Verbandspräsidenten, Unternehmenslenker, Politiker und andere Promis haben eine neue Beschwörungsformel entdeckt: "Wir machen das wie der Klinsmann"! Wie ein Mantra wiederholen sie diesen Satz, hat Matthias Schmidt von der Stuttgarter Zeitung festgestellt. Was sie damit ausdrücken wollen? "Immer positiv, nach vorne gewandt, offensiv, frisch, gut gelaunt", zitiert der Journalist den österreichischen Verleger Wolfgang Fellner.
Zum besseren Verständnis bringt Schmidt die wichtigsten Klinsmann-Prinzipien noch einmal exakt auf den Punkt. Und das geht so:
1. Man muss nicht prinzipiell alles lassen, wie es immer war.
2. Wer etwas ändern will, sollte ungefähr wissen, was.
3. Da sind manchmal welche dagegen.
4. Davon darf man sich nicht verrückt machen lassen.
5. Interne Kritik heißt intern, weil man extern nix davon erzählt.
6. Mitarbeiter haben mehr Spaß, wenn man sie tolle Hechte nennt statt jämmerliche Pfeifen.
Da wollen wir mal hoffen, dass jetzt möglichst viele ihre guten Vorsätze in die Tat umsetzen...
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