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		<title>mhmayer: Medizin</title>
		<link>/categories/medizin/</link>
		<description></description>
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		<copyright>Copyright 2011 mhmayer</copyright>
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			<title>Aktuelle Studie: Vorteil Vorsorge!</title>
			<link>/categories/medizin/2011/09/01.html#a137</link>
			<description>Die Rolle der betrieblichen Pr&amp;auml;vention f&amp;uuml;r die Zukunftsf&amp;auml;higkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland: Christa Maar vom Vorstand der Felix Burda Stiftung und Rolf Fricker, Partner Booz &amp; Co., &lt;a href=&quot;flash/pressekonferenz_vorsorge.html&quot;&gt;erl&amp;auml;utern bei einer Pressekonferenz am 8. Juni 2011 die Highlights der Ergebnisse&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2011/09/01.html#a137</guid>
			<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 19:22:18 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Vorbeugen ist besser - ein Appell an die Politik</title>
			<link>/categories/medizin/2011/09/01.html#a136</link>
			<description>Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit durch betriebliche Gesundheitsvorsorge &amp;#150; das best&amp;auml;tigt jetzt eine aktuelle Studie der Strategieberatung &lt;a href=&quot;http://www.booz.com/de/home&quot;&gt;Booz &amp; Company&lt;/a&gt; im Auftrag der Felix Burda Stiftung. Zentrales Ergebnis: Betriebliches Gesundheitsmanagement wirkt und sollte ausgebaut werden. Dr. Christa Maar vom Vorstand der Felix Burda Stiftung: &amp;#132;Der Betriebsarzt kann eine enorm wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, die Gesundheitskultur in einem Unternehmen zu ver&amp;auml;ndern.&quot;
Die vorbeugende, pr&amp;auml;ventive Medizin sollte zu einer zentralen S&amp;auml;ule unseres Gesundheitswesens werden, fordern f&amp;uuml;hrende Arbeitsmediziner seit langem. Maar: &quot;Moderne Betriebsmedizin muss sich auch um die Pr&amp;auml;vention und Fr&amp;uuml;herkennung chronischer Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck oder das Burn-out-Syndrom k&amp;uuml;mmern.&amp;#147;

Die Studie von Booz &amp; Company &lt;a href=&quot;http://www.felix-burda-stiftung.de/projekte/studie-betriebliche-gesundheitsvorsorge/index.php&quot;&gt;gibt es online bei der Felix-Burda-Stiftung&lt;/a&gt;.

Die Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) und der Verband Deutscher Betriebs- und Werks&amp;auml;rzte (VDBW) haben nun einen Appell an die Politik formuliert: &quot;Wir ermutigen die politisch Gestaltenden dazu, Pr&amp;auml;vention und Gesundheitsf&amp;ouml;rderung in den Mittelpunkt der Reform des Gesundheitswesens zu stellen&quot;, hei&amp;szlig;t es auf der &lt;a href=&quot;http://job-fit.net&quot;&gt;Website JobFit, auf der man die Petition auch pers&amp;ouml;nlich unterst&amp;uuml;tzen kann&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2011/09/01.html#a136</guid>
			<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 18:49:25 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>CDMP</title>
			<link>/categories/medizin/2011/05/06.html#a135</link>
			<description>Ein schwerer Unfall oder eine chronische Erkrankung d&amp;uuml;rfen nicht das Ende der Berufst&amp;auml;tigkeit bedeuten. Menschen wollen gesellschaftlich anerkannt sein. Ein aktiver Beitrag im Erwerbsleben spielt dabei eine wichtige Rolle - auch wenn gesundheitliche Probleme, Einschr&amp;auml;nkungen oder Behinderungen vorhanden sind. Dabei k&amp;ouml;nnen Disability Manager helfen - Experten, die &amp;uuml;ber das n&amp;ouml;tige Spezialwissen aus verschiedenen Bereichen verf&amp;uuml;gen, wie etwa Sozialrecht, Versicherungswesen, Medizin und Gesundheitswissenschaften (Public Health), Psychologie, Betriebswirtschaft, Personalwirtschaft, Ergonomie und Technik.

&quot;Certified Disability Management Professionals&quot; (CDMP) sind &lt;a href=&quot;http://www.nidmar.ca/certification/cdmp/cdmp_background.asp&quot;&gt; nach einem internationalen Standard&lt;/a&gt; fortgebildete Spezialisten aus unterschiedlichen, h&amp;auml;ufig sozialen oder medizinischen Berufen. Ausbildung, Zertifizierung und Qualit&amp;auml;tssicherung werden in Deutschland &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/disability-manager/index.jsp&quot;&gt;von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sichergestellt&lt;/a&gt;.

Idealerweise setzt Disability Management nicht erst rehabilitativ nach einem Unfall oder nach einer Erkrankung ein, sondern bereits pr&amp;auml;ventiv, um problematische Entwicklungen fr&amp;uuml;h zu erkennen und zu steuern.

Disability Management hilft Unternehmen, Knowhow und Erfahrungen im Betrieb zu halten. Ausfallzeiten, Personalsuche, Stellenneubesetzung und Einarbeitung kosten viel Geld - viel mehr als das Disability Management. Schwer bezifferbar, aber von gro&amp;szlig;er Bedeutung ist der Erhalt der fachlichen Kompetenz, der Loyalit&amp;auml;t zum Unternehmen oder lang gepflegter Kundenbeziehungen.

Informationen und Beispiele aus der Praxis gibt es zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.betriebliche-eingliederung.de/go/id/b/&quot;&gt; vom Hessischen Ministerium f&amp;uuml;r Arbeit, Familie und Gesundheit und dem RKW Kompetenzzentrum Eschborn&lt;/a&gt;.

</description>
			<guid>/categories/medizin/2011/05/06.html#a135</guid>
			<pubDate>Fri, 06 May 2011 17:43:17 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>H&amp;#228;ndedesinfektion am Arbeitsplatz senkt Krankenstand</title>
			<link>/categories/medizin/2011/02/12.html#a133</link>
			<description>Wer eine Arbeit mit viel Publikumsverkehr hat oder h&amp;auml;ufig Akten und Dokumente in die Hand nehmen muss, kann sich wirkungsvoll gegen Krankheitserreger wappnen: Regelm&amp;auml;&amp;szlig;iges Desinfizieren der H&amp;auml;nde sch&amp;uuml;tzt vor Erk&amp;auml;ltungs- und Durchfallerkrankungen. Das belegt eine Studie der Universit&amp;auml;t Greifswald, die vor kurzem in der &lt;a href=&quot;http://www.biomedcentral.com/bmcinfectdis/&quot;&gt;Fachzeitschrift BMC Infectious Diseases&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht wurde.

129 einschl&amp;auml;gig t&amp;auml;tige Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Universit&amp;auml;t Greifswald sowie der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern wurden in zwei Gruppen eingeteilt. W&amp;auml;hrend die H&amp;auml;lfte der Untersuchungsgruppe keine H&amp;auml;ndedesinfektion durchf&amp;uuml;hrte, desinfizierte sich die andere H&amp;auml;lfte die H&amp;auml;nde mehrmals t&amp;auml;glich mindestens f&amp;uuml;nfmal mit alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln.

In der Gruppe mit H&amp;auml;ndedesinfektion gab es deutlich weniger Tage, an denen die Beteiligten am Arbeitsplatz mit Erk&amp;auml;ltung, Fieber, Husten oder Durchfall k&amp;auml;mpften, und die entsprechenden Krankmeldungen gingen erheblich zur&amp;uuml;ck. Krankheitstage und verringerte Produktivit&amp;auml;t aufgrund von Infektionskrankheiten sind weltweit ein volkswirtschaftliches Problem, das meist untersch&amp;auml;tzt wird.
&amp;#132;Wir waren &amp;uuml;berrascht, dass trotz der kleinen Untersuchungsgruppe unsere Erwartungen weit &amp;uuml;bertroffen wurden. H&amp;auml;ndedesinfektion ist eine kosteng&amp;uuml;nstige M&amp;ouml;glichkeit der betrieblichen Gesundheitsf&amp;ouml;rderung&amp;#147;, &lt;a href=&quot;http://www.uni-greifswald.de/informieren/pressestelle/wissenschaft-und-oeffentlichkeit/greifswalder-studie-zu-haendedesinfektion-am-arbeitsplatz.html&quot;&gt;so Studienleiter Professor Axel Kramer&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2011/02/12.html#a133</guid>
			<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 14:40:38 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Verbreitete Irrt&amp;#252;mer...</title>
			<link>/categories/medizin/2011/01/16.html#a132</link>
			<description>... und moderne Legenden beleuchtet &lt;a 

href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_common_misconceptions&quot;&gt;ein Kapitel der Online-Enzyklop&amp;auml;die Wikipedia&lt;/a&gt;. Es wird und muss f&amp;uuml;r immer unvollst&amp;auml;ndig bleiben, davon sind die Autoren &amp;uuml;berzeugt, weil es immer wieder etwas zu erg&amp;auml;nzen gibt.

Die Wikinger hatten H&amp;ouml;rner auf ihren Helmen? Hummeln d&amp;uuml;rften aus aerodynamischer Sicht gar nicht fliegen k&amp;ouml;nnen? Vom Mond aus kann man die Chinesische Mauer sehen? Stimmt alles nicht! In einer netten Gespr&amp;auml;chsrunde sorgen solche Themen oft f&amp;uuml;r lustige Aha-Effekte, also mal nachlesen!

Der Spa&amp;szlig; h&amp;ouml;rt aber auf bei der Behauptung, die Impfung gegen Masern, Mumps und R&amp;ouml;teln k&amp;ouml;nne Autismus verursachen. Das hatten Andrew Wakefield und mehrere Ko-Autoren 1998 in einem Beitrag f&amp;uuml;r die renommierte &lt;a href=&quot;http://www.thelancet.com&quot;&gt;medizinische Fachzeitschrift &apos;The Lancet&apos;&lt;/a&gt; behauptet. Die Daten, auf die sich Wakefield berief, waren gef&amp;auml;lscht, das war bereits 2004 klar geworden. Die Redaktion der &apos;Lancet&apos; zog den Artikel schlie&amp;szlig;lich zur&amp;uuml;ck. Trotzdem wird er noch oft als Beleg f&amp;uuml;r die angebliche Sch&amp;auml;dlichkeit des Impfens zitiert. Vor kurzem hat das BMJ (British Medical Journal) eine &lt;a href=&quot;http://www.bmj.com/content/342/bmj.c7452.full&quot;&gt;Zusammenfassung und Bewertung dieses Betrugs&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht.

&amp;Uuml;brigens: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org&quot;&gt;Die deutsche Wikipedia&lt;/a&gt; wird im M&amp;auml;rz 2011 zehn Jahre alt.</description>
			<guid>/categories/medizin/2011/01/16.html#a132</guid>
			<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 17:48:59 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Reisemedizin</title>
			<link>/categories/medizin/2010/09/05.html#a130</link>
			<description>Die Angst unerfahrener Reisender richte sich oft auf die Tierwelt, insbesondere auf Raubtiere, Schlangen und Gifttiere, schreibt Thomas K&amp;uuml;pper in einem aktuellen Editorial der Zeitschrift Arbeitsmedizin-Sozialmedizin-Umweltmedizin. Dabei zeigten die Daten etwas ganz anderes: Viermal so gef&amp;auml;hrlich wie alle sonstigen Zwischenf&amp;auml;lle der belebten Natur ist Homo sapiens sapiens, der weltweit pro Jahr 200.000 seiner Artgenossen umbringt. Unf&amp;auml;lle, vor allem im Stra&amp;szlig;enverkehr, sind die h&amp;auml;ufigste Todesursache bei beruflichen Auslandsaufenthalten. Die subjektive Risikoeinsch&amp;auml;tzung der Malaria ist oft genauso unrealistisch wie die von Durchfallerkrankungen oder Typhus.

Die Zahl der Gesch&amp;auml;ftsreisen ins Ausland sch&amp;auml;tzt K&amp;uuml;pper auf mehr als sechseinhalb Millionen, nicht wenige davon in L&amp;auml;nder mit riskanten gesundheitlichen oder klimatischen Verh&amp;auml;ltnissen. Nur eine Minderheit der Reisenden d&amp;uuml;rfte zu diesem Thema ordentlich beraten worden sein. Und wer am Einsatzort krank wird, &lt;a href=&quot;http://www.china.org.cn/english/China/201855.htm&quot;&gt;findet nicht immer wirklich ausreichende medizinische Versorgungseinrichtungen&lt;/a&gt;.

Vorbeugen ist also auch f&amp;uuml;r Reisende besser als Heilen. Bei Gesch&amp;auml;ftsreisen oder Arbeitseins&amp;auml;tzen im Ausland &lt;a href=&quot;http://www.gesetze-im-internet.de/arbmedvv/anhang_11.html&quot;&gt;ist auch der Arbeitgeber in der Pflicht&lt;/a&gt;, denn er muss f&amp;uuml;r eine angemessene arbeits- und reisemedizinische Beratung Sorge tragen. Der Termin beim Betriebsarzt, rechtzeitig vereinbart, geh&amp;ouml;rt obligatorisch zur Reisevorbereitung. Damit man ihm (oder ihr) gleich die richtigen Fragen stellen kann, am besten vorher mal selbst nachlesen unter &lt;a href=&quot;http://www.fit-for-travel.de&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fit-for-travel.de&quot;&gt;http://www.fit-for-travel.de&lt;/a&gt;&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.crm.de/&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.crm.de/&quot;&gt;http://www.crm.de/&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2010/09/05.html#a130</guid>
			<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 16:31:35 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Elektrosmog?</title>
			<link>/categories/medizin/2010/04/02.html#a128</link>
			<description>Elektromagnetische Felder sind &amp;uuml;berall - zumindest in unserer hochtechnisierten Welt ist irgendwo in der N&amp;auml;he ein Staubsauger, ein Haarf&amp;ouml;hn oder Elektroherd, ein Mobiltelefon oder die n&amp;auml;chste Steckdose. Selbst auf einer abgelegenen Bergh&amp;uuml;tte wird man noch von ein paar GPS- oder Fernseh-Strahlen eines Satelliten getroffen.  Machen diese Felder krank? &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrosmog&quot;&gt;Gibt es so etwas wie Elektrosmog?&lt;/a&gt;

Die &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/&quot;&gt;Bundesanstalt f&amp;uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin&lt;/a&gt; hat nun die Ergebnisse einer aufschlussreichen Forschungsarbeit ver&amp;ouml;ffentlicht. Die Wissenschaftler hatten zwei gro&amp;szlig;e Personengruppen untersucht, von denen die eine angab, unter Elektrosmog zu leiden, die andere nicht. Die Versuchspersonen wurden nun elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, dabei wurde gemessen, ob sich die elektrische Leitf&amp;auml;higkeit ihrer Haut &amp;auml;ndert. Au&amp;szlig;erdem sollten sie notieren, ob sie das elektromagnetische Feld gesp&amp;uuml;rt h&amp;auml;tten. In keinem einzigen Fall konnte eine feldabh&amp;auml;ngige &amp;Auml;nderung des Hautwiderstands festgestellt werden. Die Leitf&amp;auml;higkeit ver&amp;auml;nderte sich vielmehr dann, wenn ein Teilnehmer vermutete, dass das elektromagnetische Feld zugeschaltet w&amp;auml;re. Auch die Angaben zur Wahrnehmung des Felds durch die Versuchspersonen entsprachen einer Zufallsverteilung. Das Empfinden von &apos;Elektrosmog&apos; scheint also eher von der subjektiven Erwartung einer Person abzuh&amp;auml;ngen. Die Forscher vermuten, dass die Erfahrung, auf allt&amp;auml;gliche Unw&amp;auml;gbarkeiten als Einzelner nur wenig Einfluss zu haben, eine wichtige Rolle spielt.

&lt;a href=&quot;http://www.baua.de/cln_103/de/Forschung/Forschung.html&quot;&gt;Den Forschungsbericht F5212 gibt es in K&amp;uuml;rze hier.&lt;/a&gt;

</description>
			<guid>/categories/medizin/2010/04/02.html#a128</guid>
			<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 12:16:57 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Nanopartikel</title>
			<link>/categories/medizin/2010/03/06.html#a127</link>
			<description>Chirurgische Instrumente, die sich gegen Krankheitskeime zur Wehr setzen; Kleidungsst&amp;uuml;cke, die Geruchsstoffe abbauen; Tabletten, die sekundenschnell wirken - Nanopartikel machen es m&amp;ouml;glich. Das sind kleinste Teilchen mit einem Durchmesser zwischen einem und hundert Nanometern. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. &quot;Das ist schon sehr klein; Atome, die Grundbausteine des Alltags, sind nur noch zehnmal kleiner&quot;, erl&amp;auml;utert eine &lt;a href=&quot;http://www.bmbf.de/pub/nanopartikel_kleine_dinge_grosse_wirkung.pdf&quot;&gt;Brosch&amp;uuml;re des Bundesministeriums f&amp;uuml;r Bildung und Forschung&lt;/a&gt; die Dimensionen.

Weil sie so klein sind, haben Nanopartikel ganz besondere Eigenschaften: Sie k&amp;ouml;nnen als Katalysator chemische Reaktionen beschleunigen, sie reagieren aber auch selbst - oft heftig - mit ihrer Umgebung, und sie k&amp;ouml;nnen biologische Strukturen durchwandern, z. B. wenn sie durch die Lunge in den K&amp;ouml;rper gelangen. Welche Auswirkungen das auf die menschliche Gesundheit hat, ist noch weitgehend unbekannt.

Bereits bei der Einf&amp;uuml;hrung von Nanotechnologien muss deshalb in den Unternehmen vorsorglich auch der Arbeitsschutz beachtet werden, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/praevention/themen_a_z/nano/index.jsp&quot;&gt;empfiehlt J&amp;uuml;rgen Milde von der DGUV&lt;/a&gt;. &amp;Uuml;ber Nanopartikel am Arbeitsplatz, den aktuellen Stand der Forschung und die Wirksamkeit von Schutzma&amp;szlig;nahmen informieren ausf&amp;uuml;hrlich die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/ifa/de/fac/nanopartikel/index.jsp&quot;&gt;Seiten des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der DGUV&lt;/a&gt;. Beim Bundesumweltministerium hat sich die &lt;a href=&quot;http://www.bmu.bund.de/gesundheit_und_umwelt/nanotechnologie/nanodialog/doc/42655.php&quot;&gt;NanoKommission der deutschen Bundesregierung&lt;/a&gt; zur Aufgabe gemacht, Nutzen und Risiken von Nanotechnologien im Sinne des Vorsorgeprinzips zu betrachten und nachhaltige Innovationen zu f&amp;ouml;rdern.</description>
			<guid>/categories/medizin/2010/03/06.html#a127</guid>
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:41:37 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Schweigepflicht</title>
			<link>/categories/medizin/2009/12/28.html#a124</link>
			<description>Ob der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates&quot;&gt;Eid des Hippokrates&lt;/a&gt; wirklich von dem griechischen Arzt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hippokrates_von_Kos&quot;&gt;Hippokrates von K&amp;oacute;s&lt;/a&gt; im vierten Jahrhundert v. Chr. verfasst wurde? Eher unwahrscheinlich. Trotzdem gilt der antike Text bis heute als erste grundlegende Formulierung einer &amp;auml;rztlichen Ethik.

Er enth&amp;auml;lt bereits eine klare Verpflichtung zu &amp;auml;rztlicher Verschwiegenheit: &quot;Was ich bei der Behandlung oder auch au&amp;szlig;erhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und h&amp;ouml;re, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.&quot;

Eine modernere Version des &amp;auml;rztlichen Verhaltenskodex findet sich in der &lt;a href=&quot;http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Genf.pdf&quot;&gt;Genfer Deklaration des Welt&amp;auml;rztebunds&lt;/a&gt;. Dort hei&amp;szlig;t es: &quot;Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch &amp;uuml;ber den Tod des Patienten hinaus wahren.&quot;

Nicht nur historische Eidesformeln, sondern auch die Gesetze aufgekl&amp;auml;rter Staaten begr&amp;uuml;nden die Pflicht zu besonderer Verschwiegenheit (&amp;Auml;rztliche Schweigepflicht). Ihre Verletzung durch &amp;Auml;rzte oder das medizinische Hilfspersonal ist nach &lt;a href=&quot;http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html&quot;&gt;&amp;#167; 203 Strafgesetzbuch strafbar&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2009/12/28.html#a124</guid>
			<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 16:57:53 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Klimawandel ist das gr&amp;#246;&amp;#223;te globale Gesundheitsrisiko</title>
			<link>/categories/medizin/2009/05/21.html#a120</link>
			<description>Der weltweite Klimawandel ist das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Gesundheitsrisiko im 21. Jahrhundert f&amp;uuml;r alle L&amp;auml;nder weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der &lt;a href=&quot;http://www.ucl.ac.uk/news/news-articles/0905/09051501 &quot;&gt;Universit&amp;auml;t London&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.thelancet.com/climate-change&quot;&gt;renommierten Fachzeitschrift &apos;The Lancet&apos;&lt;/a&gt;. Leiter der Studie ist Professor Anthony Costello (UCL Institute for Global Health).

Danach sind die Prognosen der UN (&lt;a href=&quot;http://www.ipcc.ch/about/index.htm&quot;&gt;Intergovernmental Panel on Climate Change - IPCC&lt;/a&gt;) f&amp;uuml;r Treibgasemissionen, globale Temperaturerh&amp;ouml;hung, Ansteigen der Meeresspiegel, Abschmelzen des Inlandeises, Versauerung der Ozeane und extreme Wetterereignisse eher untertrieben. 

Verheerende Konsequenzen f&amp;uuml;r die menschliche Gesundheit drohen. Infektionen und durch Insekten &amp;uuml;bertragene Krankheiten, Tod durch Hitzewellen, h&amp;auml;ufige Wetterkatastrophen wie St&amp;uuml;rme und &amp;Uuml;berschwemmungen, oder V&amp;ouml;lkerwanderungen in gro&amp;szlig;em Ma&amp;szlig;stab, verbunden mit politischem Aufruhr, sind nur einige der vorhersehbaren Folgen.

Dringend ben&amp;ouml;tigt werde eine neue Lobby, schreiben die Autoren: eine &amp;ouml;ffentliche Bewegung, die den Klimawandel als Gesundheitsthema aufgreift und die gesundheitlichen Vorteile einer Lebensweise mit niedrigem Kohlenstoffverbrauch (low-carbon lifestyle) propagiert. Daf&amp;uuml;r sollten sich alle akademischen und sozialen Disziplinen, Regierungen, Beh&amp;ouml;rden, Organisationen und  Gemeinden in allen L&amp;auml;ndern gemeinsam engagieren.</description>
			<guid>/categories/medizin/2009/05/21.html#a120</guid>
			<pubDate>Thu, 21 May 2009 19:17:16 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Silber-Tsunami: US-Gesundheitsreform muss Pr&amp;#228;vention am Arbeitsplatz einbeziehen</title>
			<link>/categories/medizin/2009/01/28.html#a118</link>
			<description>Der Fachverband der Arbeits- und Umweltmediziner in den USA (&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org&quot;&gt;ACOEM&lt;/a&gt;) hat den designierten Gesundheitsminister der Regierung Obama aufgefordert, den Zusammenhang zwischen Gesundheit, Sicherheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer  einerseits und der langfristigen Stabilit&amp;auml;t des Gesundheitssystems und der Wirtschaft der USA andererseits zu thematisieren.

Man stehe vor einer doppelten Herausforderung durch den &amp;Uuml;bergang von 80 Millionen Baby-Boomers in den Ruhestand und die Zunahme chronischer Krankheiten in den Vereinigten Staaten. &quot;Das ist der &apos;Silber-Tsunami&apos;, der ernste Folgen f&amp;uuml;r die Produktivit&amp;auml;t und Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit der Nation in einem globalisierten Wirtschaftssystem hat&quot;, sagt ACOEM-Pr&amp;auml;sident Robert R. Orford MD. Gesundheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer stehen in einem engen Zusammenhang, wie insbesondere die Forschung der letzten Jahre deutlich gemacht habe.

Der ACOEM-Vorschlag f&amp;uuml;r eine Gesundheitsreform, die sich an den Bed&amp;uuml;rfnissen der Arbeitnehmer orientiert, umfasst vier Grunds&amp;auml;tze:  Investitionen in Gesundheitsprogramme f&amp;uuml;r Arbeitnehmer; Gesundheitlich vernetzte Betrachtung von Arbeitsplatz, Zuhause und Gemeinde; Finanzielle Anreize f&amp;uuml;r gesundheitsf&amp;ouml;rderliches Verhalten von Arbeitnehmern; Vermehrte Fortbildung von Gesundheitsberufen in Pr&amp;auml;ventionsstrategien f&amp;uuml;r die Arbeitswelt.

Dr. Orford forderte die Politiker dringend auf, diese Grunds&amp;auml;tze in die Agenda der Regierung Obama einzubringen.

&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org/news.aspx?id=5490&quot;&gt;Quelle: Press Release - ACOEM Urges Daschle to Address Workforce Health and Productivity Issues (Chicago, IL &amp;#150; Jan. 09, 2009)&lt;/a&gt;

(bearbeitet am 06.03.2009)</description>
			<guid>/categories/medizin/2009/01/28.html#a118</guid>
			<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:35:37 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Gefahren aus dem Container</title>
			<link>/categories/medizin/2008/08/11.html#a114</link>
			<description>Fast jeder f&amp;uuml;nfte der j&amp;auml;hrlich rund 15 Millionen Frachtcontainer, die aus &amp;Uuml;bersee in deutschen Seeh&amp;auml;fen eintreffen, ist vor dem Verschiffen mit hoch giftigen Gasen behandelt worden. Diese sollen verhindern, dass die Ladung verdirbt, und sie sollen Krankheitserreger und Sch&amp;auml;dlinge abt&amp;ouml;ten. Dar&amp;uuml;ber hinaus haften an den Waren oft noch betr&amp;auml;chtliche Mengen gesundheitssch&amp;auml;dlicher Industriechemikalien, die aus dem Herstellungsprozess stammen und mit auf die Reise gegangen sind.

Entsprechend gef&amp;auml;hrlich wird es, wenn man die Container &amp;ouml;ffnet - nicht nur wegen der giftigen Chemikalien, sondern auch wegen Myriaden von Pilzen oder Bakterien, die beim unvorsichtigen &amp;Ouml;ffnen aufgewirbelt werden k&amp;ouml;nnen. Das ist keineswegs nur im Containerhafen der Fall, sondern h&amp;auml;ufig erst beim Empf&amp;auml;nger oder in einem Logistikzentrum, wo die Waren weiter verteilt werden.

Eigentlich m&amp;uuml;ssen begaste Container nach international geltenden Vorschriften mit Warnhinweisen gekennzeichnet sein. Doch h&amp;auml;ufig fehlen diese Kennzeichnungen, oder sie sind mangelhaft. Und f&amp;uuml;r Industriechemikalien oder Infektionserreger gibt es &amp;uuml;berhaupt keine international verbindlichen Regelungen. Ganz zu schweigen von Gefahren, die dem Empf&amp;auml;nger durch verkeilte oder herabst&amp;uuml;rzende Teile der Ladung drohen.

Was tun?

F&amp;uuml;r alle, die bei ihrer Arbeit mit Frachtcontainern umgehen, sowie f&amp;uuml;r &amp;Auml;rzte und Rettungsdienste, die bei Zwischenf&amp;auml;llen helfen sollen, gibt es ein paar hoch informative Internetseiten:

&lt;a href=&quot;http://www.uke.uni-hamburg.de/institute/arbeitsmedizin/index_14284.php&quot;&gt;Universit&amp;auml;tsprofessur f&amp;uuml;r Arbeitsmedizin des Universit&amp;auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.hamburg.de/startseite-branchen/120338/container-begast.html&quot;&gt;B&amp;uuml;rgerinfo und B&amp;uuml;rgerservice der Hansestadt Hamburg&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/bgia/de/pra/container/index.jsp&quot;&gt;Institut f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/medizin/2008/08/11.html#a114</guid>
			<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 13:53:19 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Komplexit&amp;#228;tsfalle</title>
			<link>/categories/medizin/2008/07/05.html#a113</link>
			<description>Wir leben in einer komplexen Welt. Das ist an sich nichts Neues. Aber wir bekommen es heute immer mehr zu sp&amp;uuml;ren. Das liegt - neben der Vielschichtigkeit und Vernetztheit technischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen - vor allem daran, dass wir immer schneller immer mehr Daten, Sinneseindr&amp;uuml;cke und Nachrichten zu verkraften haben, &amp;uuml;ber deren Bedeutung und Relevanz wir nicht sicher sein k&amp;ouml;nnen. Dieser Beschleunigung und Daten&amp;uuml;berflutung sind immer mehr Menschen kaum noch gewachsen.

Unzureichend erkannte, verstandene und bew&amp;auml;ltigte Komplexit&amp;auml;t ruft bei den Menschen einerseits erh&amp;ouml;hte Aktivit&amp;auml;t und gesteigerten Ressourcenverbrauch hervor (um die Situation in den Griff zu bekommen). Andererseits erzeugt sie Stress und Angst (wenn es nicht funktioniert). Hier beginnt nicht selten ein Teufelskreis: Stress und Angst schr&amp;auml;nken die Wahrnehmungs- und Denkf&amp;auml;higkeit dramatisch ein, und genau deshalb ist der Versuch, durch noch mehr Anstrengung mit dem Problem fertig zu werden, h&amp;auml;ufig zum Scheitern verurteilt. Die Folge: Noch mehr Stress und Angst, Verkennung der Realit&amp;auml;t, Burnout.

&apos;Die Komplexit&amp;auml;tsfalle&apos; nennt die Kybernetikerin und Autorin Maria Pruckner dieses Ph&amp;auml;nomen. In ihrem gleichnamigen Buch macht sie auf unkonventionelle und spielerische Weise deutlich, wie sich komplexe Bedingungen auf den Menschen auswirken und wie man am besten damit umgeht.

Mehr &amp;uuml;ber die Autorin, &amp;uuml;ber das Management in komplexen Systemen und das L&amp;ouml;sen von komplexen Problemen findet sich auf der Website &lt;a href=&quot;http://www.mariapruckner.com/&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mariapruckner.com&quot;&gt;http://www.mariapruckner.com&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2008/07/05.html#a113</guid>
			<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 18:33:08 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Tuberkulose</title>
			<link>/categories/medizin/2008/05/17.html#a112</link>
			<description>Zu den weltweit h&amp;auml;ufigsten Infektionskrankheiten z&amp;auml;hlt neben Malaria und Aids die Tuberkulose(Tb). &lt;a href=&quot;http://www.who.int/tb/publications/global_report/2008/download_centre/en/index.html&quot;&gt;Nach Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation&lt;/a&gt; erkranken j&amp;auml;hrlich neun Millionen Menschen an Tuberkulose, 1,7 Millionen sterben daran. Die Mehrzahl der Erkrankungsf&amp;auml;lle wird in S&amp;uuml;dostasien und in den afrikanischen L&amp;auml;ndern s&amp;uuml;dlich der Sahara beobachtet.

In Westeuropa wurde die Krankheit dank verbesserter Lebensbedingungen und wirksamer Medikamente fast vollst&amp;auml;ndig zur&amp;uuml;ckgedr&amp;auml;ngt. Grund zur Entwarnung gebe es aber nicht, &lt;a href=&quot;http://www.rki.de/nn_196658/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2007/18__2007.html&quot;&gt;sagen Experten&lt;/a&gt;, die sich vor allem Sorgen wegen der zunehmenden Resistenz der Tb-Erreger gegen die fr&amp;uuml;her wirksamen Arzneimittel machen. Au&amp;szlig;erdem habe sich die Krankheit in Osteuropa wieder stark ausgebreitet, nicht zuletzt durch Vers&amp;auml;umnisse der Politik und mangelnde internationale Zusammenarbeit seit den 1990er Jahren.

In Deutschland erkrankten 2007 fast 5000 Menschen an Tuberkulose. Besonders betroffen sind St&amp;auml;dte und Ballungsgebiete. Etwa die H&amp;auml;lfte der Kranken hat einen Migrationshintergrund.

Bei Tuberkulose handelt es sich um eine chronisch verlaufende bakterielle Infektionskrankheit, die durch Tr&amp;ouml;pfcheninfektion &amp;uuml;bertragen wird. Betroffen ist in 85 Prozent der F&amp;auml;lle die Lunge. Die Tb kann aber auch alle anderen Organe befallen, zum Beispiel Lungenfell, Hirnh&amp;auml;ute, Knochen, Harnwege, Verdauungstrakt oder Haut.

Der beste Schutz vor Tuberkulose: An die M&amp;ouml;glichkeit einer Erkrankung denken, sie fr&amp;uuml;hzeitig diagnostizieren, Patienten falls n&amp;ouml;tig isolieren und richtig behandeln. Ausreichende Ern&amp;auml;hrung, gute allgemeine Gesundheit sowie ordentliche Arbeits- und Wohnverh&amp;auml;ltnisse spielen eine wichtige Rolle. Dem Schutz vor Ausbreitung der Infektion im Umfeld eines Tb-Patienten dienen in Deutschland besondere gesetzliche Vorschriften.

&amp;Uuml;ber Pr&amp;auml;ventions- und Bek&amp;auml;mpfungsma&amp;szlig;nahmen informiert ausf&amp;uuml;hrlich das &lt;a href=&quot;http://www.rki.de/cln_049/nn_196658/DE/Content/InfAZ/T/Tuberkulose/Tuberkulose__node.html?__nnn=true&quot;&gt;Robert-Koch-Institut&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2008/05/17.html#a112</guid>
			<pubDate>Sat, 17 May 2008 16:31:04 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Einmalhandschuhe f&amp;#252;r Lebensmittel? Eher unhygienisch und schlecht f&amp;#252;r die Haut.</title>
			<link>/categories/medizin/2007/10/08.html#a106</link>
			<description>Wer beim Umgang mit Lebensmitteln Handschuhe tr&amp;auml;gt, w&amp;auml;scht sich seltener die H&amp;auml;nde. So die Beobachtung vieler Praktiker. Und wenn mit den selben Handschuhen au&amp;szlig;er der Wurst oder dem K&amp;auml;se auch das Papiergeld angefasst wird, verkehrt sich die hygienisch gemeinte Ma&amp;szlig;nahme ins glatte Gegenteil. Der Handschuh wird zum Umsteigebahnhof f&amp;uuml;r Bazillen.

Nun ist es auch wissenschaftlich belegt: Das Arbeiten mit Einmalhandschuhen an Fleisch-, Wurst- und K&amp;auml;setheken bringt f&amp;uuml;r die Kunden keinen Gewinn an Hygiene, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/presse/2007/Q3/frischetheke/&quot;&gt;meldet die Pressestelle der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung&lt;/a&gt;.

Sie verweist auf ein Forschungsprojekt der Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG), der Berufsgenossenschaft f&amp;uuml;r den Einzelhandel (BGE) und des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz (BGIA). Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich bereits nach f&amp;uuml;nfmin&amp;uuml;tigem Umgang mit verschiedenen Lebensmitteln alle m&amp;ouml;glichen Bakterien auf Handfl&amp;auml;chen, Handschuhen und Ger&amp;auml;tschaften ansammeln. Daraufhin wurde gepr&amp;uuml;ft, inwiefern diese Bakterienanreicherung von den Handschuhen oder von der blo&amp;szlig;en Hand auf die Lebensmittel &amp;uuml;bertragen werden.

Das Ergebnis: Es konnte kein Unterschied zwischen der Arbeit mit Handschuhen oder mit blo&amp;szlig;en H&amp;auml;nden festgestellt werden. F&amp;uuml;r den Kunden h&amp;auml;tten Einmalhandschuhe an Frischetheken somit keinerlei hygienischen Vorteil, so die Wissenschaftler. Vielmehr schaden die Handschuhe den Besch&amp;auml;ftigten. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig &amp;uuml;ber l&amp;auml;ngere Zeit getragen, erh&amp;ouml;hen sie das Risiko einer Hauterkrankung. Wirklich reduzieren l&amp;auml;sst sich die Keimzahl auf den Lebensmitteln nur durch den Gebrauch von Hilfsmitteln, z. B. Gabeln.</description>
			<guid>/categories/medizin/2007/10/08.html#a106</guid>
			<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 15:04:45 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Sucht: Standards f&amp;#252;r die betriebliche Pr&amp;#228;vention</title>
			<link>/categories/medizin/2006/12/09.html#a95</link>
			<description>Betriebliche Suchtpr&amp;auml;ventionsprogramme sind seit 25 Jahren Bestandteil moderner Personalpolitik, hei&amp;szlig;t es im Vorwort einer neuen Publikation der &lt;a href=&quot;http://www.dhs.de/&quot;&gt;Deutschen Hauptstelle f&amp;uuml;r Suchtfragen (DHS)&lt;/A&gt;. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung des Themas &apos;Suchterkrankung&apos; auf allen Hierarchieebenen und k&amp;ouml;nnen suchtgef&amp;auml;hrdete oder -kranke Besch&amp;auml;ftigte fr&amp;uuml;hzeitig zur Therapie bewegen. Sie sind zugleich der wirksamste Weg, einen Gro&amp;szlig;teil der Bev&amp;ouml;lkerung mit suchtpr&amp;auml;ventiven Ma&amp;szlig;nahmen zu erreichen. Sichtbare Erfolge sind die Reduzierung des Alkoholkonsums und des Rauchens am Arbeitsplatz.

Ebenso bedeutsam ist die betriebliche Intervention bei Auff&amp;auml;lligkeiten am Arbeitsplatz. Je fr&amp;uuml;her suchtgef&amp;auml;hrdeten oder suchtkranken Mitarbeitern Hilfe angeboten und eine Perspektive aufgezeigt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten f&amp;uuml;r alle Beteiligten.

Kernelemente f&amp;uuml;r ein betriebliches Suchthilfe- und Pr&amp;auml;ventionsprogramm sind die Unterst&amp;uuml;tzung durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, festgelegte Verantwortliche, ein Interventionskonzept bei Auff&amp;auml;lligkeiten am Arbeitsplatz, die Qualifizierung der F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte sowie ein Beratungs- und Hilfeangebot des Betriebes f&amp;uuml;r suchtgef&amp;auml;hrdete oder -kranke Besch&amp;auml;ftigte.

Eine ausf&amp;uuml;hrliche Darstellung hat die Deutsche Hauptstelle f&amp;uuml;r Suchtfragen (DHS) unter dem Titel &lt;a href=&quot;http://www.dhs-intern.de/pdf/Qualitaetsstandards_betriebliche_Suchtpraevention.pdf&quot;&gt;Qualit&amp;auml;tsstandards in der betrieblichen Suchtpr&amp;auml;vention und Suchthilfe&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht.</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/12/09.html#a95</guid>
			<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 13:35:40 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Malaria</title>
			<link>/categories/medizin/2006/10/05.html#a92</link>
			<description>Im Jahr 2005 gab es in Deutschland 628 F&amp;auml;lle von Malaria. Davon verliefen sechs t&amp;ouml;dlich.

Im Vergleich mit afrikanischen Verh&amp;auml;ltnissen sind das kleine Zahlen: Weltweit gibt es jedes Jahr 300 Millionen akute Malariaerkrankungen, mehr als eine Million Menschen sterben j&amp;auml;hrlich daran. Rund  90 % dieser Todesf&amp;auml;lle ereignen sich in Afrika, meistens handelt es sich um Kinder &lt;a href=&quot;http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs094/en/&quot;&gt;(WHO: Factsheet about Malaria)&lt;/a&gt;.

Von dort wurde auch im vergangenen Jahr der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Teil (88 %) der in Deutschland aufgetretenen Malariaf&amp;auml;lle importiert. Besonders viele F&amp;auml;lle traten bei Reisen in westafrikanische L&amp;auml;nder und nach Kenia auf.

Der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Teil der Erkrankten (etwa 75 %) hatte keinerlei Medikamente zur Prophylaxe verwendet &amp;#150; die anderen nahmen zwar etwas ein, aber oft nicht richtig. Zum Teil entsprachen die verwendeten Medikamente nicht den Empfehlungen f&amp;uuml;r das Reiseland, zum Teil wurden die korrekt verordneten Mittel unregelm&amp;auml;&amp;szlig;ig, f&amp;uuml;r zu kurze Zeit oder in falscher Dosierung angewendet. 

Bei keinem der sechs Verstorbenen war eine angemessene Chemoprophylaxe nachzuvollziehen. F&amp;uuml;r zwei der sechs F&amp;auml;lle wurde die Diagnose Malaria erst nach dem Tod gestellt. In einem dieser F&amp;auml;lle wurde zuvor kein Arzt in Deutschland aufgesucht. Im zweiten Fall verstarb der Patient zw&amp;ouml;lf Stunden nach Krankenhausaufnahme.

Leider gibt es keine absolut typischen Malaria-Symptome: In ca. 90% der F&amp;auml;lle haben die Patienten Fieber, weniger h&amp;auml;ufig auch Kopfschmerzen, M&amp;uuml;digkeit und Muskel-Skelett-Beschwerden. Nur eine Laboruntersuchung erlaubt sicher die Diagnose oder den Ausschluss der Krankheit.

Tipps:
&lt;li&gt;Kompetente reisemedizinische Beratung nutzen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ma&amp;szlig;nahmen gegen M&amp;uuml;ckenstiche treffen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorbeugende Medikamente regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig einnehmen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;An die M&amp;ouml;glichkeit einer Malaria-Erkrankung denken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei Verdacht umgehend einen Arzt aufsuchen&lt;/li&gt;

Weitere Informationen:
&lt;a href=&quot;http://www.rki.de/cln_028/nn_226928/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2006/37__06__marginal.html__nnn=true&quot;&gt;Robert-Koch-Institut: Reiseassoziierte Infektionskrankheiten im Jahr 2005&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.fit-for-travel.de/reisemedizin/malaria/index.html&quot;&gt;Fit for Travel: Malaria-Vorbeugung&lt;/a&gt;
</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/10/05.html#a92</guid>
			<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 16:22:46 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Asbest</title>
			<link>/categories/medizin/2006/09/04.html#a89</link>
			<description>Im vergangenen Jahr starben in Deutschland 1540 Menschen an einer  Berufskrankheit durch Asbest. Weltweit sind nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) j&amp;auml;hrlich bis zu hunderttausend vorzeitige Todesf&amp;auml;lle auf Asbest zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren. Die Europ&amp;auml;ische Union und die ILO haben eine gemeinsame Initiative f&amp;uuml;r ein weltweites Asbestverbot angek&amp;uuml;ndigt.

Fr&amp;uuml;her war das Mineral Asbest wegen seiner vielseitigen Verarbeitungsm&amp;ouml;glichkeiten sehr beliebt, um hitzebest&amp;auml;ndige und feuerfeste Produkte herzustellen, z. B. Dichtungen, Baustoffe oder sogar Schutzkleidung. Schon in den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts zeigten sich jedoch auch die verheerenden gesundheitlichen Folgen: Entz&amp;uuml;ndungen und Vernarbungen des Lungenger&amp;uuml;stes, Atemst&amp;ouml;rungen, Krebserkrankungen der Lunge und des Rippenfells, oft mit t&amp;ouml;dlichem Ausgang. In Deutschland ist der Gebrauch von Asbest seit 1993 verboten. Ein europaweites Verbot gibt es erst seit 2005.

Wenn Asbestfasern in die Lunge eingedrungen sind, dauert es h&amp;auml;ufig 20 bis 30 Jahre, bis die  Krankheit ausbricht. Den H&amp;ouml;hepunkt der Erkrankungswelle erwarten Experten deshalb erst f&amp;uuml;r die Jahre 2010 bis 2015. &quot;Umso wichtiger werden daher Vorsorge und Fr&amp;uuml;herkennung&quot;, sagt Dr. Joachim Breuer, Hauptgesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer des Hauptverbands der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG).

Bei der Demontage alter Industrieanlagen oder bei der Altbausanierung ist Asbest nach wie vor f&amp;uuml;r den Arbeitsschutz relevant. Die Unternehmen m&amp;uuml;ssen ihre Mitarbeiter mit geeigneten Schutzausr&amp;uuml;stungen und vor allem mit Informationen zum sicheren Umgang mit Asbest versorgen.

Obwohl die t&amp;ouml;dliche Gefahr l&amp;auml;ngst bekannt ist, werden noch immer j&amp;auml;hrlich mehr als 2 Millionen Tonnen Asbest produziert, so Breuer. &quot;Es ist h&amp;ouml;chste Zeit, dass wir hier endlich Fortschritte machen. Je l&amp;auml;nger die Weltgemeinschaft z&amp;ouml;gert, dem ein Ende zu setzen, desto verheerender werden die menschlichen und wirtschaftlichen Folgen sein.&quot; In Deutschland beispielsweise wendet die gesetzliche Unfallversicherung j&amp;auml;hrlich mehr als 300 Millionen Euro f&amp;uuml;r die Heilbehandlung und Entsch&amp;auml;digung von asbestgesch&amp;auml;digten Arbeitnehmern auf. In anderen Industriel&amp;auml;ndern gehen die Entsch&amp;auml;digungssummen mitunter in die Milliarden. Breuer: &quot;Diese Asbestkatastrophe sollte anderen L&amp;auml;ndern eine Warnung sein.&quot;

Weitere Informationen:

&lt;a href=&quot;http://www.hvbg.de/code.php?link=1038214&quot;&gt;Fachinformationen des BGIA zum Thema Asbest an Arbeitspl&amp;auml;tzen (Exposition, Pr&amp;auml;vention, Berufskrankheiten)&lt;/a&gt; 

&lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/employment_social/health_safety/asbestos_de.htm&quot;&gt;Europ&amp;auml;ische Asbestkampagne&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/09/04.html#a89</guid>
			<pubDate>Mon, 04 Sep 2006 19:39:25 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Bildschirm-Spiegelungen: weniger Produktivit&amp;#228;t, mehr Kopfschmerzen</title>
			<link>/categories/medizin/2006/08/15.html#a88</link>
			<description>Was zwischen Augenlid und Gro&amp;szlig;hirnrinde geschieht und uns bewusst etwas sehen l&amp;auml;sst - die visuelle Wahrnehmung - ist h&amp;ouml;chst komplex und wissenschaftlich ein &amp;auml;u&amp;szlig;erst spannendes Forschungsgebiet. Das zeigen &lt;a href=&quot;http://www.twk.tuebingen.mpg.de/twk98/TWK98.pdf&quot;&gt;z. B. die Ergebnisse der allj&amp;auml;hrlichen &apos;T&amp;uuml;binger Wahrnehmungskonferenzen&apos;&lt;/a&gt;.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse sind auch und gerade im Arbeitsalltag wichtig. Ein Beispiel: Nicht nur das gezielte Betrachten der Informationen auf einem Bildschirm kostet Energie (abends ist man m&amp;uuml;de), sondern auch das Herausfiltern unerw&amp;uuml;nschter Seheindr&amp;uuml;cke wie etwa Spiegelungen auf der Oberfl&amp;auml;che des Monitors. Gehirn und Wahrnehmungsprozesse werden durch unergonomische Lichtverh&amp;auml;ltnisse permanent mit unn&amp;ouml;tiger Arbeit belastet, die Produktivit&amp;auml;t sinkt, Verspannungen nehmen zu.

Elmar K&amp;uuml;hl und Harald Siekmann vom Berufsgenossenschaftlichen Institut f&amp;uuml;r Arbeitsschutz haben jetzt neue Untersuchungsergebnisse vorgelegt, aus denen sich ganz praktische Kriterien f&amp;uuml;r die Gestaltung der Beleuchtung ableiten lassen, um Reflexblendungen bei der Bildschirmarbeit zu vermeiden. Sie zeigen auch die Zusammenh&amp;auml;nge zwischen den Darstellungskontrasten und der Erkennbarkeit von Texten. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die einschl&amp;auml;gige Norm DIN EN ISO 9241-7 nicht mehr dem heutigen Erkenntnisstand entspreche und &amp;uuml;berarbeitet werden sollte. &lt;a href=&quot;http://www.hvbg.de/d/bia/pub/rep/rep05/bgia0506.html&quot;&gt;(BGIA-Report 5/2006: Blendung an Bildschirmarbeitspl&amp;auml;tzen)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/08/15.html#a88</guid>
			<pubDate>Tue, 15 Aug 2006 13:13:04 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Wiederbelebung: Neues Procedere f&amp;#252;r Ersthelfer</title>
			<link>/categories/medizin/2006/06/21.html#a86</link>
			<description>Bei der Herz-Kreislauf-Wiederbelebung im Rahmen der Ersten Hilfe gilt die alte &quot;ABC-Regel&quot; nicht mehr: Erkennt der Ersthelfer nicht sicher, da&amp;szlig; ein Patient atmet, ist unmittelbar mit der cardiopulmonalen Reanimation (CPR) zu beginnen. Auf die bislang obligatorische Pulskontrolle wird verzichtet, da sie zu viel Zeit kostet. Die Beatmung erfolgt nun grunds&amp;auml;tzlich erst nach 30-maliger Herzdruckmassage. Das Verh&amp;auml;ltnis Druckmassagen zu Beatmungen wurde neu auf 30:2 festgelegt und ist sowohl f&amp;uuml;r Erwachsenen- als auch f&amp;uuml;r Kinderreanimationen verbindlich. Dabei soll einfach die Mitte des Brustkorbs mit einer Frequenz von 100/min komprimiert werden, das aufw&amp;auml;ndige Suchen des Druckpunkts entf&amp;auml;llt. Bei der vorzuziehenden 2-Helfer-Methode soll alle 2 Minuten gewechselt werden, da der 30:2-Rhythmus sehr anstrengend ist.

Wesentliche &amp;Auml;nderungen gibt es auch bei der automatischen externen Defibrillation (AED). Bei einem beobachteten Kreislaufstillstand soll sofort defibrilliert, bei l&amp;auml;nger als etwa f&amp;uuml;nf Minuten zur&amp;uuml;ckliegendem Kollaps jedoch zun&amp;auml;chst mit der Basisreanimation begonnen werden. Die dreimalige Defibrillation und die Steigerung der Defibrillations-Energie wurden verlassen. Wegen dieser und weiterer Vorgaben m&amp;uuml;ssen zuk&amp;uuml;nftig sprachgef&amp;uuml;hrte AED-Ger&amp;auml;te umprogrammiert werden.

Die Neufassung der Empfehlungen wurde als notwendig angesehen, weil bisher nur 10 Prozent der Reanimationen erfolgreich verlaufen - Analysen ergaben unter anderem, dass in 80 Prozent am Notfallort anwesende Zeugen nicht bereit und f&amp;auml;hig waren, erste Ma&amp;szlig;nahmen zu ergreifen.

Die neuen Eckpunkte f&amp;uuml;r die Reanimation, die auf den Richtlinien des ERC (European Resuscitation Council) basieren, wurden im April 2006 vom Vorstand der Bundes&amp;auml;rztekammer verabschiedet. Sie sind damit f&amp;uuml;r Deutschland verbindlich. &lt;a href=&quot;http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/04/10/066a0203.asp?cat=/medizin/herzkreislauf&quot;&gt;Ausf&amp;uuml;hrlich beschreibt sie Professor Peter Sefrin in der &amp;Auml;rztezeitung Online&lt;/a&gt;.
</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/06/21.html#a86</guid>
			<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 10:46:11 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebliche Gesundheitsf&amp;#246;rderung ...</title>
			<link>/categories/medizin/2006/04/20.html#a82</link>
			<description>... funktioniert, zahlt sich aus, fordert jedoch Enthusiasmus und Engagement.

So k&amp;ouml;nnte man kurz zusammenfassen, was ausf&amp;uuml;hrlich in der aktuellen Ausgabe des Deutschen &amp;Auml;rzteblatts steht. Der Autor Thomas Gerst hat nicht nur in der Industrie eingehend recherchiert und Experten befragt, sondern stellt auch dar, was ein mittelgro&amp;szlig;es Verlagshaus wie der Deutsche &amp;Auml;rzteverlag zur Gesundeitsf&amp;ouml;rderung seiner Mitarbeiter tun kann.

&lt;a Den Artikel kann man auch im Internet lesen: href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&amp;id=51016&quot;&gt; Betriebliche Gesundheitsf&amp;ouml;rderung: Lohnende Investition in Mitarbeiter. Deutsches &amp;Auml;rzteblatt 103, Ausgabe 15 vom 14.04.2006, Seite A-989&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/04/20.html#a82</guid>
			<pubDate>Thu, 20 Apr 2006 17:00:15 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Schutz vor L&amp;#228;rm: EU-Richtlinie in Kraft</title>
			<link>/categories/medizin/2006/04/09.html#a81</link>
			<description>Zum Schutz vor L&amp;auml;rm gelten seit Februar 2006 europaweit verbindlich niedrigere Grenzwerte. Die neu gefasste EU-L&amp;auml;rm-Richtlinie verlangt, dass bereits ab einer durchschnittlichen L&amp;auml;rmbelastung von 80 Dezibel(A) am Arbeitsplatz Geh&amp;ouml;rschutz zur Verf&amp;uuml;gung steht. Ab 85 Dezibel(A) besteht Tragepflicht. Die fr&amp;uuml;heren Werte hatten jeweils 5 Dezibel mehr betragen. Durch die neuen Grenzwerte wird die Schallenergie, die auf das Ohr einwirkt, mehr als halbiert.

60 Millionen Arbeitnehmer in Europa sind w&amp;auml;hrend eines Viertels ihrer Arbeitszeit L&amp;auml;rm ausgesetzt, sch&amp;auml;tzen Fachleute. L&amp;auml;rmschwerh&amp;ouml;rigkeit geh&amp;ouml;rt in der Europ&amp;auml;ischen Union zu den h&amp;auml;ufigsten Berufskrankheiten. Das bleibt nicht ohne Folgen, auch beim Geld: Im Jahr 2004 mussten die Berufsgenossenschaften in Deutschland rund 162 Millionen Euro f&amp;uuml;r die Behandlung und Kompensation l&amp;auml;rmbedingter Berufskrankheiten aufwenden.

Ein Novum ist der Expositionsgrenzwert, den die neue Richtlinie enth&amp;auml;lt: Er bezieht die D&amp;auml;mmwirkung des pers&amp;ouml;nlichen Geh&amp;ouml;rschutzes mit ein, steht also f&amp;uuml;r die tats&amp;auml;chliche L&amp;auml;rmbelastung der Ohren unter Alltagsbedingungen.

Den Text der EU-Richtlinie und eine F&amp;uuml;lle weiterer Informationen h&amp;auml;lt die &lt;a href=&quot;http://www.bgm-s.de/fachausschuss/SG_Betriebslaerm.php&quot;&gt;Berufgenossenschaft Metall S&amp;uuml;d&lt;/a&gt; im Internet bereit.
</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/04/09.html#a81</guid>
			<pubDate>Sun, 09 Apr 2006 14:02:11 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Schutzmasken gegen Influenza: Entscheidend ist, was innen rauskommt</title>
			<link>/categories/medizin/2006/02/04.html#a79</link>
			<description>Influenza, SARS, Vogelgrippe - Atemschutzmasken sind sinnvoll und notwendig, um die Infektionsgefahr zu bannen. Doch nicht alles, was irgendwie Mund und Nase bedeckt, sch&amp;uuml;tzt auch tats&amp;auml;chlich.

Eine &lt;a href=&quot;http://www.hvbg.de/d/bia/pub/grl/2006_003.pdf&quot;&gt;k&amp;uuml;rzlich ver&amp;ouml;ffentliche Untersuchung&lt;/a&gt; von S. Dreller und Koautoren zeigt, dass die Mehrzahl der im Handel verbreiteten Mund-Nase-Schutzmasken und -t&amp;uuml;cher nicht hinreichend gegen luftgetragene Infektionserreger sch&amp;uuml;tzen. Von 16 f&amp;uuml;r eine Studie willk&amp;uuml;rlich ausgew&amp;auml;hlten Produkten erf&amp;uuml;llten nur drei die essentiellen Kriterien der DIN EN 149. Diese europ&amp;auml;ische Norm definiert Anforderungen an den Atemschutz, wie sie in der Arbeitswelt gelten: Zum einen darf der Durchlassgrad des Filtermaterials nicht zu hoch sein; zum anderen muss die Maske gut am Gesicht des Tr&amp;auml;gers anliegen.

Der &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Biologische-Arbeitsstoffe/Ausschuss_20f_C3_BCr_20Biologische_20Arbeitsstoffe_20-_20ABAS/Ausschuss_20f_C3_BCr_20Biologische_20Arbeitsstoffe_20-_20ABAS.html__nnn=true&quot;&gt;Ausschuss f&amp;uuml;r biologische Arbeitsstoffe (ABAS)&lt;/a&gt; beim Bundeswirtschaftsministerium empfiehlt deshalb, zur Influenza-Vorbeugung Masken zu tragen, die den gleichen Leistungskriterien wie im Arbeitsschutz gen&amp;uuml;gen.

Sonst k&amp;ouml;nnte sich die vermeintliche Vorsorge als tr&amp;uuml;gerische Illusion erweisen.</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/02/04.html#a79</guid>
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2006 13:53:04 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>AGW statt MAK und TRK</title>
			<link>/categories/medizin/2006/01/19.html#a78</link>
			<description>Die Neufassung der Technischen Regel f&amp;uuml;r Gefahrstoffe, TRGS 900, ist im Bundesarbeitsblatt 01/2006 ver&amp;ouml;ffentlicht worden, &lt;a href=&quot;http://www.arbeitsschutz-office.de/newsDetails?newsID=1137583728.84&amp;chorid=00511&quot;&gt;meldet  das Haufe-Arbeitsschutz-Portal&lt;/a&gt;. Die neue Vorschrift listet rund 300 verschiedene Luftgrenzwerte auf, die f&amp;uuml;r Gefahrstoffe am Arbeitsplatz gelten.

Die ma&amp;szlig;geblichen EU-Regelungen verwenden ein Grenzwertesystem, das sich ausschlie&amp;szlig;lich am Gesundheitsschutz orientiert. Es wurde mit der Novelle der Gefahrstoffverordnung zum Jahresbeginn 2005 eingef&amp;uuml;hrt und machte auch die Neufassung der TRGS 900 notwendig. Die bisherigen Luftgrenzwerte &quot;MAK&quot; (Maximale Arbeitplatzkonzentration) und &quot;TRK&quot; (Technische Richtkonzentration) entfallen. Daf&amp;uuml;r werden Arbeitsplatzgrenzwerte (&quot;AGW&quot;) definiert, die sehr h&amp;auml;ufig den schon bisher gesundheitsbasierten MAK-Werten entsprechen.
</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/01/19.html#a78</guid>
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2006 18:20:21 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Ern&amp;#228;hrung: Themen-Special bei 3Sat</title>
			<link>/categories/medizin/2006/01/11.html#a77</link>
			<description>&quot;Man mag mir alle Ingredienzien eines Gerichts herz&amp;auml;hlen&quot;, zitiert 3Sat den Philosophen Immanuel Kant, &quot;auch die Gesundheit dieses Essens mit Recht r&amp;uuml;hmen: Ich stopfe mir die Ohren zu, bin gegen all diese Gr&amp;uuml;nde taub und versuche das Gericht an meiner Zunge und meinem Gaumen. Und danach f&amp;auml;lle ich mein Urteil.&quot;

Eine ganze &lt;a href=&quot;http://www.3sat.de/specials/87356/index.html&quot;&gt;Themenwoche unter dem Motto &quot;Wahrhaft nahrhaft&quot;&lt;/a&gt; widmet der Fernsehsender vom 11. bis 18. Januar dem Thema Ern&amp;auml;hrung. Die Welt der Sterne-K&amp;ouml;che, Essst&amp;ouml;rungen, &amp;Uuml;bergewicht bei Kindern, Spielfilme, ein Besuch im Museum, Interviews mit Wissenschaftlern oder eine Reportage &amp;uuml;ber einen rollenden Tante-Emma-Laden geh&amp;ouml;ren zu den insgesamt 25 Programmpunkten. Sogar 3Sat&apos;s B&amp;ouml;rsensendung nimmt sich des Themas an.</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/01/11.html#a77</guid>
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2006 10:32:54 GMT</pubDate>
			</item>
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