild gewann den ersten Preis des Fotowettbewerbs &apos;Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz&apos;. &quot;Mit der Aufnahme dieses Fotos wollte ich ein universelles Bild von Arbeitssicherheit einfangen, das potenziell f&amp;uuml;r jeden Menschen g&amp;uuml;ltig ist&quot;, sagt der Preistr&amp;auml;ger Krzysztof Maksymowicz &amp;uuml;ber sein Werk.
Mehr als 2500 Beitr&amp;auml;ge aus 36 L&amp;auml;ndern waren bei der &lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu&quot;&gt;Europ&amp;auml;ischen Agentur f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz&lt;/a&gt; im Rahmen ihres zweiten Fotowettbewerbs eingegangen.

Alle ausgezeichneten Fotos kann man unter &lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu/en/press/photos/competitions&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu/en/press/photos/competitions&quot;&gt;http://osha.europa.eu/en/press/photos/competitions&lt;/a&gt;&lt;/a&gt; ansehen.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2012/02/03.html#a140</guid>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 19:01:15 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Von der Ressourcenausnutzungs- zur Potenzialentfaltungs-Kultur</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2011/10/30.html#a138</link>
			<description>&quot;Man kann nicht ewig Zitronen auspressen, sondern man muss anfangen, Zitronenb&amp;auml;umchen zu pflanzen&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&amp;id=107919&quot;&gt;zitiert Thomas Gerst im Deutschen &amp;Auml;rzteblatt&lt;/a&gt; den &lt;a href=&quot;http://www.gerald-huether.de&quot;&gt;G&amp;ouml;ttinger Neurobiologen Gerald H&amp;uuml;ther&lt;/a&gt;.

Der Erhalt der Besch&amp;auml;ftigungsf&amp;auml;higkeit der Arbeitnehmer r&amp;uuml;ckt zunehmend in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns, schreibt Gerst; denn den wachsenden Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft m&amp;uuml;ssen die deutschen Unternehmen mit &amp;auml;lter werdenden Belegschaften begegnen.

Aber k&amp;uuml;hl kalkulierte Ma&amp;szlig;nahmen allein reichen nicht aus, um die Menschen fit f&amp;uuml;r neue Herausforderungen und eine l&amp;auml;ngere Lebensarbeitszeit zu machen, verdeutlichte Professor H&amp;uuml;ther in seinem &lt;a href=&quot;http://www.vdbw.de/Presse-Detailansicht.179.0.html?&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=915&amp;tx_ttnews[backPid]=71&amp;cHash=0282f5cdcf&quot;&gt;Vortrag beim diesj&amp;auml;hrigen Betriebs&amp;auml;rztekongress in Bonn&lt;/a&gt;. Die Mitarbeiter m&amp;uuml;ssen vielmehr erfahren, dass sie wichtig sind und gebraucht werden, dass sie ihre Potenziale entfalten und sich einbringen k&amp;ouml;nnen. Die F&amp;auml;higkeit des menschlichen Gehirns, sich zu entwickeln und auf neue Anforderungen einzustellen, bleibe bis ins Alter erhalten &amp;#150; aber nur, wenn es mit Freude und Begeisterung genutzt wird. Dies lehren uns die Erkenntnisse der neurobiologischen Pr&amp;auml;ventionsforschung. </description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2011/10/30.html#a138</guid>
			<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 13:09:40 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Aktuelle Studie: Vorteil Vorsorge!</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2011/09/01.html#a137</link>
			<description>Die Rolle der betrieblichen Pr&amp;auml;vention f&amp;uuml;r die Zukunftsf&amp;auml;higkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland: Christa Maar vom Vorstand der Felix Burda Stiftung und Rolf Fricker, Partner Booz &amp; Co., &lt;a href=&quot;flash/pressekonferenz_vorsorge.html&quot;&gt;erl&amp;auml;utern bei einer Pressekonferenz am 8. Juni 2011 die Highlights der Ergebnisse&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2011/09/01.html#a137</guid>
			<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 19:22:18 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Vorbeugen ist besser - ein Appell an die Politik</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2011/09/01.html#a136</link>
			<description>Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit durch betriebliche Gesundheitsvorsorge &amp;#150; das best&amp;auml;tigt jetzt eine aktuelle Studie der Strategieberatung &lt;a href=&quot;http://www.booz.com/de/home&quot;&gt;Booz &amp; Company&lt;/a&gt; im Auftrag der Felix Burda Stiftung. Zentrales Ergebnis: Betriebliches Gesundheitsmanagement wirkt und sollte ausgebaut werden. Dr. Christa Maar vom Vorstand der Felix Burda Stiftung: &amp;#132;Der Betriebsarzt kann eine enorm wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, die Gesundheitskultur in einem Unternehmen zu ver&amp;auml;ndern.&quot;
Die vorbeugende, pr&amp;auml;ventive Medizin sollte zu einer zentralen S&amp;auml;ule unseres Gesundheitswesens werden, fordern f&amp;uuml;hrende Arbeitsmediziner seit langem. Maar: &quot;Moderne Betriebsmedizin muss sich auch um die Pr&amp;auml;vention und Fr&amp;uuml;herkennung chronischer Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck oder das Burn-out-Syndrom k&amp;uuml;mmern.&amp;#147;

Die Studie von Booz &amp; Company &lt;a href=&quot;http://www.felix-burda-stiftung.de/projekte/studie-betriebliche-gesundheitsvorsorge/index.php&quot;&gt;gibt es online bei der Felix-Burda-Stiftung&lt;/a&gt;.

Die Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) und der Verband Deutscher Betriebs- und Werks&amp;auml;rzte (VDBW) haben nun einen Appell an die Politik formuliert: &quot;Wir ermutigen die politisch Gestaltenden dazu, Pr&amp;auml;vention und Gesundheitsf&amp;ouml;rderung in den Mittelpunkt der Reform des Gesundheitswesens zu stellen&quot;, hei&amp;szlig;t es auf der &lt;a href=&quot;http://job-fit.net&quot;&gt;Website JobFit, auf der man die Petition auch pers&amp;ouml;nlich unterst&amp;uuml;tzen kann&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2011/09/01.html#a136</guid>
			<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 18:49:25 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>CDMP</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2011/05/06.html#a135</link>
			<description>Ein schwerer Unfall oder eine chronische Erkrankung d&amp;uuml;rfen nicht das Ende der Berufst&amp;auml;tigkeit bedeuten. Menschen wollen gesellschaftlich anerkannt sein. Ein aktiver Beitrag im Erwerbsleben spielt dabei eine wichtige Rolle - auch wenn gesundheitliche Probleme, Einschr&amp;auml;nkungen oder Behinderungen vorhanden sind. Dabei k&amp;ouml;nnen Disability Manager helfen - Experten, die &amp;uuml;ber das n&amp;ouml;tige Spezialwissen aus verschiedenen Bereichen verf&amp;uuml;gen, wie etwa Sozialrecht, Versicherungswesen, Medizin und Gesundheitswissenschaften (Public Health), Psychologie, Betriebswirtschaft, Personalwirtschaft, Ergonomie und Technik.

&quot;Certified Disability Management Professionals&quot; (CDMP) sind &lt;a href=&quot;http://www.nidmar.ca/certification/cdmp/cdmp_background.asp&quot;&gt; nach einem internationalen Standard&lt;/a&gt; fortgebildete Spezialisten aus unterschiedlichen, h&amp;auml;ufig sozialen oder medizinischen Berufen. Ausbildung, Zertifizierung und Qualit&amp;auml;tssicherung werden in Deutschland &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/disability-manager/index.jsp&quot;&gt;von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sichergestellt&lt;/a&gt;.

Idealerweise setzt Disability Management nicht erst rehabilitativ nach einem Unfall oder nach einer Erkrankung ein, sondern bereits pr&amp;auml;ventiv, um problematische Entwicklungen fr&amp;uuml;h zu erkennen und zu steuern.

Disability Management hilft Unternehmen, Knowhow und Erfahrungen im Betrieb zu halten. Ausfallzeiten, Personalsuche, Stellenneubesetzung und Einarbeitung kosten viel Geld - viel mehr als das Disability Management. Schwer bezifferbar, aber von gro&amp;szlig;er Bedeutung ist der Erhalt der fachlichen Kompetenz, der Loyalit&amp;auml;t zum Unternehmen oder lang gepflegter Kundenbeziehungen.

Informationen und Beispiele aus der Praxis gibt es zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.betriebliche-eingliederung.de/go/id/b/&quot;&gt; vom Hessischen Ministerium f&amp;uuml;r Arbeit, Familie und Gesundheit und dem RKW Kompetenzzentrum Eschborn&lt;/a&gt;.

</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2011/05/06.html#a135</guid>
			<pubDate>Fri, 06 May 2011 17:43:17 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Risiko und Sicherheit</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2011/03/15.html#a134</link>
			<description>&quot;Bei der Sicherheit geht es nur mit Kompromissen. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Das war immer so, ist heute so und wird immer so sein&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512/Doc~E6488626574F54E81A39580E4394435A6~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;schreibt Gerd Antes angesichts der Atomreaktorkatastrophe in Japan&lt;/a&gt;. Antes ist Mathematiker und Direktor des &lt;a href=&quot;http://www.cochrane.de&quot;&gt;Deutschen Cochrane Zentrums&lt;/a&gt; am Institut f&amp;uuml;r Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik der Albert-Ludwigs-Universit&amp;auml;t Freiburg.

Risiko ist definiert als die M&amp;ouml;glichkeit, dass etwas von geplanten Zielwerten abweicht. Es resultiert aus der Unvorhersehbarkeit der Zukunft. Risiken k&amp;ouml;nnen auch als &apos;Streuung&apos; um einen Erwartungs- oder Zielwert betrachtet werden. Bewerten kann man Risiken immer nur im Zusammenhang mit dem, was man plant: M&amp;ouml;gliche Abweichungen von den geplanten Zielen stellen Risiken dar. Mathematisch werden Risiken h&amp;auml;ufig definiert als Produkt aus der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses und dem Schaden, den dieses anrichtet &lt;a href=&quot;http://www.risknet.de/wissen/glossary/?type=0&amp;uid=156&quot;&gt;(Quelle: RiskNet)&lt;/a&gt;.

Wer sich mit Risiken und Sicherheit besch&amp;auml;ftigt, kommt um eine solche Bewertung nicht herum. Ob es sich um Arbeitsunf&amp;auml;lle handelt oder um das Durchgehen von nuklearen Prozessen - die Frage muss entschieden werden: Welchen Schaden sind wir bereit zu akzeptieren, wenn es schief geht? Das sollte man den Menschen auch so sagen. Damit sie erkennen, worauf es bei solchen Entscheidungen ankommt, und ihren eigenen Verstand gebrauchen k&amp;ouml;nnen.

&lt;a href=&quot;http://www.risknet.de&quot;&gt;Mehr zum Thema Risiko und Risikobewusstsein: &lt;a href=&quot;http://www.risknet.de&quot;&gt;http://www.risknet.de&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;
</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2011/03/15.html#a134</guid>
			<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 11:10:16 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>H&amp;#228;ndedesinfektion am Arbeitsplatz senkt Krankenstand</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2011/02/12.html#a133</link>
			<description>Wer eine Arbeit mit viel Publikumsverkehr hat oder h&amp;auml;ufig Akten und Dokumente in die Hand nehmen muss, kann sich wirkungsvoll gegen Krankheitserreger wappnen: Regelm&amp;auml;&amp;szlig;iges Desinfizieren der H&amp;auml;nde sch&amp;uuml;tzt vor Erk&amp;auml;ltungs- und Durchfallerkrankungen. Das belegt eine Studie der Universit&amp;auml;t Greifswald, die vor kurzem in der &lt;a href=&quot;http://www.biomedcentral.com/bmcinfectdis/&quot;&gt;Fachzeitschrift BMC Infectious Diseases&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht wurde.

129 einschl&amp;auml;gig t&amp;auml;tige Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Universit&amp;auml;t Greifswald sowie der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern wurden in zwei Gruppen eingeteilt. W&amp;auml;hrend die H&amp;auml;lfte der Untersuchungsgruppe keine H&amp;auml;ndedesinfektion durchf&amp;uuml;hrte, desinfizierte sich die andere H&amp;auml;lfte die H&amp;auml;nde mehrmals t&amp;auml;glich mindestens f&amp;uuml;nfmal mit alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln.

In der Gruppe mit H&amp;auml;ndedesinfektion gab es deutlich weniger Tage, an denen die Beteiligten am Arbeitsplatz mit Erk&amp;auml;ltung, Fieber, Husten oder Durchfall k&amp;auml;mpften, und die entsprechenden Krankmeldungen gingen erheblich zur&amp;uuml;ck. Krankheitstage und verringerte Produktivit&amp;auml;t aufgrund von Infektionskrankheiten sind weltweit ein volkswirtschaftliches Problem, das meist untersch&amp;auml;tzt wird.
&amp;#132;Wir waren &amp;uuml;berrascht, dass trotz der kleinen Untersuchungsgruppe unsere Erwartungen weit &amp;uuml;bertroffen wurden. H&amp;auml;ndedesinfektion ist eine kosteng&amp;uuml;nstige M&amp;ouml;glichkeit der betrieblichen Gesundheitsf&amp;ouml;rderung&amp;#147;, &lt;a href=&quot;http://www.uni-greifswald.de/informieren/pressestelle/wissenschaft-und-oeffentlichkeit/greifswalder-studie-zu-haendedesinfektion-am-arbeitsplatz.html&quot;&gt;so Studienleiter Professor Axel Kramer&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2011/02/12.html#a133</guid>
			<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 14:40:38 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Reisemedizin</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2010/09/05.html#a130</link>
			<description>Die Angst unerfahrener Reisender richte sich oft auf die Tierwelt, insbesondere auf Raubtiere, Schlangen und Gifttiere, schreibt Thomas K&amp;uuml;pper in einem aktuellen Editorial der Zeitschrift Arbeitsmedizin-Sozialmedizin-Umweltmedizin. Dabei zeigten die Daten etwas ganz anderes: Viermal so gef&amp;auml;hrlich wie alle sonstigen Zwischenf&amp;auml;lle der belebten Natur ist Homo sapiens sapiens, der weltweit pro Jahr 200.000 seiner Artgenossen umbringt. Unf&amp;auml;lle, vor allem im Stra&amp;szlig;enverkehr, sind die h&amp;auml;ufigste Todesursache bei beruflichen Auslandsaufenthalten. Die subjektive Risikoeinsch&amp;auml;tzung der Malaria ist oft genauso unrealistisch wie die von Durchfallerkrankungen oder Typhus.

Die Zahl der Gesch&amp;auml;ftsreisen ins Ausland sch&amp;auml;tzt K&amp;uuml;pper auf mehr als sechseinhalb Millionen, nicht wenige davon in L&amp;auml;nder mit riskanten gesundheitlichen oder klimatischen Verh&amp;auml;ltnissen. Nur eine Minderheit der Reisenden d&amp;uuml;rfte zu diesem Thema ordentlich beraten worden sein. Und wer am Einsatzort krank wird, &lt;a href=&quot;http://www.china.org.cn/english/China/201855.htm&quot;&gt;findet nicht immer wirklich ausreichende medizinische Versorgungseinrichtungen&lt;/a&gt;.

Vorbeugen ist also auch f&amp;uuml;r Reisende besser als Heilen. Bei Gesch&amp;auml;ftsreisen oder Arbeitseins&amp;auml;tzen im Ausland &lt;a href=&quot;http://www.gesetze-im-internet.de/arbmedvv/anhang_11.html&quot;&gt;ist auch der Arbeitgeber in der Pflicht&lt;/a&gt;, denn er muss f&amp;uuml;r eine angemessene arbeits- und reisemedizinische Beratung Sorge tragen. Der Termin beim Betriebsarzt, rechtzeitig vereinbart, geh&amp;ouml;rt obligatorisch zur Reisevorbereitung. Damit man ihm (oder ihr) gleich die richtigen Fragen stellen kann, am besten vorher mal selbst nachlesen unter &lt;a href=&quot;http://www.fit-for-travel.de&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fit-for-travel.de&quot;&gt;http://www.fit-for-travel.de&lt;/a&gt;&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.crm.de/&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.crm.de/&quot;&gt;http://www.crm.de/&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2010/09/05.html#a130</guid>
			<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 16:31:35 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>REACH!   CLP!   GHS!</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2010/07/06.html#a129</link>
			<description>Haushaltsreiniger, Druckfarben, Parfum, Grillanz&amp;uuml;nder - wer chemische Stoffe in der EU herstellt, sie anwendet oder in die EU importiert, muss sich mit einigen wichtigen Verordnungen und Fristen befassen.

REACH steht f&amp;uuml;r &lt;i&gt;Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals&lt;/i&gt; (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Diese EG-Verordnung mit der Nummer 1907/2006 zentralisiert und vereinfacht das Chemikalienrecht europaweit und ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten.

Die CLP-Verordnung gilt der Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (&lt;i&gt;Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures&lt;/i&gt;). Sie tr&amp;auml;gt die EG-Nummer 1272/2008 und ist am 20. Januar 2009 in Kraft getreten. Abgeleitet vom &lt;i&gt;Globally Harmonised System of Classification and Labelling of Chemicals&lt;/i&gt; (GHS) der Vereinten Nationen, das in der EU eingef&amp;uuml;hrt wurde, wird die CLP-Verordnung auch GHS-Verordnung genannt.

Die Verordnungen sollen den Wissensstand &amp;uuml;ber die Gefahren und Risiken erh&amp;ouml;hen, die von Chemikalien ausgehen k&amp;ouml;nnen, und den Unternehmen mehr Verantwortung f&amp;uuml;r den sicheren Umgang mit ihren Produkten &amp;uuml;bertragen. Ab dem 1. Dezember 2010 m&amp;uuml;ssen chemisch definierte Einzelstoffe, ab dem 1. Juni 2015 auch Stoffgemische nach der CLP-Verordnung eingestuft, gekennzeichnet und verpackt werden. &lt;a href=&quot;http://www.unece.org/trans/danger/publi/ghs/pictograms.html&quot;&gt;Zur Kennzeichnung gibt es neue, einheitliche Symbole&lt;/a&gt;.

Wer was tun muss, ist ausf&amp;uuml;hrlich und verst&amp;auml;ndlich auf den Seiten des &lt;a href=&quot;http://www.reach-clp-helpdesk.de&quot;&gt;REACH-CLP Helpdesk der Bundesbeh&amp;ouml;rden&lt;/a&gt; dargestellt.
</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2010/07/06.html#a129</guid>
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 20:19:27 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Nanopartikel</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2010/03/06.html#a127</link>
			<description>Chirurgische Instrumente, die sich gegen Krankheitskeime zur Wehr setzen; Kleidungsst&amp;uuml;cke, die Geruchsstoffe abbauen; Tabletten, die sekundenschnell wirken - Nanopartikel machen es m&amp;ouml;glich. Das sind kleinste Teilchen mit einem Durchmesser zwischen einem und hundert Nanometern. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. &quot;Das ist schon sehr klein; Atome, die Grundbausteine des Alltags, sind nur noch zehnmal kleiner&quot;, erl&amp;auml;utert eine &lt;a href=&quot;http://www.bmbf.de/pub/nanopartikel_kleine_dinge_grosse_wirkung.pdf&quot;&gt;Brosch&amp;uuml;re des Bundesministeriums f&amp;uuml;r Bildung und Forschung&lt;/a&gt; die Dimensionen.

Weil sie so klein sind, haben Nanopartikel ganz besondere Eigenschaften: Sie k&amp;ouml;nnen als Katalysator chemische Reaktionen beschleunigen, sie reagieren aber auch selbst - oft heftig - mit ihrer Umgebung, und sie k&amp;ouml;nnen biologische Strukturen durchwandern, z. B. wenn sie durch die Lunge in den K&amp;ouml;rper gelangen. Welche Auswirkungen das auf die menschliche Gesundheit hat, ist noch weitgehend unbekannt.

Bereits bei der Einf&amp;uuml;hrung von Nanotechnologien muss deshalb in den Unternehmen vorsorglich auch der Arbeitsschutz beachtet werden, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/praevention/themen_a_z/nano/index.jsp&quot;&gt;empfiehlt J&amp;uuml;rgen Milde von der DGUV&lt;/a&gt;. &amp;Uuml;ber Nanopartikel am Arbeitsplatz, den aktuellen Stand der Forschung und die Wirksamkeit von Schutzma&amp;szlig;nahmen informieren ausf&amp;uuml;hrlich die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/ifa/de/fac/nanopartikel/index.jsp&quot;&gt;Seiten des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der DGUV&lt;/a&gt;. Beim Bundesumweltministerium hat sich die &lt;a href=&quot;http://www.bmu.bund.de/gesundheit_und_umwelt/nanotechnologie/nanodialog/doc/42655.php&quot;&gt;NanoKommission der deutschen Bundesregierung&lt;/a&gt; zur Aufgabe gemacht, Nutzen und Risiken von Nanotechnologien im Sinne des Vorsorgeprinzips zu betrachten und nachhaltige Innovationen zu f&amp;ouml;rdern.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2010/03/06.html#a127</guid>
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:41:37 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Der ehrbare Kaufmann</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2010/02/18.html#a126</link>
			<description>Ach, was wurde man vor zehn Jahren noch bel&amp;auml;chelt, wenn man alte Kaufmannstugenden ins Gespr&amp;auml;ch brachte. Mittlerweile ist Ehrbarkeit offenbar wieder in.

&quot;Bereits im Mittelalter wurde in Kaufmannshandb&amp;uuml;chern der &apos;wahre und ehrliche Kaufmann&apos; gepriesen&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.bundespraesident.de/Reden-und-Interviews-,11057.645405/Erfolgsgrundlage-Vertrauen-Red.htm?global.back=/-%2c11057%2c7/Reden-und-Interviews.htm%3flink%3dbpr_liste%26link.sTitel%3dvertrauen&quot;&gt;erinnert uns Bundespr&amp;auml;sident Horst K&amp;ouml;hler&lt;/a&gt;. Sogar eine eigene Website gibt es zu dem Thema: Das Institut f&amp;uuml;r Management an der Humboldt-Universit&amp;auml;t zu Berlin publiziert sie unter &lt;a href=&quot;http://www.der-ehrbare-kaufmann.de&quot;&gt;www.der-ehrbare-kaufmann.de&lt;/a&gt;.

Wenigstens in Ans&amp;auml;tzen wird dort auch auf das Problem eingegangen, unter welchen allgemeinen Systembedingungen es mit der Ehrbarkeit denn funktionieren k&amp;ouml;nnte. Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach jedenfalls &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2323473_0_8060_-interview-mit-friedhelm-hengsbach-ich-kann-gier-nicht-mehr-hoeren-.html&quot;&gt;h&amp;auml;lt von moralischen Appellen in diesem Zusammenhang nicht viel&lt;/a&gt;: &quot;Ich kann das Wort Gier schon nicht mehr h&amp;ouml;ren. Nicht individuelles Versagen, sondern ein korrumpiertes System hat die Krise verursacht, auch wenn man zur Ablenkung S&amp;uuml;ndenb&amp;ouml;cke, also die angeblich gierigen Manager, ausfindig macht.&quot;</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2010/02/18.html#a126</guid>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 18:52:05 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebssicherheitsmanagement - eine Definition</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2010/01/22.html#a125</link>
			<description>Betriebssicherheitsmanagement ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung eines zweckgerichteten sozialen Systems in einer solchen Weise, dass die mit seinen betrieblichen Prozessen verbundenen Risiken als akzeptabel und verantwortbar gelten.

&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/Beratung/html/publikationen.html&quot;&gt;(Quelle und Begr&amp;uuml;ndung siehe Publikationen)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2010/01/22.html#a125</guid>
			<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 13:15:11 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Schweigepflicht</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2009/12/28.html#a124</link>
			<description>Ob der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates&quot;&gt;Eid des Hippokrates&lt;/a&gt; wirklich von dem griechischen Arzt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hippokrates_von_Kos&quot;&gt;Hippokrates von K&amp;oacute;s&lt;/a&gt; im vierten Jahrhundert v. Chr. verfasst wurde? Eher unwahrscheinlich. Trotzdem gilt der antike Text bis heute als erste grundlegende Formulierung einer &amp;auml;rztlichen Ethik.

Er enth&amp;auml;lt bereits eine klare Verpflichtung zu &amp;auml;rztlicher Verschwiegenheit: &quot;Was ich bei der Behandlung oder auch au&amp;szlig;erhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und h&amp;ouml;re, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.&quot;

Eine modernere Version des &amp;auml;rztlichen Verhaltenskodex findet sich in der &lt;a href=&quot;http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Genf.pdf&quot;&gt;Genfer Deklaration des Welt&amp;auml;rztebunds&lt;/a&gt;. Dort hei&amp;szlig;t es: &quot;Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch &amp;uuml;ber den Tod des Patienten hinaus wahren.&quot;

Nicht nur historische Eidesformeln, sondern auch die Gesetze aufgekl&amp;auml;rter Staaten begr&amp;uuml;nden die Pflicht zu besonderer Verschwiegenheit (&amp;Auml;rztliche Schweigepflicht). Ihre Verletzung durch &amp;Auml;rzte oder das medizinische Hilfspersonal ist nach &lt;a href=&quot;http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html&quot;&gt;&amp;#167; 203 Strafgesetzbuch strafbar&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2009/12/28.html#a124</guid>
			<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 16:57:53 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Ein Beitrag zur Integration von Managementsystemen</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2009/08/10.html#a121</link>
			<description>&amp;#132;Der Ablauf der Prozesse nimmt keine R&amp;uuml;cksicht auf Einzelfragen von Qualit&amp;auml;t, Umwelt und Sicherheit. Die Prozesse f&amp;uuml;hren in der Gesamtheit zu gew&amp;uuml;nschten oder ungew&amp;uuml;nschten Ergebnissen und m&amp;uuml;ssen daher gesamtheitlich (integriert) betrachtet werden&amp;#147;, betonen die Autoren der VDI-Richtlinie 4060.

Diese im Jahr 2004 vom &lt;a href=&quot;http://www.vdi.de&quot;&gt;Verein Deutscher Ingenieure&lt;/a&gt; herausgegebene Richtlinie gibt eine Handlungsanleitung zur praxisorientierten Einf&amp;uuml;hrung integrierter Managementsysteme: Anforderungen aus verschiedenen Bereichen (z. B. Gesundheit, Sicherheit, Umwelt, Qualit&amp;auml;t) werden mit einer einheitlichen Vorgehensweise zusammengefasst. In der Vorbemerkung hei&amp;szlig;t es: &amp;#132;Die Vielzahl der heute angewendeten Managementsysteme, die auf freiwilliger Basis (z. B. DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001) oder auf Grund rechtlicher Vorgaben (z. B. St&amp;ouml;rfallverordnung) bzw. in Folge rechtlicher Anforderungen aus einem Arbeitsschutzmanagementsystem, einem Risikomanagementsystem (z. B. auf Grund &amp;#167; 130 OWiG, KonTraG etc.) eingerichtet werden, erfordert eine verbesserte Nutzung von Synergien, die nur in &amp;#130;Integrierten Managementsystemen&amp;#146; m&amp;ouml;glich ist.&amp;#147;

&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/pdf/Methodik_Risiko_BetrSichManagement_20090808.pdf&quot;&gt;Ein eigener Beitrag zur Integration von Managementsystemen f&amp;uuml;r Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz, Qualit&amp;auml;t und Krisenpr&amp;auml;vention findet sich im Abschnitt &lt;i&gt;Publikationen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;. Darin wird eine Methodik beschrieben, die auf dem von Frederic Vester und Alexander v. Hesler entwickelten Sensitivit&amp;auml;tsmodell basiert. Sie erlaubt es, mit vertretbarem Aufwand alle wesentlichen betrieblichen Risiken und ihre Dynamik im Gesamtzusammenhang zu erkennen und zu bearbeiten.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2009/08/10.html#a121</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 20:24:30 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Berufsgenossenschaften und Unfallkassen</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2009/03/06.html#a119</link>
			<description>Um sich und ihre Familien gegen Invalidit&amp;auml;t und Tod zu versichern, gr&amp;uuml;ndeten Z&amp;uuml;nfte und Gilden schon im ausgehenden Mittelalter Versicherungen auf Gegenseitigkeit. Im 19. Jahrhundert entstanden freiwillige, private Sozialversicherungen der Gewerkschaften und der kirchlichen Arbeiterverb&amp;auml;nde. Am 6. Juli 1884 beschloss der deutsche Reichstag das erste Unfallversicherungsgesetz (das durch die Reichsversicherungsordnung von 1911 erweitert wurde und letzten Endes in das deutsche Sozialgesetzbuch einging).

Seither sind die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de&quot;&gt;Berufsgenossenschaften und Unfallkassen&lt;/a&gt; Tr&amp;auml;ger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Zusammen versichern sie &amp;uuml;ber 70 Millionen Menschen gegen Unf&amp;auml;lle und Berufskrankheiten bei der Arbeit, in der Schule sowie im Ehrenamt. Die gesetzliche Unfallversicherung wird ausschlie&amp;szlig;lich aus Beitr&amp;auml;gen der Arbeitgeber finanziert. Diese werden im Gegenzug von der Haftung bei Arbeitsunf&amp;auml;llen und Berufskrankheiten freigestellt, m&amp;uuml;ssen sich aber an Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften halten.

Diese Pflichtversicherung der Arbeitgeber ist mit dem Europarecht vereinbar, hat nun &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/de/transitpage.htm&quot;&gt;der Europ&amp;auml;ische Gerichtshof (EuGH)&lt;/a&gt; entschieden. Sie versto&amp;szlig;e nicht gegen die europ&amp;auml;ischen Wettbewerbsbestimmungen. Auch die Mehrheit der &lt;a href=&quot;http://www.arbeitgeber.de/&quot;&gt;Arbeitgeberverb&amp;auml;nde in Deutschland&lt;/a&gt; hat sich wiederholt f&amp;uuml;r das bestehende, parit&amp;auml;tisch verwaltete System ausgesprochen. In einem alternativen, gewinnorientierten Versicherungssystem m&amp;uuml;ssten vor allem kleine Betriebe mit steigenden Pr&amp;auml;mien rechnen, und Unternehmen mit hohen Risiken k&amp;ouml;nnten vielleicht gar keine Versicherung finden.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2009/03/06.html#a119</guid>
			<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 14:40:01 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Silber-Tsunami: US-Gesundheitsreform muss Pr&amp;#228;vention am Arbeitsplatz einbeziehen</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2009/01/28.html#a118</link>
			<description>Der Fachverband der Arbeits- und Umweltmediziner in den USA (&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org&quot;&gt;ACOEM&lt;/a&gt;) hat den designierten Gesundheitsminister der Regierung Obama aufgefordert, den Zusammenhang zwischen Gesundheit, Sicherheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer  einerseits und der langfristigen Stabilit&amp;auml;t des Gesundheitssystems und der Wirtschaft der USA andererseits zu thematisieren.

Man stehe vor einer doppelten Herausforderung durch den &amp;Uuml;bergang von 80 Millionen Baby-Boomers in den Ruhestand und die Zunahme chronischer Krankheiten in den Vereinigten Staaten. &quot;Das ist der &apos;Silber-Tsunami&apos;, der ernste Folgen f&amp;uuml;r die Produktivit&amp;auml;t und Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit der Nation in einem globalisierten Wirtschaftssystem hat&quot;, sagt ACOEM-Pr&amp;auml;sident Robert R. Orford MD. Gesundheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer stehen in einem engen Zusammenhang, wie insbesondere die Forschung der letzten Jahre deutlich gemacht habe.

Der ACOEM-Vorschlag f&amp;uuml;r eine Gesundheitsreform, die sich an den Bed&amp;uuml;rfnissen der Arbeitnehmer orientiert, umfasst vier Grunds&amp;auml;tze:  Investitionen in Gesundheitsprogramme f&amp;uuml;r Arbeitnehmer; Gesundheitlich vernetzte Betrachtung von Arbeitsplatz, Zuhause und Gemeinde; Finanzielle Anreize f&amp;uuml;r gesundheitsf&amp;ouml;rderliches Verhalten von Arbeitnehmern; Vermehrte Fortbildung von Gesundheitsberufen in Pr&amp;auml;ventionsstrategien f&amp;uuml;r die Arbeitswelt.

Dr. Orford forderte die Politiker dringend auf, diese Grunds&amp;auml;tze in die Agenda der Regierung Obama einzubringen.

&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org/news.aspx?id=5490&quot;&gt;Quelle: Press Release - ACOEM Urges Daschle to Address Workforce Health and Productivity Issues (Chicago, IL &amp;#150; Jan. 09, 2009)&lt;/a&gt;

(bearbeitet am 06.03.2009)</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2009/01/28.html#a118</guid>
			<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:35:37 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Gefahren aus dem Container</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2008/08/11.html#a114</link>
			<description>Fast jeder f&amp;uuml;nfte der j&amp;auml;hrlich rund 15 Millionen Frachtcontainer, die aus &amp;Uuml;bersee in deutschen Seeh&amp;auml;fen eintreffen, ist vor dem Verschiffen mit hoch giftigen Gasen behandelt worden. Diese sollen verhindern, dass die Ladung verdirbt, und sie sollen Krankheitserreger und Sch&amp;auml;dlinge abt&amp;ouml;ten. Dar&amp;uuml;ber hinaus haften an den Waren oft noch betr&amp;auml;chtliche Mengen gesundheitssch&amp;auml;dlicher Industriechemikalien, die aus dem Herstellungsprozess stammen und mit auf die Reise gegangen sind.

Entsprechend gef&amp;auml;hrlich wird es, wenn man die Container &amp;ouml;ffnet - nicht nur wegen der giftigen Chemikalien, sondern auch wegen Myriaden von Pilzen oder Bakterien, die beim unvorsichtigen &amp;Ouml;ffnen aufgewirbelt werden k&amp;ouml;nnen. Das ist keineswegs nur im Containerhafen der Fall, sondern h&amp;auml;ufig erst beim Empf&amp;auml;nger oder in einem Logistikzentrum, wo die Waren weiter verteilt werden.

Eigentlich m&amp;uuml;ssen begaste Container nach international geltenden Vorschriften mit Warnhinweisen gekennzeichnet sein. Doch h&amp;auml;ufig fehlen diese Kennzeichnungen, oder sie sind mangelhaft. Und f&amp;uuml;r Industriechemikalien oder Infektionserreger gibt es &amp;uuml;berhaupt keine international verbindlichen Regelungen. Ganz zu schweigen von Gefahren, die dem Empf&amp;auml;nger durch verkeilte oder herabst&amp;uuml;rzende Teile der Ladung drohen.

Was tun?

F&amp;uuml;r alle, die bei ihrer Arbeit mit Frachtcontainern umgehen, sowie f&amp;uuml;r &amp;Auml;rzte und Rettungsdienste, die bei Zwischenf&amp;auml;llen helfen sollen, gibt es ein paar hoch informative Internetseiten:

&lt;a href=&quot;http://www.uke.uni-hamburg.de/institute/arbeitsmedizin/index_14284.php&quot;&gt;Universit&amp;auml;tsprofessur f&amp;uuml;r Arbeitsmedizin des Universit&amp;auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.hamburg.de/startseite-branchen/120338/container-begast.html&quot;&gt;B&amp;uuml;rgerinfo und B&amp;uuml;rgerservice der Hansestadt Hamburg&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/bgia/de/pra/container/index.jsp&quot;&gt;Institut f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2008/08/11.html#a114</guid>
			<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 13:53:19 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Komplexit&amp;#228;tsfalle</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2008/07/05.html#a113</link>
			<description>Wir leben in einer komplexen Welt. Das ist an sich nichts Neues. Aber wir bekommen es heute immer mehr zu sp&amp;uuml;ren. Das liegt - neben der Vielschichtigkeit und Vernetztheit technischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen - vor allem daran, dass wir immer schneller immer mehr Daten, Sinneseindr&amp;uuml;cke und Nachrichten zu verkraften haben, &amp;uuml;ber deren Bedeutung und Relevanz wir nicht sicher sein k&amp;ouml;nnen. Dieser Beschleunigung und Daten&amp;uuml;berflutung sind immer mehr Menschen kaum noch gewachsen.

Unzureichend erkannte, verstandene und bew&amp;auml;ltigte Komplexit&amp;auml;t ruft bei den Menschen einerseits erh&amp;ouml;hte Aktivit&amp;auml;t und gesteigerten Ressourcenverbrauch hervor (um die Situation in den Griff zu bekommen). Andererseits erzeugt sie Stress und Angst (wenn es nicht funktioniert). Hier beginnt nicht selten ein Teufelskreis: Stress und Angst schr&amp;auml;nken die Wahrnehmungs- und Denkf&amp;auml;higkeit dramatisch ein, und genau deshalb ist der Versuch, durch noch mehr Anstrengung mit dem Problem fertig zu werden, h&amp;auml;ufig zum Scheitern verurteilt. Die Folge: Noch mehr Stress und Angst, Verkennung der Realit&amp;auml;t, Burnout.

&apos;Die Komplexit&amp;auml;tsfalle&apos; nennt die Kybernetikerin und Autorin Maria Pruckner dieses Ph&amp;auml;nomen. In ihrem gleichnamigen Buch macht sie auf unkonventionelle und spielerische Weise deutlich, wie sich komplexe Bedingungen auf den Menschen auswirken und wie man am besten damit umgeht.

Mehr &amp;uuml;ber die Autorin, &amp;uuml;ber das Management in komplexen Systemen und das L&amp;ouml;sen von komplexen Problemen findet sich auf der Website &lt;a href=&quot;http://www.mariapruckner.com/&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mariapruckner.com&quot;&gt;http://www.mariapruckner.com&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2008/07/05.html#a113</guid>
			<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 18:33:08 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Elementare Arbeitsschutzvorschriften ignoriert: Fristlose K&amp;#252;ndigung berechtigt</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2008/02/04.html#a110</link>
			<description>Vom Arbeitgeber erlassene elementare Sicherheitsvorschriften, die die Arbeitnehmer vor erheblichen Gesundheitsrisiken sch&amp;uuml;tzen sollen, sind von den Arbeitnehmern unbedingt einzuhalten.

Das &lt;a href=&quot;http://www.arbgsh.de/&quot;&gt;Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein&lt;/a&gt; (Aktenzeichen 5 Sa 150/07) hat ausgef&amp;uuml;hrt, dass die Au&amp;szlig;erachtlassung der Sicherheitsvorschriften eine Pflichtverletzung darstellt, die an sich geeignet ist, eine fristlose K&amp;uuml;ndigung des Arbeitsverh&amp;auml;ltnisses zu rechtfertigen. Dazu ist nach Auffassung des Gerichts ausnahmsweise sogar keine vorherige Abmahnung notwendig, wenn der Arbeitnehmer aufgrund der Schwere seines Fehlverhaltens von vornherein nicht damit rechnen konnte, dass der Arbeitgeber dieses toleriert.

In dem vom LAG Schleswig-Holstein entschiedenen Fall hatte ein seit rund 20 Jahren beim Arbeitgeber besch&amp;auml;ftigter Maschinenf&amp;uuml;hrer mit einem weiteren Kollegen eine Presse gereinigt und sie dabei manuell wieder angefahren. Der Kollege geriet dabei mit seiner Hand in die Presse und verlor die Kuppe des kleinen Fingers. Der Arbeitgeber k&amp;uuml;ndigte dem Maschinenf&amp;uuml;hrer daraufhin fristlos, hilfsweise ordentlich.

Das Gericht hielt im konkreten Fall diese K&amp;uuml;ndigung nur deshalb nicht f&amp;uuml;r rechtens, weil die Sicherheitsvorschriften des Arbeitgebers f&amp;uuml;r die betroffenen Arbeiten nicht eindeutig genug waren und die Vorgesetzten diese Reinigungspraxis fr&amp;uuml;her zumindest stillschweigend geduldet h&amp;auml;tten.

&lt;a href=&quot;http://www.kostenlose-urteile.de/newsview4937C.htm&quot;&gt;Quelle: RA-Online, Pressemitteilung des LAG Schleswig-Holstein vom 2. Oktober 2007&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2008/02/04.html#a110</guid>
			<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 14:52:01 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebssicherheitsmanagement</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/12/31.html#a109</link>
			<description>Das Management von Arbeits- und Gesundheitsschutz, Qualit&amp;auml;t, Umweltschutz, Datensicherheit, die Handhabung betrieblicher Risiken und der Umgang mit Unternehmenskrisen sind Gegenstand einer sich neu etablierenden Fachrichtung: Betriebssicherheitsmanagement.

&lt;a href=&quot;http://eit.tfh-bochum.de/index.php?id=906&quot;&gt;Mit dem Start eines Masterstudiengangs&lt;/a&gt; zum Sommersemester 2006 an der TFH Georg Agricola zu Bochum beginnt das Fach nun auch, akademische Formen anzunehmen - wobei der Praxisbezug betont wird.

Die Idee dabei ist: Statt der getrennten Bearbeitung zum Beispiel von Umwelt-, Qualit&amp;auml;ts- und Arbeitsschutz-Aspekten lassen sich viele dieser Themen gemeinsam managen. So kann man Ressourcen optimal einsetzen, zeitgem&amp;auml;&amp;szlig;e Forderungen nach Rechtssicherheit erf&amp;uuml;llen und - nicht zuletzt - die Mitarbeiter f&amp;uuml;r ein aktives Mitwirken gewinnen.

Unter dem Dach des Vereins der Freunde und F&amp;ouml;rderer der &lt;a href=&quot;http://www.dasa-dortmund.de/&quot;&gt;DASA&lt;/a&gt; wurde mittlerweile auch ein &lt;a href=&quot;http://www.bsafb.de/fileadmin/downloads/pa_8_6_2007/pa8_6_2007_arbeitskreis_betriebssicherheitsmanagement_gegruendet.pdf&quot;&gt; Arbeitskreis Betriebssicherheitsmanagement (AK BSM)&lt;/a&gt; gegr&amp;uuml;ndet.

</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/12/31.html#a109</guid>
			<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 16:30:06 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebliches Eingliederungsmanagement: Hilfreicher Leitfaden vom DGB</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/11/27.html#a107</link>
			<description>Seit 2004 gibt es im IX. Sozialgesetzbuch den Paragraphen 84(2), der das betriebliche Eingliederungsmanagement regelt. Er gilt f&amp;uuml;r alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die innerhalb eines Jahres ununterbrochen oder l&amp;auml;nger als sechs Wochen arbeitsunf&amp;auml;hig sind. Dabei sind alle Besch&amp;auml;ftigten zu ber&amp;uuml;cksichtigen, nicht nur solche, die schwerbehindert, gleichgestellt oder von Behinderung bedroht sind.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat nun einen Handlungsleitfaden herausgegeben, der den Betriebs- oder Personalr&amp;auml;ten bei der Gestaltung des Eingliederungsmanagements in ihrem jeweiligen betrieblichen Kontext helfen soll. Denn das Gesetz macht keine detaillierten Vorgaben, wie die Umsetzung im Einzelnen erfolgen soll. Es regelt nur allgemein, dass die krankheitsbedingte Gef&amp;auml;hrdung des Arbeits- verh&amp;auml;ltnisses beseitigt oder wenigstens gemindert, erneuter Arbeitsunf&amp;auml;higkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz des Betroffenen erhalten werden soll.

In &amp;uuml;bersichtlicher Form beschreiben die Autorinnen Marianne Giesert und Cornelia Wendt &quot;10 Schritte zum Ziel&quot;. Bei jedem Schritt werden Ziele, Arbeitsmittel, beteiligte Akteure und wichtige rechtliche Grundlagen dargestellt. Ein umfangreicher Anhang liefert weitere Informationen, Adressen und Mustertexte, z. B. f&amp;uuml;r eine Betriebsvereinbarung.

Der &lt;a href=&quot;http://www.dgb.de/service/publikationen/materialdb/material_show_single?matid=401&quot;&gt;Handlungsleitfaden f&amp;uuml;r ein Betriebliches Eingliederungsmanagement&lt;/a&gt; richtet sich prim&amp;auml;r zwar an Betriebsr&amp;auml;te, eignet sich jedoch auch gut als Arbeitshilfe f&amp;uuml;r alle anderen, die sich mit diesem Thema besch&amp;auml;ftigen - unabh&amp;auml;ngig von der eigenen professionellen Brille, durch die sie es betrachten.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/11/27.html#a107</guid>
			<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 19:20:48 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Einmalhandschuhe f&amp;#252;r Lebensmittel? Eher unhygienisch und schlecht f&amp;#252;r die Haut.</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/10/08.html#a106</link>
			<description>Wer beim Umgang mit Lebensmitteln Handschuhe tr&amp;auml;gt, w&amp;auml;scht sich seltener die H&amp;auml;nde. So die Beobachtung vieler Praktiker. Und wenn mit den selben Handschuhen au&amp;szlig;er der Wurst oder dem K&amp;auml;se auch das Papiergeld angefasst wird, verkehrt sich die hygienisch gemeinte Ma&amp;szlig;nahme ins glatte Gegenteil. Der Handschuh wird zum Umsteigebahnhof f&amp;uuml;r Bazillen.

Nun ist es auch wissenschaftlich belegt: Das Arbeiten mit Einmalhandschuhen an Fleisch-, Wurst- und K&amp;auml;setheken bringt f&amp;uuml;r die Kunden keinen Gewinn an Hygiene, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/presse/2007/Q3/frischetheke/&quot;&gt;meldet die Pressestelle der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung&lt;/a&gt;.

Sie verweist auf ein Forschungsprojekt der Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG), der Berufsgenossenschaft f&amp;uuml;r den Einzelhandel (BGE) und des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz (BGIA). Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich bereits nach f&amp;uuml;nfmin&amp;uuml;tigem Umgang mit verschiedenen Lebensmitteln alle m&amp;ouml;glichen Bakterien auf Handfl&amp;auml;chen, Handschuhen und Ger&amp;auml;tschaften ansammeln. Daraufhin wurde gepr&amp;uuml;ft, inwiefern diese Bakterienanreicherung von den Handschuhen oder von der blo&amp;szlig;en Hand auf die Lebensmittel &amp;uuml;bertragen werden.

Das Ergebnis: Es konnte kein Unterschied zwischen der Arbeit mit Handschuhen oder mit blo&amp;szlig;en H&amp;auml;nden festgestellt werden. F&amp;uuml;r den Kunden h&amp;auml;tten Einmalhandschuhe an Frischetheken somit keinerlei hygienischen Vorteil, so die Wissenschaftler. Vielmehr schaden die Handschuhe den Besch&amp;auml;ftigten. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig &amp;uuml;ber l&amp;auml;ngere Zeit getragen, erh&amp;ouml;hen sie das Risiko einer Hauterkrankung. Wirklich reduzieren l&amp;auml;sst sich die Keimzahl auf den Lebensmitteln nur durch den Gebrauch von Hilfsmitteln, z. B. Gabeln.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/10/08.html#a106</guid>
			<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 15:04:45 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Wer ist die OSHA?</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/09/03.html#a105</link>
			<description>Die Europ&amp;auml;ische Agentur f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wurde 1996 eingerichtet. Sie soll die Aufkl&amp;auml;rungsarbeit der in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz zust&amp;auml;ndigen Stellen unterst&amp;uuml;tzen. Die Abk&amp;uuml;rzung OSHA steht f&amp;uuml;r Occupational Safety and Health Agency.

An ihrem Sitz in Bilbao (Spanien) besch&amp;auml;ftigt die OSHA ein eigenes Team von Fachleuten. Organisatorisch sind Vertreter von Regierungen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen beteiligt.

Zu den Werbekampagnen der Agentur z&amp;auml;hlt die &lt;a href=&quot;http://de.osha.europa.eu/topics/europ_woche_europ_wettbewerb/index_html&quot;&gt;Europ&amp;auml;ische Woche f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit&lt;/a&gt;, die sich im Oktober 2007 mit der Pr&amp;auml;vention und Rehabilitation bei Muskel- und Skeletterkrankungen besch&amp;auml;ftigt.

Die OSHA hilft bei der Auslegung der europ&amp;auml;ischen Gesetzgebung zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Eine europ&amp;auml;ische Beobachtungsstelle f&amp;uuml;r Risiken hat die Aufgabe, neu aufkommende Risiken in der Arbeitswelt zu ermitteln.

&lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu/&quot;&gt;Auf der Website der OSHA&lt;/a&gt; werden neben einer F&amp;uuml;lle von Informationen auch praktische Tools angeboten, z. B. Suchwerkzeuge oder automatische Benachrichtigungen, wenn neue Nachrichten zu selbst w&amp;auml;hlbaren Themen erscheinen.</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/09/03.html#a105</guid>
			<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 19:10:35 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Allt&amp;#228;glicher Wahnsinn, ins Bild gesetzt ...</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/07/27.html#a103</link>
			<description>... von der Zeitschrift &quot;Arbeit und Gesundheit&quot;. Schon seit mehr als f&amp;uuml;nfzehn Jahren ver&amp;ouml;ffentlicht das Fachblatt immer auf der letzten Seite Leserfotos mit h&amp;ouml;chst unfalltr&amp;auml;chtigen Szenen. Die sorgen unter der &amp;Uuml;berschrift &quot;Das Allerletzte&quot; auf den ersten Blick oft f&amp;uuml;r laute Heiterkeit. Bei genauerem Hinsehen f&amp;auml;llt dem Betrachter aber eher die Kinnlade runter angesichts spannungsvoller Installationen, reizender Arrangements f&amp;uuml;rs Auge, Akrobatik ohne Netz oder brandhei&amp;szlig;er Tricks, vor deren Nachahmung die Redaktion warnt.

Vor kurzem &amp;uuml;berstand die traditionsreiche Rubrik sogar eine Political-Correctness-Diskussion: Wer sich schon vor Schaden nicht f&amp;uuml;rchte, sollte doch vor &amp;ouml;ffentlichem Spott bewahrt bleiben, meinten die Kritiker. Die Redaktion blieb standhaft. Chapeau.

&lt;a href=&quot;http://www.arbeit-und-gesundheit.de/webcom/show_article.php/_c-93/_lkm-250/i.html&quot;&gt;Die Fotos gibt es nat&amp;uuml;rlich auch im Internet zu bewundern&lt;/a&gt;. Besonders interessant f&amp;uuml;r alle, die sich mit Sicherheit und Unfallverh&amp;uuml;tung besch&amp;auml;ftigen: Man lernt immer noch was dazu. Und wer mag, darf bei der Wahl zum jeweiligen Bild des Monats abstimmen oder eigene Fotografien einsenden. Die Motive scheinen ja nicht auszugehen.
</description>
			<guid>/categories/arbeitswelt/2007/07/27.html#a103</guid>
			<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 19:03:19 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Managementsysteme f&amp;#252;r Gesundheit und Arbeitssicherheit: Neue US-Norm</title>
			<link>/categories/arbeitswelt/2007/06/07.html#a102</link>
			<description>In den USA gibt es eine neue Norm f&amp;uuml;r &quot;Occupational Health and Safety Management Systems&quot;, meldet &lt;a href=&quot;http://www.arbeitsschutz-office.de/newsDetails?newsID=1179736548.61&amp;chorid=00560203&quot;&gt; Haufes Arbeitsschutz-Office&lt;/a&gt;.

Die Hauptelemente &lt;a href=&quot;http://www.aiha.org/Content/AccessInfo/press/SPR-05-1019-02.htm&quot;&gt;der Norm&lt;/a&gt; sind:
&lt;li&gt; F&amp;uuml;hrung durch das Management &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Mitarbeiterbeteiligung &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Planung &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Einbindung und Umsetzung im Betrieb &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Auswertung und Korrektur &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Management Review &lt;/li&gt;

Damit scheinen sich gewisse Standards weiter durchzusetzen, die auch schon in den Empfehlungen der International Labour Organization, &lt;a href=&quot;http://www.ilo.org/public/english/protection/safework/managmnt/guide.htm&quot;&gt;ILO/OSH 2001&lt;/a&gt;, oder der international anerkannten &lt;a href=&quot;http://www.stmugv.bayern.de/gesundheit/giba/betrieb/ohris.htm&quot;&gt;Leitlinie OHRIS &lt;/a&gt; f&amp;uuml;r Arbeitsschutzmanagementsysteme formuliert wurden.

Allen gemeinsam ist: Gesundheitsschutz und Sicherheit der Besch&amp;auml;ftigten werden mit einem Managementsystem nachhaltig in die Strukturen und Abl&amp;auml;ufe eines Unternehmens eingebunden. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;iges Feedback erm&amp;ouml;glicht die Anpassung und Korrektur von Ma&amp;szlig;nahmen und damit die kontinuierliche Verbesserung - sowohl des Arbeitsschutzes als auch des Managementsystems selbst.

Einen &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber Managementsysteme im Arbeitsschutz und den Stand der Diskussion in Deutschland gibt die &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Arbeitsschutzmanagement/Arbeitsschutzmanagement.html&quot;&gt;Bundesanstalt f&amp;uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA)&lt;/a&gt;.


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			<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 22:19:55 GMT</pubDate>
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