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Medizin
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Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS) weist in ihrem 'Jahrbuch Sucht 2005' auf positive und negative Trends hin:
- Der Alkoholkonsum geht zurück. Die Menschen sind sich zunehmend der Gefährlichkeit bewusst. Die Zahl der Todesopfer bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen hat sich seit 1995 halbiert.
- Die Zahl der Raucher ist massiv zurückgegangen. Der Umgang mit Tabak hat einen völlig veränderten Stellenwert; Rauchen ist eigentlich schon „out“.
- Weniger Konsumenten harter Drogen sterben einen unnötig frühen Tod, die Zahlen entsprechen wieder denen der 80er Jahre.
- Der Konsum von Heroin und Partydrogen nimmt ebenfalls weiter ab.
- Leider fangen Kinder immer früher an, Suchtmittel zu konsumieren.
- Es gibt eine "Scherenbewegung": Immer mehr Menschen konsumieren bewusster und weniger, dafür konsumiert der andere Teil der Gesellschaft exzessiver - acht Prozent der Bevölkerung trinken 40 Prozent der Gesamtmenge.
- Der Cannabiskonsum steigt weiter. Es handelt sich um ein typisches Phänomen Jugendlicher und junger Erwachsener. Bei der Prävention sind vor allem Aufklärung und Sachlichkeit gefragt.
- Ess-Störungen treten in jüngeren Jahren auf als früher. In den meisten Fällen liegt das "Einstiegsalter" unter 15 Jahren.
Weitere Daten, Fakten, Argumente und Downloads finden sich auf den Seiten der DHS.
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