Ein tödlicher Virenstamm mit der Bezeichnung A(H5N1) wird sich wahrscheinlich noch jahrelang in asiatischen Vogelpopulationen vermehren. Solange dieses Vogelgrippevirus in der Umwelt vorkommt, besteht auch die Gefahr, dass es zu einem von Mensch zu Mensch übertragbaren Erreger mutiert und weltweite Epidemien auslöst. Darauf weist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hin.
An der 'Vogelgrippe' starben Anfang des Jahres in Thailand und Vietnam 23 von 34 Menschen, die sich eine Infektion durch den Kontakt mit Hühnern zugezogen hatten. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist bisher noch nicht vorgekommen. Seit 1997 gab es nach WHO-Angaben drei Ausbrüche der Krankheit. Vermutlich ist das Virus auch unter wild lebenden Vögeln weiter verbreitet als bisher angenommen.
Hilfe verspricht das Medikament Oseltamivir, das die Schwere einer Influenza-Erkrankung lindert. Es sollte möglichst früh, am besten innerhalb von 36 Stunden nach Beginn der Symptome genommen werden. Noch besser wäre eine vorbeugende Impfung. Leider steht noch kein Impfstoff zur Verfügung, erste klinische Tests haben jedoch begonnen.
Ausführlich berichten Keith Bradsher und Lawrence K. Altman in der New York Times.
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