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Medizin
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Montag, 23. Mai 2005


Das American College of Occupational and Environmental Medicine (ACOEM) hat die Ergebnisse einer neuen Studie vorgestellt. Im Frühjahr 2004 waren 174 Führungskräfte aus dem Human-Resources-Bereich und dem betrieblichen Gesundheitswesen US-amerikanischer Unternehmen befragt worden, nach welchen Kriterien betriebliche Entscheidungen, Grundsätze und Programme zum Thema Gesundheit getroffen werden.

Unter anderem sollten die Befragten angeben, zu welcher Philosophie über die Gesundheit der Mitarbeiter sie neigten. Drei von fünf Auswahl-Antworten wurden am häufigsten gegeben: "Die Mitarbeiter gesund zu erhalten ist entscheidend für den geschäftlichen Erfolg. Es ist unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass sie sicher und wohlauf sind", sagen 47 Prozent der Befragten. "Die Mitarbeiter sind selbst für ihre Gesundheit verantwortlich. Unsere Aufgabe ist es, ihnen die Werkzeuge dafür bereitzustellen, ohne ihnen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben", finden 35 Prozent. "Gesundheit ist eine Komponente des Humankapitals. Wenn wir dafür aufkommen, werden die Mitarbeiter den Wert ihrer Gesundheit schätzen", entspricht für 13 Prozent am ehesten der eigenen Philosophie.

Gar nicht ausgewählt wurden die Annahme, dass Arbeitgeber überhaupt keine Gesundheitsmaßnahmen anbieten sollten, und die Aussage, Gesundheitsangebote seien nur von Bedeutung, um talentierte Mitarbeiter anzuwerben.

'How Companies Consider Value in Health Policy and Design: Results of the Survey of Employer Decision-making for Health and Productivity', lautet der komplette Titel der Studie, die von Aventis gesponsert wurde. Man kann sie von der Website des ACOEM herunterladen.






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