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		<title>mhmayer: Medizin</title>
		<link>/categories/medizin/</link>
		<description></description>
		<language>de</language>
		<copyright>Copyright 2010 mhmayer</copyright>
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			<title>Elektrosmog?</title>
			<link>/categories/medizin/2010/04/02.html#a128</link>
			<description>Elektromagnetische Felder sind &amp;uuml;berall - zumindest in unserer hochtechnisierten Welt ist irgendwo in der N&amp;auml;he ein Staubsauger, ein Haarf&amp;ouml;hn oder Elektroherd, ein Mobiltelefon oder die n&amp;auml;chste Steckdose. Selbst auf einer abgelegenen Bergh&amp;uuml;tte wird man noch von ein paar GPS- oder Fernseh-Strahlen eines Satelliten getroffen.  Machen diese Felder krank? &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrosmog&quot;&gt;Gibt es so etwas wie Elektrosmog?&lt;/a&gt;

Die &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/&quot;&gt;Bundesanstalt f&amp;uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin&lt;/a&gt; hat nun die Ergebnisse einer aufschlussreichen Forschungsarbeit ver&amp;ouml;ffentlicht. Die Wissenschaftler hatten zwei gro&amp;szlig;e Personengruppen untersucht, von denen die eine angab, unter Elektrosmog zu leiden, die andere nicht. Die Versuchspersonen wurden nun elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, dabei wurde gemessen, ob sich die elektrische Leitf&amp;auml;higkeit ihrer Haut &amp;auml;ndert. Au&amp;szlig;erdem sollten sie notieren, ob sie das elektromagnetische Feld gesp&amp;uuml;rt h&amp;auml;tten. In keinem einzigen Fall konnte eine feldabh&amp;auml;ngige &amp;Auml;nderung des Hautwiderstands festgestellt werden. Die Leitf&amp;auml;higkeit ver&amp;auml;nderte sich vielmehr dann, wenn ein Teilnehmer vermutete, dass das elektromagnetische Feld zugeschaltet w&amp;auml;re. Auch die Angaben zur Wahrnehmung des Felds durch die Versuchspersonen entsprachen einer Zufallsverteilung. Das Empfinden von &apos;Elektrosmog&apos; scheint also eher von der subjektiven Erwartung einer Person abzuh&amp;auml;ngen. Die Forscher vermuten, dass die Erfahrung, auf allt&amp;auml;gliche Unw&amp;auml;gbarkeiten als Einzelner nur wenig Einfluss zu haben, eine wichtige Rolle spielt.

&lt;a href=&quot;http://www.baua.de/cln_103/de/Forschung/Forschung.html&quot;&gt;Den Forschungsbericht F5212 gibt es in K&amp;uuml;rze hier.&lt;/a&gt;

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			<guid>/categories/medizin/2010/04/02.html#a128</guid>
			<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 11:16:57 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Nanopartikel</title>
			<link>/categories/medizin/2010/03/06.html#a127</link>
			<description>Chirurgische Instrumente, die sich gegen Krankheitskeime zur Wehr setzen; Kleidungsst&amp;uuml;cke, die Geruchsstoffe abbauen; Tabletten, die sekundenschnell wirken - Nanopartikel machen es m&amp;ouml;glich. Das sind kleinste Teilchen mit einem Durchmesser zwischen einem und hundert Nanometern. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. &quot;Das ist schon sehr klein; Atome, die Grundbausteine des Alltags, sind nur noch zehnmal kleiner&quot;, erl&amp;auml;utert eine &lt;a href=&quot;http://www.bmbf.de/pub/nanopartikel_kleine_dinge_grosse_wirkung.pdf&quot;&gt;Brosch&amp;uuml;re des Bundesministeriums f&amp;uuml;r Bildung und Forschung&lt;/a&gt; die Dimensionen.

Weil sie so klein sind, haben Nanopartikel ganz besondere Eigenschaften: Sie k&amp;ouml;nnen als Katalysator chemische Reaktionen beschleunigen, sie reagieren aber auch selbst - oft heftig - mit ihrer Umgebung, und sie k&amp;ouml;nnen biologische Strukturen durchwandern, z. B. wenn sie durch die Lunge in den K&amp;ouml;rper gelangen. Welche Auswirkungen das auf die menschliche Gesundheit hat, ist noch weitgehend unbekannt.

Bereits bei der Einf&amp;uuml;hrung von Nanotechnologien muss deshalb in den Unternehmen vorsorglich auch der Arbeitsschutz beachtet werden, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/praevention/themen_a_z/nano/index.jsp&quot;&gt;empfiehlt J&amp;uuml;rgen Milde von der DGUV&lt;/a&gt;. &amp;Uuml;ber Nanopartikel am Arbeitsplatz, den aktuellen Stand der Forschung und die Wirksamkeit von Schutzma&amp;szlig;nahmen informieren ausf&amp;uuml;hrlich die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/ifa/de/fac/nanopartikel/index.jsp&quot;&gt;Seiten des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der DGUV&lt;/a&gt;. Beim Bundesumweltministerium hat sich die &lt;a href=&quot;http://www.bmu.bund.de/gesundheit_und_umwelt/nanotechnologie/nanodialog/doc/42655.php&quot;&gt;NanoKommission der deutschen Bundesregierung&lt;/a&gt; zur Aufgabe gemacht, Nutzen und Risiken von Nanotechnologien im Sinne des Vorsorgeprinzips zu betrachten und nachhaltige Innovationen zu f&amp;ouml;rdern.</description>
			<guid>/categories/medizin/2010/03/06.html#a127</guid>
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 11:41:37 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Schweigepflicht</title>
			<link>/categories/medizin/2009/12/28.html#a124</link>
			<description>Ob der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates&quot;&gt;Eid des Hippokrates&lt;/a&gt; wirklich von dem griechischen Arzt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hippokrates_von_Kos&quot;&gt;Hippokrates von K&amp;oacute;s&lt;/a&gt; im vierten Jahrhundert v. Chr. verfasst wurde? Eher unwahrscheinlich. Trotzdem gilt der antike Text bis heute als erste grundlegende Formulierung einer &amp;auml;rztlichen Ethik.

Er enth&amp;auml;lt bereits eine klare Verpflichtung zu &amp;auml;rztlicher Verschwiegenheit: &quot;Was ich bei der Behandlung oder auch au&amp;szlig;erhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und h&amp;ouml;re, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.&quot;

Eine modernere Version des &amp;auml;rztlichen Verhaltenskodex findet sich in der &lt;a href=&quot;http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Genf.pdf&quot;&gt;Genfer Deklaration des Welt&amp;auml;rztebunds&lt;/a&gt;. Dort hei&amp;szlig;t es: &quot;Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch &amp;uuml;ber den Tod des Patienten hinaus wahren.&quot;

Nicht nur historische Eidesformeln, sondern auch die Gesetze aufgekl&amp;auml;rter Staaten begr&amp;uuml;nden die Pflicht zu besonderer Verschwiegenheit (&amp;Auml;rztliche Schweigepflicht). Ihre Verletzung durch &amp;Auml;rzte oder das medizinische Hilfspersonal ist nach &lt;a href=&quot;http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html&quot;&gt;&amp;#167; 203 Strafgesetzbuch strafbar&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2009/12/28.html#a124</guid>
			<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 15:57:53 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Klimawandel ist das gr&amp;#246;&amp;#223;te globale Gesundheitsrisiko</title>
			<link>/categories/medizin/2009/05/21.html#a120</link>
			<description>Der weltweite Klimawandel ist das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Gesundheitsrisiko im 21. Jahrhundert f&amp;uuml;r alle L&amp;auml;nder weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der &lt;a href=&quot;http://www.ucl.ac.uk/news/news-articles/0905/09051501 &quot;&gt;Universit&amp;auml;t London&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.thelancet.com/climate-change&quot;&gt;renommierten Fachzeitschrift &apos;The Lancet&apos;&lt;/a&gt;. Leiter der Studie ist Professor Anthony Costello (UCL Institute for Global Health).

Danach sind die Prognosen der UN (&lt;a href=&quot;http://www.ipcc.ch/about/index.htm&quot;&gt;Intergovernmental Panel on Climate Change - IPCC&lt;/a&gt;) f&amp;uuml;r Treibgasemissionen, globale Temperaturerh&amp;ouml;hung, Ansteigen der Meeresspiegel, Abschmelzen des Inlandeises, Versauerung der Ozeane und extreme Wetterereignisse eher untertrieben. 

Verheerende Konsequenzen f&amp;uuml;r die menschliche Gesundheit drohen. Infektionen und durch Insekten &amp;uuml;bertragene Krankheiten, Tod durch Hitzewellen, h&amp;auml;ufige Wetterkatastrophen wie St&amp;uuml;rme und &amp;Uuml;berschwemmungen, oder V&amp;ouml;lkerwanderungen in gro&amp;szlig;em Ma&amp;szlig;stab, verbunden mit politischem Aufruhr, sind nur einige der vorhersehbaren Folgen.

Dringend ben&amp;ouml;tigt werde eine neue Lobby, schreiben die Autoren: eine &amp;ouml;ffentliche Bewegung, die den Klimawandel als Gesundheitsthema aufgreift und die gesundheitlichen Vorteile einer Lebensweise mit niedrigem Kohlenstoffverbrauch (low-carbon lifestyle) propagiert. Daf&amp;uuml;r sollten sich alle akademischen und sozialen Disziplinen, Regierungen, Beh&amp;ouml;rden, Organisationen und  Gemeinden in allen L&amp;auml;ndern gemeinsam engagieren.</description>
			<guid>/categories/medizin/2009/05/21.html#a120</guid>
			<pubDate>Thu, 21 May 2009 18:17:16 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Silber-Tsunami: US-Gesundheitsreform muss Pr&amp;#228;vention am Arbeitsplatz einbeziehen</title>
			<link>/categories/medizin/2009/01/28.html#a118</link>
			<description>Der Fachverband der Arbeits- und Umweltmediziner in den USA (&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org&quot;&gt;ACOEM&lt;/a&gt;) hat den designierten Gesundheitsminister der Regierung Obama aufgefordert, den Zusammenhang zwischen Gesundheit, Sicherheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer  einerseits und der langfristigen Stabilit&amp;auml;t des Gesundheitssystems und der Wirtschaft der USA andererseits zu thematisieren.

Man stehe vor einer doppelten Herausforderung durch den &amp;Uuml;bergang von 80 Millionen Baby-Boomers in den Ruhestand und die Zunahme chronischer Krankheiten in den Vereinigten Staaten. &quot;Das ist der &apos;Silber-Tsunami&apos;, der ernste Folgen f&amp;uuml;r die Produktivit&amp;auml;t und Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit der Nation in einem globalisierten Wirtschaftssystem hat&quot;, sagt ACOEM-Pr&amp;auml;sident Robert R. Orford MD. Gesundheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer stehen in einem engen Zusammenhang, wie insbesondere die Forschung der letzten Jahre deutlich gemacht habe.

Der ACOEM-Vorschlag f&amp;uuml;r eine Gesundheitsreform, die sich an den Bed&amp;uuml;rfnissen der Arbeitnehmer orientiert, umfasst vier Grunds&amp;auml;tze:  Investitionen in Gesundheitsprogramme f&amp;uuml;r Arbeitnehmer; Gesundheitlich vernetzte Betrachtung von Arbeitsplatz, Zuhause und Gemeinde; Finanzielle Anreize f&amp;uuml;r gesundheitsf&amp;ouml;rderliches Verhalten von Arbeitnehmern; Vermehrte Fortbildung von Gesundheitsberufen in Pr&amp;auml;ventionsstrategien f&amp;uuml;r die Arbeitswelt.

Dr. Orford forderte die Politiker dringend auf, diese Grunds&amp;auml;tze in die Agenda der Regierung Obama einzubringen.

&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org/news.aspx?id=5490&quot;&gt;Quelle: Press Release - ACOEM Urges Daschle to Address Workforce Health and Productivity Issues (Chicago, IL &amp;#150; Jan. 09, 2009)&lt;/a&gt;

(bearbeitet am 06.03.2009)</description>
			<guid>/categories/medizin/2009/01/28.html#a118</guid>
			<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 16:35:37 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Gefahren aus dem Container</title>
			<link>/categories/medizin/2008/08/11.html#a114</link>
			<description>Fast jeder f&amp;uuml;nfte der j&amp;auml;hrlich rund 15 Millionen Frachtcontainer, die aus &amp;Uuml;bersee in deutschen Seeh&amp;auml;fen eintreffen, ist vor dem Verschiffen mit hoch giftigen Gasen behandelt worden. Diese sollen verhindern, dass die Ladung verdirbt, und sie sollen Krankheitserreger und Sch&amp;auml;dlinge abt&amp;ouml;ten. Dar&amp;uuml;ber hinaus haften an den Waren oft noch betr&amp;auml;chtliche Mengen gesundheitssch&amp;auml;dlicher Industriechemikalien, die aus dem Herstellungsprozess stammen und mit auf die Reise gegangen sind.

Entsprechend gef&amp;auml;hrlich wird es, wenn man die Container &amp;ouml;ffnet - nicht nur wegen der giftigen Chemikalien, sondern auch wegen Myriaden von Pilzen oder Bakterien, die beim unvorsichtigen &amp;Ouml;ffnen aufgewirbelt werden k&amp;ouml;nnen. Das ist keineswegs nur im Containerhafen der Fall, sondern h&amp;auml;ufig erst beim Empf&amp;auml;nger oder in einem Logistikzentrum, wo die Waren weiter verteilt werden.

Eigentlich m&amp;uuml;ssen begaste Container nach international geltenden Vorschriften mit Warnhinweisen gekennzeichnet sein. Doch h&amp;auml;ufig fehlen diese Kennzeichnungen, oder sie sind mangelhaft. Und f&amp;uuml;r Industriechemikalien oder Infektionserreger gibt es &amp;uuml;berhaupt keine international verbindlichen Regelungen. Ganz zu schweigen von Gefahren, die dem Empf&amp;auml;nger durch verkeilte oder herabst&amp;uuml;rzende Teile der Ladung drohen.

Was tun?

F&amp;uuml;r alle, die bei ihrer Arbeit mit Frachtcontainern umgehen, sowie f&amp;uuml;r &amp;Auml;rzte und Rettungsdienste, die bei Zwischenf&amp;auml;llen helfen sollen, gibt es ein paar hoch informative Internetseiten:

&lt;a href=&quot;http://www.uke.uni-hamburg.de/institute/arbeitsmedizin/index_14284.php&quot;&gt;Universit&amp;auml;tsprofessur f&amp;uuml;r Arbeitsmedizin des Universit&amp;auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.hamburg.de/startseite-branchen/120338/container-begast.html&quot;&gt;B&amp;uuml;rgerinfo und B&amp;uuml;rgerservice der Hansestadt Hamburg&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/bgia/de/pra/container/index.jsp&quot;&gt;Institut f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/medizin/2008/08/11.html#a114</guid>
			<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 12:53:19 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Komplexit&amp;#228;tsfalle</title>
			<link>/categories/medizin/2008/07/05.html#a113</link>
			<description>Wir leben in einer komplexen Welt. Das ist an sich nichts Neues. Aber wir bekommen es heute immer mehr zu sp&amp;uuml;ren. Das liegt - neben der Vielschichtigkeit und Vernetztheit technischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen - vor allem daran, dass wir immer schneller immer mehr Daten, Sinneseindr&amp;uuml;cke und Nachrichten zu verkraften haben, &amp;uuml;ber deren Bedeutung und Relevanz wir nicht sicher sein k&amp;ouml;nnen. Dieser Beschleunigung und Daten&amp;uuml;berflutung sind immer mehr Menschen kaum noch gewachsen.

Unzureichend erkannte, verstandene und bew&amp;auml;ltigte Komplexit&amp;auml;t ruft bei den Menschen einerseits erh&amp;ouml;hte Aktivit&amp;auml;t und gesteigerten Ressourcenverbrauch hervor (um die Situation in den Griff zu bekommen). Andererseits erzeugt sie Stress und Angst (wenn es nicht funktioniert). Hier beginnt nicht selten ein Teufelskreis: Stress und Angst schr&amp;auml;nken die Wahrnehmungs- und Denkf&amp;auml;higkeit dramatisch ein, und genau deshalb ist der Versuch, durch noch mehr Anstrengung mit dem Problem fertig zu werden, h&amp;auml;ufig zum Scheitern verurteilt. Die Folge: Noch mehr Stress und Angst, Verkennung der Realit&amp;auml;t, Burnout.

&apos;Die Komplexit&amp;auml;tsfalle&apos; nennt die Kybernetikerin und Autorin Maria Pruckner dieses Ph&amp;auml;nomen. In ihrem gleichnamigen Buch macht sie auf unkonventionelle und spielerische Weise deutlich, wie sich komplexe Bedingungen auf den Menschen auswirken und wie man am besten damit umgeht.

Mehr &amp;uuml;ber die Autorin, &amp;uuml;ber das Management in komplexen Systemen und das L&amp;ouml;sen von komplexen Problemen findet sich auf der Website &lt;a href=&quot;http://www.mariapruckner.com/&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mariapruckner.com&quot;&gt;http://www.mariapruckner.com&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2008/07/05.html#a113</guid>
			<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 17:33:08 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Tuberkulose</title>
			<link>/categories/medizin/2008/05/17.html#a112</link>
			<description>Zu den weltweit h&amp;auml;ufigsten Infektionskrankheiten z&amp;auml;hlt neben Malaria und Aids die Tuberkulose(Tb). &lt;a href=&quot;http://www.who.int/tb/publications/global_report/2008/download_centre/en/index.html&quot;&gt;Nach Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation&lt;/a&gt; erkranken j&amp;auml;hrlich neun Millionen Menschen an Tuberkulose, 1,7 Millionen sterben daran. Die Mehrzahl der Erkrankungsf&amp;auml;lle wird in S&amp;uuml;dostasien und in den afrikanischen L&amp;auml;ndern s&amp;uuml;dlich der Sahara beobachtet.

In Westeuropa wurde die Krankheit dank verbesserter Lebensbedingungen und wirksamer Medikamente fast vollst&amp;auml;ndig zur&amp;uuml;ckgedr&amp;auml;ngt. Grund zur Entwarnung gebe es aber nicht, &lt;a href=&quot;http://www.rki.de/nn_196658/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2007/18__2007.html&quot;&gt;sagen Experten&lt;/a&gt;, die sich vor allem Sorgen wegen der zunehmenden Resistenz der Tb-Erreger gegen die fr&amp;uuml;her wirksamen Arzneimittel machen. Au&amp;szlig;erdem habe sich die Krankheit in Osteuropa wieder stark ausgebreitet, nicht zuletzt durch Vers&amp;auml;umnisse der Politik und mangelnde internationale Zusammenarbeit seit den 1990er Jahren.

In Deutschland erkrankten 2007 fast 5000 Menschen an Tuberkulose. Besonders betroffen sind St&amp;auml;dte und Ballungsgebiete. Etwa die H&amp;auml;lfte der Kranken hat einen Migrationshintergrund.

Bei Tuberkulose handelt es sich um eine chronisch verlaufende bakterielle Infektionskrankheit, die durch Tr&amp;ouml;pfcheninfektion &amp;uuml;bertragen wird. Betroffen ist in 85 Prozent der F&amp;auml;lle die Lunge. Die Tb kann aber auch alle anderen Organe befallen, zum Beispiel Lungenfell, Hirnh&amp;auml;ute, Knochen, Harnwege, Verdauungstrakt oder Haut.

Der beste Schutz vor Tuberkulose: An die M&amp;ouml;glichkeit einer Erkrankung denken, sie fr&amp;uuml;hzeitig diagnostizieren, Patienten falls n&amp;ouml;tig isolieren und richtig behandeln. Ausreichende Ern&amp;auml;hrung, gute allgemeine Gesundheit sowie ordentliche Arbeits- und Wohnverh&amp;auml;ltnisse spielen eine wichtige Rolle. Dem Schutz vor Ausbreitung der Infektion im Umfeld eines Tb-Patienten dienen in Deutschland besondere gesetzliche Vorschriften.

&amp;Uuml;ber Pr&amp;auml;ventions- und Bek&amp;auml;mpfungsma&amp;szlig;nahmen informiert ausf&amp;uuml;hrlich das &lt;a href=&quot;http://www.rki.de/cln_049/nn_196658/DE/Content/InfAZ/T/Tuberkulose/Tuberkulose__node.html?__nnn=true&quot;&gt;Robert-Koch-Institut&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2008/05/17.html#a112</guid>
			<pubDate>Sat, 17 May 2008 15:31:04 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Einmalhandschuhe f&amp;#252;r Lebensmittel? Eher unhygienisch und schlecht f&amp;#252;r die Haut.</title>
			<link>/categories/medizin/2007/10/08.html#a106</link>
			<description>Wer beim Umgang mit Lebensmitteln Handschuhe tr&amp;auml;gt, w&amp;auml;scht sich seltener die H&amp;auml;nde. So die Beobachtung vieler Praktiker. Und wenn mit den selben Handschuhen au&amp;szlig;er der Wurst oder dem K&amp;auml;se auch das Papiergeld angefasst wird, verkehrt sich die hygienisch gemeinte Ma&amp;szlig;nahme ins glatte Gegenteil. Der Handschuh wird zum Umsteigebahnhof f&amp;uuml;r Bazillen.

Nun ist es auch wissenschaftlich belegt: Das Arbeiten mit Einmalhandschuhen an Fleisch-, Wurst- und K&amp;auml;setheken bringt f&amp;uuml;r die Kunden keinen Gewinn an Hygiene, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/presse/2007/Q3/frischetheke/&quot;&gt;meldet die Pressestelle der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung&lt;/a&gt;.

Sie verweist auf ein Forschungsprojekt der Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG), der Berufsgenossenschaft f&amp;uuml;r den Einzelhandel (BGE) und des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz (BGIA). Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich bereits nach f&amp;uuml;nfmin&amp;uuml;tigem Umgang mit verschiedenen Lebensmitteln alle m&amp;ouml;glichen Bakterien auf Handfl&amp;auml;chen, Handschuhen und Ger&amp;auml;tschaften ansammeln. Daraufhin wurde gepr&amp;uuml;ft, inwiefern diese Bakterienanreicherung von den Handschuhen oder von der blo&amp;szlig;en Hand auf die Lebensmittel &amp;uuml;bertragen werden.

Das Ergebnis: Es konnte kein Unterschied zwischen der Arbeit mit Handschuhen oder mit blo&amp;szlig;en H&amp;auml;nden festgestellt werden. F&amp;uuml;r den Kunden h&amp;auml;tten Einmalhandschuhe an Frischetheken somit keinerlei hygienischen Vorteil, so die Wissenschaftler. Vielmehr schaden die Handschuhe den Besch&amp;auml;ftigten. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig &amp;uuml;ber l&amp;auml;ngere Zeit getragen, erh&amp;ouml;hen sie das Risiko einer Hauterkrankung. Wirklich reduzieren l&amp;auml;sst sich die Keimzahl auf den Lebensmitteln nur durch den Gebrauch von Hilfsmitteln, z. B. Gabeln.</description>
			<guid>/categories/medizin/2007/10/08.html#a106</guid>
			<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 14:04:45 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Sucht: Standards f&amp;#252;r die betriebliche Pr&amp;#228;vention</title>
			<link>/categories/medizin/2006/12/09.html#a95</link>
			<description>Betriebliche Suchtpr&amp;auml;ventionsprogramme sind seit 25 Jahren Bestandteil moderner Personalpolitik, hei&amp;szlig;t es im Vorwort einer neuen Publikation der &lt;a href=&quot;http://www.dhs.de/&quot;&gt;Deutschen Hauptstelle f&amp;uuml;r Suchtfragen (DHS)&lt;/A&gt;. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung des Themas &apos;Suchterkrankung&apos; auf allen Hierarchieebenen und k&amp;ouml;nnen suchtgef&amp;auml;hrdete oder -kranke Besch&amp;auml;ftigte fr&amp;uuml;hzeitig zur Therapie bewegen. Sie sind zugleich der wirksamste Weg, einen Gro&amp;szlig;teil der Bev&amp;ouml;lkerung mit suchtpr&amp;auml;ventiven Ma&amp;szlig;nahmen zu erreichen. Sichtbare Erfolge sind die Reduzierung des Alkoholkonsums und des Rauchens am Arbeitsplatz.

Ebenso bedeutsam ist die betriebliche Intervention bei Auff&amp;auml;lligkeiten am Arbeitsplatz. Je fr&amp;uuml;her suchtgef&amp;auml;hrdeten oder suchtkranken Mitarbeitern Hilfe angeboten und eine Perspektive aufgezeigt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten f&amp;uuml;r alle Beteiligten.

Kernelemente f&amp;uuml;r ein betriebliches Suchthilfe- und Pr&amp;auml;ventionsprogramm sind die Unterst&amp;uuml;tzung durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, festgelegte Verantwortliche, ein Interventionskonzept bei Auff&amp;auml;lligkeiten am Arbeitsplatz, die Qualifizierung der F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte sowie ein Beratungs- und Hilfeangebot des Betriebes f&amp;uuml;r suchtgef&amp;auml;hrdete oder -kranke Besch&amp;auml;ftigte.

Eine ausf&amp;uuml;hrliche Darstellung hat die Deutsche Hauptstelle f&amp;uuml;r Suchtfragen (DHS) unter dem Titel &lt;a href=&quot;http://www.dhs-intern.de/pdf/Qualitaetsstandards_betriebliche_Suchtpraevention.pdf&quot;&gt;Qualit&amp;auml;tsstandards in der betrieblichen Suchtpr&amp;auml;vention und Suchthilfe&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht.</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/12/09.html#a95</guid>
			<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 12:35:40 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Malaria</title>
			<link>/categories/medizin/2006/10/05.html#a92</link>
			<description>Im Jahr 2005 gab es in Deutschland 628 F&amp;auml;lle von Malaria. Davon verliefen sechs t&amp;ouml;dlich.

Im Vergleich mit afrikanischen Verh&amp;auml;ltnissen sind das kleine Zahlen: Weltweit gibt es jedes Jahr 300 Millionen akute Malariaerkrankungen, mehr als eine Million Menschen sterben j&amp;auml;hrlich daran. Rund  90 % dieser Todesf&amp;auml;lle ereignen sich in Afrika, meistens handelt es sich um Kinder &lt;a href=&quot;http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs094/en/&quot;&gt;(WHO: Factsheet about Malaria)&lt;/a&gt;.

Von dort wurde auch im vergangenen Jahr der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Teil (88 %) der in Deutschland aufgetretenen Malariaf&amp;auml;lle importiert. Besonders viele F&amp;auml;lle traten bei Reisen in westafrikanische L&amp;auml;nder und nach Kenia auf.

Der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Teil der Erkrankten (etwa 75 %) hatte keinerlei Medikamente zur Prophylaxe verwendet &amp;#150; die anderen nahmen zwar etwas ein, aber oft nicht richtig. Zum Teil entsprachen die verwendeten Medikamente nicht den Empfehlungen f&amp;uuml;r das Reiseland, zum Teil wurden die korrekt verordneten Mittel unregelm&amp;auml;&amp;szlig;ig, f&amp;uuml;r zu kurze Zeit oder in falscher Dosierung angewendet. 

Bei keinem der sechs Verstorbenen war eine angemessene Chemoprophylaxe nachzuvollziehen. F&amp;uuml;r zwei der sechs F&amp;auml;lle wurde die Diagnose Malaria erst nach dem Tod gestellt. In einem dieser F&amp;auml;lle wurde zuvor kein Arzt in Deutschland aufgesucht. Im zweiten Fall verstarb der Patient zw&amp;ouml;lf Stunden nach Krankenhausaufnahme.

Leider gibt es keine absolut typischen Malaria-Symptome: In ca. 90% der F&amp;auml;lle haben die Patienten Fieber, weniger h&amp;auml;ufig auch Kopfschmerzen, M&amp;uuml;digkeit und Muskel-Skelett-Beschwerden. Nur eine Laboruntersuchung erlaubt sicher die Diagnose oder den Ausschluss der Krankheit.

Tipps:
&lt;li&gt;Kompetente reisemedizinische Beratung nutzen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ma&amp;szlig;nahmen gegen M&amp;uuml;ckenstiche treffen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorbeugende Medikamente regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig einnehmen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;An die M&amp;ouml;glichkeit einer Malaria-Erkrankung denken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei Verdacht umgehend einen Arzt aufsuchen&lt;/li&gt;

Weitere Informationen:
&lt;a href=&quot;http://www.rki.de/cln_028/nn_226928/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2006/37__06__marginal.html__nnn=true&quot;&gt;Robert-Koch-Institut: Reiseassoziierte Infektionskrankheiten im Jahr 2005&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.fit-for-travel.de/reisemedizin/malaria/index.html&quot;&gt;Fit for Travel: Malaria-Vorbeugung&lt;/a&gt;
</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/10/05.html#a92</guid>
			<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 15:22:46 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Asbest</title>
			<link>/categories/medizin/2006/09/04.html#a89</link>
			<description>Im vergangenen Jahr starben in Deutschland 1540 Menschen an einer  Berufskrankheit durch Asbest. Weltweit sind nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) j&amp;auml;hrlich bis zu hunderttausend vorzeitige Todesf&amp;auml;lle auf Asbest zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren. Die Europ&amp;auml;ische Union und die ILO haben eine gemeinsame Initiative f&amp;uuml;r ein weltweites Asbestverbot angek&amp;uuml;ndigt.

Fr&amp;uuml;her war das Mineral Asbest wegen seiner vielseitigen Verarbeitungsm&amp;ouml;glichkeiten sehr beliebt, um hitzebest&amp;auml;ndige und feuerfeste Produkte herzustellen, z. B. Dichtungen, Baustoffe oder sogar Schutzkleidung. Schon in den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts zeigten sich jedoch auch die verheerenden gesundheitlichen Folgen: Entz&amp;uuml;ndungen und Vernarbungen des Lungenger&amp;uuml;stes, Atemst&amp;ouml;rungen, Krebserkrankungen der Lunge und des Rippenfells, oft mit t&amp;ouml;dlichem Ausgang. In Deutschland ist der Gebrauch von Asbest seit 1993 verboten. Ein europaweites Verbot gibt es erst seit 2005.

Wenn Asbestfasern in die Lunge eingedrungen sind, dauert es h&amp;auml;ufig 20 bis 30 Jahre, bis die  Krankheit ausbricht. Den H&amp;ouml;hepunkt der Erkrankungswelle erwarten Experten deshalb erst f&amp;uuml;r die Jahre 2010 bis 2015. &quot;Umso wichtiger werden daher Vorsorge und Fr&amp;uuml;herkennung&quot;, sagt Dr. Joachim Breuer, Hauptgesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer des Hauptverbands der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG).

Bei der Demontage alter Industrieanlagen oder bei der Altbausanierung ist Asbest nach wie vor f&amp;uuml;r den Arbeitsschutz relevant. Die Unternehmen m&amp;uuml;ssen ihre Mitarbeiter mit geeigneten Schutzausr&amp;uuml;stungen und vor allem mit Informationen zum sicheren Umgang mit Asbest versorgen.

Obwohl die t&amp;ouml;dliche Gefahr l&amp;auml;ngst bekannt ist, werden noch immer j&amp;auml;hrlich mehr als 2 Millionen Tonnen Asbest produziert, so Breuer. &quot;Es ist h&amp;ouml;chste Zeit, dass wir hier endlich Fortschritte machen. Je l&amp;auml;nger die Weltgemeinschaft z&amp;ouml;gert, dem ein Ende zu setzen, desto verheerender werden die menschlichen und wirtschaftlichen Folgen sein.&quot; In Deutschland beispielsweise wendet die gesetzliche Unfallversicherung j&amp;auml;hrlich mehr als 300 Millionen Euro f&amp;uuml;r die Heilbehandlung und Entsch&amp;auml;digung von asbestgesch&amp;auml;digten Arbeitnehmern auf. In anderen Industriel&amp;auml;ndern gehen die Entsch&amp;auml;digungssummen mitunter in die Milliarden. Breuer: &quot;Diese Asbestkatastrophe sollte anderen L&amp;auml;ndern eine Warnung sein.&quot;

Weitere Informationen:

&lt;a href=&quot;http://www.hvbg.de/code.php?link=1038214&quot;&gt;Fachinformationen des BGIA zum Thema Asbest an Arbeitspl&amp;auml;tzen (Exposition, Pr&amp;auml;vention, Berufskrankheiten)&lt;/a&gt; 

&lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/employment_social/health_safety/asbestos_de.htm&quot;&gt;Europ&amp;auml;ische Asbestkampagne&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/09/04.html#a89</guid>
			<pubDate>Mon, 04 Sep 2006 18:39:25 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Bildschirm-Spiegelungen: weniger Produktivit&amp;#228;t, mehr Kopfschmerzen</title>
			<link>/categories/medizin/2006/08/15.html#a88</link>
			<description>Was zwischen Augenlid und Gro&amp;szlig;hirnrinde geschieht und uns bewusst etwas sehen l&amp;auml;sst - die visuelle Wahrnehmung - ist h&amp;ouml;chst komplex und wissenschaftlich ein &amp;auml;u&amp;szlig;erst spannendes Forschungsgebiet. Das zeigen &lt;a href=&quot;http://www.twk.tuebingen.mpg.de/twk98/TWK98.pdf&quot;&gt;z. B. die Ergebnisse der allj&amp;auml;hrlichen &apos;T&amp;uuml;binger Wahrnehmungskonferenzen&apos;&lt;/a&gt;.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse sind auch und gerade im Arbeitsalltag wichtig. Ein Beispiel: Nicht nur das gezielte Betrachten der Informationen auf einem Bildschirm kostet Energie (abends ist man m&amp;uuml;de), sondern auch das Herausfiltern unerw&amp;uuml;nschter Seheindr&amp;uuml;cke wie etwa Spiegelungen auf der Oberfl&amp;auml;che des Monitors. Gehirn und Wahrnehmungsprozesse werden durch unergonomische Lichtverh&amp;auml;ltnisse permanent mit unn&amp;ouml;tiger Arbeit belastet, die Produktivit&amp;auml;t sinkt, Verspannungen nehmen zu.

Elmar K&amp;uuml;hl und Harald Siekmann vom Berufsgenossenschaftlichen Institut f&amp;uuml;r Arbeitsschutz haben jetzt neue Untersuchungsergebnisse vorgelegt, aus denen sich ganz praktische Kriterien f&amp;uuml;r die Gestaltung der Beleuchtung ableiten lassen, um Reflexblendungen bei der Bildschirmarbeit zu vermeiden. Sie zeigen auch die Zusammenh&amp;auml;nge zwischen den Darstellungskontrasten und der Erkennbarkeit von Texten. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die einschl&amp;auml;gige Norm DIN EN ISO 9241-7 nicht mehr dem heutigen Erkenntnisstand entspreche und &amp;uuml;berarbeitet werden sollte. &lt;a href=&quot;http://www.hvbg.de/d/bia/pub/rep/rep05/bgia0506.html&quot;&gt;(BGIA-Report 5/2006: Blendung an Bildschirmarbeitspl&amp;auml;tzen)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/08/15.html#a88</guid>
			<pubDate>Tue, 15 Aug 2006 12:13:04 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Wiederbelebung: Neues Procedere f&amp;#252;r Ersthelfer</title>
			<link>/categories/medizin/2006/06/21.html#a86</link>
			<description>Bei der Herz-Kreislauf-Wiederbelebung im Rahmen der Ersten Hilfe gilt die alte &quot;ABC-Regel&quot; nicht mehr: Erkennt der Ersthelfer nicht sicher, da&amp;szlig; ein Patient atmet, ist unmittelbar mit der cardiopulmonalen Reanimation (CPR) zu beginnen. Auf die bislang obligatorische Pulskontrolle wird verzichtet, da sie zu viel Zeit kostet. Die Beatmung erfolgt nun grunds&amp;auml;tzlich erst nach 30-maliger Herzdruckmassage. Das Verh&amp;auml;ltnis Druckmassagen zu Beatmungen wurde neu auf 30:2 festgelegt und ist sowohl f&amp;uuml;r Erwachsenen- als auch f&amp;uuml;r Kinderreanimationen verbindlich. Dabei soll einfach die Mitte des Brustkorbs mit einer Frequenz von 100/min komprimiert werden, das aufw&amp;auml;ndige Suchen des Druckpunkts entf&amp;auml;llt. Bei der vorzuziehenden 2-Helfer-Methode soll alle 2 Minuten gewechselt werden, da der 30:2-Rhythmus sehr anstrengend ist.

Wesentliche &amp;Auml;nderungen gibt es auch bei der automatischen externen Defibrillation (AED). Bei einem beobachteten Kreislaufstillstand soll sofort defibrilliert, bei l&amp;auml;nger als etwa f&amp;uuml;nf Minuten zur&amp;uuml;ckliegendem Kollaps jedoch zun&amp;auml;chst mit der Basisreanimation begonnen werden. Die dreimalige Defibrillation und die Steigerung der Defibrillations-Energie wurden verlassen. Wegen dieser und weiterer Vorgaben m&amp;uuml;ssen zuk&amp;uuml;nftig sprachgef&amp;uuml;hrte AED-Ger&amp;auml;te umprogrammiert werden.

Die Neufassung der Empfehlungen wurde als notwendig angesehen, weil bisher nur 10 Prozent der Reanimationen erfolgreich verlaufen - Analysen ergaben unter anderem, dass in 80 Prozent am Notfallort anwesende Zeugen nicht bereit und f&amp;auml;hig waren, erste Ma&amp;szlig;nahmen zu ergreifen.

Die neuen Eckpunkte f&amp;uuml;r die Reanimation, die auf den Richtlinien des ERC (European Resuscitation Council) basieren, wurden im April 2006 vom Vorstand der Bundes&amp;auml;rztekammer verabschiedet. Sie sind damit f&amp;uuml;r Deutschland verbindlich. &lt;a href=&quot;http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/04/10/066a0203.asp?cat=/medizin/herzkreislauf&quot;&gt;Ausf&amp;uuml;hrlich beschreibt sie Professor Peter Sefrin in der &amp;Auml;rztezeitung Online&lt;/a&gt;.
</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/06/21.html#a86</guid>
			<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 09:46:11 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebliche Gesundheitsf&amp;#246;rderung ...</title>
			<link>/categories/medizin/2006/04/20.html#a82</link>
			<description>... funktioniert, zahlt sich aus, fordert jedoch Enthusiasmus und Engagement.

So k&amp;ouml;nnte man kurz zusammenfassen, was ausf&amp;uuml;hrlich in der aktuellen Ausgabe des Deutschen &amp;Auml;rzteblatts steht. Der Autor Thomas Gerst hat nicht nur in der Industrie eingehend recherchiert und Experten befragt, sondern stellt auch dar, was ein mittelgro&amp;szlig;es Verlagshaus wie der Deutsche &amp;Auml;rzteverlag zur Gesundeitsf&amp;ouml;rderung seiner Mitarbeiter tun kann.

&lt;a Den Artikel kann man auch im Internet lesen: href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&amp;id=51016&quot;&gt; Betriebliche Gesundheitsf&amp;ouml;rderung: Lohnende Investition in Mitarbeiter. Deutsches &amp;Auml;rzteblatt 103, Ausgabe 15 vom 14.04.2006, Seite A-989&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/04/20.html#a82</guid>
			<pubDate>Thu, 20 Apr 2006 16:00:15 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Schutz vor L&amp;#228;rm: EU-Richtlinie in Kraft</title>
			<link>/categories/medizin/2006/04/09.html#a81</link>
			<description>Zum Schutz vor L&amp;auml;rm gelten seit Februar 2006 europaweit verbindlich niedrigere Grenzwerte. Die neu gefasste EU-L&amp;auml;rm-Richtlinie verlangt, dass bereits ab einer durchschnittlichen L&amp;auml;rmbelastung von 80 Dezibel(A) am Arbeitsplatz Geh&amp;ouml;rschutz zur Verf&amp;uuml;gung steht. Ab 85 Dezibel(A) besteht Tragepflicht. Die fr&amp;uuml;heren Werte hatten jeweils 5 Dezibel mehr betragen. Durch die neuen Grenzwerte wird die Schallenergie, die auf das Ohr einwirkt, mehr als halbiert.

60 Millionen Arbeitnehmer in Europa sind w&amp;auml;hrend eines Viertels ihrer Arbeitszeit L&amp;auml;rm ausgesetzt, sch&amp;auml;tzen Fachleute. L&amp;auml;rmschwerh&amp;ouml;rigkeit geh&amp;ouml;rt in der Europ&amp;auml;ischen Union zu den h&amp;auml;ufigsten Berufskrankheiten. Das bleibt nicht ohne Folgen, auch beim Geld: Im Jahr 2004 mussten die Berufsgenossenschaften in Deutschland rund 162 Millionen Euro f&amp;uuml;r die Behandlung und Kompensation l&amp;auml;rmbedingter Berufskrankheiten aufwenden.

Ein Novum ist der Expositionsgrenzwert, den die neue Richtlinie enth&amp;auml;lt: Er bezieht die D&amp;auml;mmwirkung des pers&amp;ouml;nlichen Geh&amp;ouml;rschutzes mit ein, steht also f&amp;uuml;r die tats&amp;auml;chliche L&amp;auml;rmbelastung der Ohren unter Alltagsbedingungen.

Den Text der EU-Richtlinie und eine F&amp;uuml;lle weiterer Informationen h&amp;auml;lt die &lt;a href=&quot;http://www.bgm-s.de/fachausschuss/SG_Betriebslaerm.php&quot;&gt;Berufgenossenschaft Metall S&amp;uuml;d&lt;/a&gt; im Internet bereit.
</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/04/09.html#a81</guid>
			<pubDate>Sun, 09 Apr 2006 13:02:11 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Schutzmasken gegen Influenza: Entscheidend ist, was innen rauskommt</title>
			<link>/categories/medizin/2006/02/04.html#a79</link>
			<description>Influenza, SARS, Vogelgrippe - Atemschutzmasken sind sinnvoll und notwendig, um die Infektionsgefahr zu bannen. Doch nicht alles, was irgendwie Mund und Nase bedeckt, sch&amp;uuml;tzt auch tats&amp;auml;chlich.

Eine &lt;a href=&quot;http://www.hvbg.de/d/bia/pub/grl/2006_003.pdf&quot;&gt;k&amp;uuml;rzlich ver&amp;ouml;ffentliche Untersuchung&lt;/a&gt; von S. Dreller und Koautoren zeigt, dass die Mehrzahl der im Handel verbreiteten Mund-Nase-Schutzmasken und -t&amp;uuml;cher nicht hinreichend gegen luftgetragene Infektionserreger sch&amp;uuml;tzen. Von 16 f&amp;uuml;r eine Studie willk&amp;uuml;rlich ausgew&amp;auml;hlten Produkten erf&amp;uuml;llten nur drei die essentiellen Kriterien der DIN EN 149. Diese europ&amp;auml;ische Norm definiert Anforderungen an den Atemschutz, wie sie in der Arbeitswelt gelten: Zum einen darf der Durchlassgrad des Filtermaterials nicht zu hoch sein; zum anderen muss die Maske gut am Gesicht des Tr&amp;auml;gers anliegen.

Der &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Biologische-Arbeitsstoffe/Ausschuss_20f_C3_BCr_20Biologische_20Arbeitsstoffe_20-_20ABAS/Ausschuss_20f_C3_BCr_20Biologische_20Arbeitsstoffe_20-_20ABAS.html__nnn=true&quot;&gt;Ausschuss f&amp;uuml;r biologische Arbeitsstoffe (ABAS)&lt;/a&gt; beim Bundeswirtschaftsministerium empfiehlt deshalb, zur Influenza-Vorbeugung Masken zu tragen, die den gleichen Leistungskriterien wie im Arbeitsschutz gen&amp;uuml;gen.

Sonst k&amp;ouml;nnte sich die vermeintliche Vorsorge als tr&amp;uuml;gerische Illusion erweisen.</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/02/04.html#a79</guid>
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2006 12:53:04 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>AGW statt MAK und TRK</title>
			<link>/categories/medizin/2006/01/19.html#a78</link>
			<description>Die Neufassung der Technischen Regel f&amp;uuml;r Gefahrstoffe, TRGS 900, ist im Bundesarbeitsblatt 01/2006 ver&amp;ouml;ffentlicht worden, &lt;a href=&quot;http://www.arbeitsschutz-office.de/newsDetails?newsID=1137583728.84&amp;chorid=00511&quot;&gt;meldet  das Haufe-Arbeitsschutz-Portal&lt;/a&gt;. Die neue Vorschrift listet rund 300 verschiedene Luftgrenzwerte auf, die f&amp;uuml;r Gefahrstoffe am Arbeitsplatz gelten.

Die ma&amp;szlig;geblichen EU-Regelungen verwenden ein Grenzwertesystem, das sich ausschlie&amp;szlig;lich am Gesundheitsschutz orientiert. Es wurde mit der Novelle der Gefahrstoffverordnung zum Jahresbeginn 2005 eingef&amp;uuml;hrt und machte auch die Neufassung der TRGS 900 notwendig. Die bisherigen Luftgrenzwerte &quot;MAK&quot; (Maximale Arbeitplatzkonzentration) und &quot;TRK&quot; (Technische Richtkonzentration) entfallen. Daf&amp;uuml;r werden Arbeitsplatzgrenzwerte (&quot;AGW&quot;) definiert, die sehr h&amp;auml;ufig den schon bisher gesundheitsbasierten MAK-Werten entsprechen.
</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/01/19.html#a78</guid>
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2006 17:20:21 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Ern&amp;#228;hrung: Themen-Special bei 3Sat</title>
			<link>/categories/medizin/2006/01/11.html#a77</link>
			<description>&quot;Man mag mir alle Ingredienzien eines Gerichts herz&amp;auml;hlen&quot;, zitiert 3Sat den Philosophen Immanuel Kant, &quot;auch die Gesundheit dieses Essens mit Recht r&amp;uuml;hmen: Ich stopfe mir die Ohren zu, bin gegen all diese Gr&amp;uuml;nde taub und versuche das Gericht an meiner Zunge und meinem Gaumen. Und danach f&amp;auml;lle ich mein Urteil.&quot;

Eine ganze &lt;a href=&quot;http://www.3sat.de/specials/87356/index.html&quot;&gt;Themenwoche unter dem Motto &quot;Wahrhaft nahrhaft&quot;&lt;/a&gt; widmet der Fernsehsender vom 11. bis 18. Januar dem Thema Ern&amp;auml;hrung. Die Welt der Sterne-K&amp;ouml;che, Essst&amp;ouml;rungen, &amp;Uuml;bergewicht bei Kindern, Spielfilme, ein Besuch im Museum, Interviews mit Wissenschaftlern oder eine Reportage &amp;uuml;ber einen rollenden Tante-Emma-Laden geh&amp;ouml;ren zu den insgesamt 25 Programmpunkten. Sogar 3Sat&apos;s B&amp;ouml;rsensendung nimmt sich des Themas an.</description>
			<guid>/categories/medizin/2006/01/11.html#a77</guid>
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2006 09:32:54 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Nitrobenzol</title>
			<link>/categories/medizin/2005/11/26.html#a75</link>
			<description>Das Ausma&amp;szlig; der Umweltkatastrophe in Nordostchina komme langsam  ans Licht, berichtet die &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/pw/in/32141.html&quot;&gt;Financial Times Deutschland&lt;/a&gt;. Die Konzentration von Nitrobenzol im Flusswasser bei Harbin habe laut Nachrichtenagentur Xinhua das 33fache der zul&amp;auml;ssigen Grenzwerte erreicht. 

Nitrobenzol ist in Wasser kaum l&amp;ouml;slich, schwimmt also eher darauf. Es kann durch die Haut, &amp;uuml;ber die Atemwege und das Verdauungssystem in den menschlichen Organismus gelangen. Im Blut wandelt es den roten Blutfarbstoff H&amp;auml;moglobin so um, dass er keinen Sauerstoff mehr transportieren kann. Es st&amp;ouml;rt die Funktion des Nervensystems und f&amp;uuml;hrt zu &amp;Uuml;belkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, Benommenheit, L&amp;auml;hmungen, Atmungsst&amp;ouml;rungen und motorischer Unruhe. Die akute Vergiftung mit mehreren Gramm ist t&amp;ouml;dlich. Bei chronischer Nitrobenzol-Vergiftung treten Blutsch&amp;auml;digungen, Gelbsucht, Lebersch&amp;auml;den und Hautausschl&amp;auml;ge auf.

Aus dem Magen kann Nitrobenzol durch Sp&amp;uuml;lung mit Paraffin entfernt werden. Bei einer schweren akuten Intoxikation sind intensivmedizinische Ma&amp;szlig;nahmen erforderlich.

Nitrobenzol wird als Zwischenprodukt oder Zusatzstoff in der chemischen und pharmazeutischen Industrie gebraucht, um z. B. Farbstoffe oder Sprengstoffe herzustellen. In Deutschland gilt ein
strenger Arbeitsplatz-Grenzwert (fr&amp;uuml;her MAK-Wert): 5 mg/m&amp;#179; bzw. 1 ml/m&amp;#179; (ppm).</description>
			<guid>/categories/medizin/2005/11/26.html#a75</guid>
			<pubDate>Sat, 26 Nov 2005 14:33:45 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Neue EU-Richtlinie zum Schutz vor L&amp;#228;rm</title>
			<link>/categories/medizin/2005/08/11.html#a70</link>
			<description>Schwerh&amp;ouml;rigkeit durch L&amp;auml;rm ist in Deutschland seit 1929 als Berufskrankheit anerkannt. Doch L&amp;auml;rm schadet nicht nur den Ohren. Viele Funktionen des K&amp;ouml;rpers, vor allem des vegetativen Nervensystems, werden durch L&amp;auml;rm negativ beeinflusst.

Seit Februar 2003 gibt es eine Neufassung der EU-Richtlinie zum Schutz vor der Gef&amp;auml;hrdung durch L&amp;auml;rm. Ihre Umsetzung in Deutschland ist 2006 im Rahmen einer Verordnung geplant, die auch andere physikalische Einwirkungen einschlie&amp;szlig;t, n&amp;auml;mlich Vibrationen und elektromagnetische Felder.

Generell bringt die neue Richtlinie eine Senkung der Ausl&amp;ouml;sewerte f&amp;uuml;r L&amp;auml;rmschutzma&amp;szlig;nahmen um 5 Dezibel mit sich. Neu eingef&amp;uuml;hrt wurde ein Expositionsgrenzwert, der die D&amp;auml;mmwirkung des pers&amp;ouml;nlichen Geh&amp;ouml;rschutzes einbezieht. Er steht also f&amp;uuml;r die L&amp;auml;rmbelastung, die bei exponierten Personen im Alltag tats&amp;auml;chlich &apos;ankommt&apos;.

Aktuelle Fassungen der EU-Richtlinien sowie Hinweise zur Umsetzung im Betrieb finden sich zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.bgmetallsued.de/downloads/pages/index.php&quot;&gt;auf den Downloadseiten der BG Metall S&amp;uuml;d&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2005/08/11.html#a70</guid>
			<pubDate>Thu, 11 Aug 2005 19:08:27 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Employer Decision-making for Health and Productivity</title>
			<link>/categories/medizin/2005/05/23.html#a65</link>
			<description>Das &lt;a href=&quot;http://www.acoem.org&quot;&gt;American College of Occupational and Environmental Medicine (ACOEM)&lt;/a&gt; hat die Ergebnisse einer neuen Studie vorgestellt. Im Fr&amp;uuml;hjahr 2004 waren 174 F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte aus dem Human-Resources-Bereich und dem betrieblichen Gesundheitswesen US-amerikanischer Unternehmen befragt worden, nach welchen Kriterien betriebliche Entscheidungen, Grunds&amp;auml;tze und Programme zum Thema Gesundheit getroffen werden.

Unter anderem sollten die Befragten angeben, zu welcher Philosophie &amp;uuml;ber die Gesundheit der Mitarbeiter sie neigten. Drei von f&amp;uuml;nf Auswahl-Antworten wurden am h&amp;auml;ufigsten gegeben:
&quot;Die Mitarbeiter gesund zu erhalten ist entscheidend f&amp;uuml;r den gesch&amp;auml;ftlichen Erfolg. Es ist unsere Pflicht daf&amp;uuml;r zu sorgen, dass sie sicher und wohlauf sind&quot;, sagen 47 Prozent der Befragten. &quot;Die Mitarbeiter sind selbst f&amp;uuml;r ihre Gesundheit verantwortlich. Unsere Aufgabe ist es, ihnen die Werkzeuge daf&amp;uuml;r bereitzustellen, ohne ihnen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben&quot;, finden 35 Prozent. &quot;Gesundheit ist eine Komponente des Humankapitals. Wenn wir daf&amp;uuml;r aufkommen, werden die Mitarbeiter  den Wert ihrer Gesundheit sch&amp;auml;tzen&quot;, entspricht f&amp;uuml;r 13 Prozent am ehesten der eigenen Philosophie.

Gar nicht ausgew&amp;auml;hlt wurden die Annahme, dass Arbeitgeber &amp;uuml;berhaupt keine Gesundheitsma&amp;szlig;nahmen anbieten sollten, und die Aussage, Gesundheitsangebote seien nur von Bedeutung, um talentierte Mitarbeiter anzuwerben.

&apos;How Companies Consider Value in Health Policy and Design: Results of the Survey of Employer Decision-making for Health and Productivity&apos;, lautet der komplette Titel der Studie, die von Aventis gesponsert wurde. &lt;a href=&quot;http://www.acoem.org/health_productivity/AventisReport.pdf&quot;&gt;Man kann sie von der Website des ACOEM herunterladen&lt;/a&gt;.
</description>
			<guid>/categories/medizin/2005/05/23.html#a65</guid>
			<pubDate>Mon, 23 May 2005 16:23:22 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Sucht in Deutschland: Licht und Schatten</title>
			<link>/categories/medizin/2005/05/01.html#a63</link>
			<description>Die Deutsche Hauptstelle f&amp;uuml;r Suchtfragen e. V. (DHS) weist in ihrem &lt;a href=&quot;http://www.optiserver.de/dhs/presse67.html&quot;&gt;&apos;Jahrbuch Sucht 2005&apos; auf positive und negative Trends hin&lt;/a&gt;:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Der Alkoholkonsum geht zur&amp;uuml;ck. Die Menschen sind sich zunehmend der Gef&amp;auml;hrlichkeit bewusst. Die Zahl der Todesopfer bei alkoholbedingten Verkehrsunf&amp;auml;llen hat sich seit 1995 halbiert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Zahl der Raucher ist massiv zur&amp;uuml;ckgegangen. Der Umgang mit Tabak hat einen v&amp;ouml;llig ver&amp;auml;nderten Stellenwert; Rauchen ist eigentlich schon &amp;#132;out&amp;#147;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Weniger Konsumenten harter Drogen sterben einen unn&amp;ouml;tig fr&amp;uuml;hen Tod, die Zahlen entsprechen wieder denen der 80er Jahre.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Konsum von Heroin und Partydrogen nimmt ebenfalls weiter ab.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Leider fangen Kinder immer fr&amp;uuml;her an, Suchtmittel zu konsumieren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es gibt eine &quot;Scherenbewegung&quot;: Immer mehr Menschen konsumieren bewusster und weniger, daf&amp;uuml;r konsumiert der andere Teil der Gesellschaft exzessiver - acht Prozent der Bev&amp;ouml;lkerung trinken 40 Prozent der Gesamtmenge.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Cannabiskonsum steigt weiter. Es handelt sich um ein typisches Ph&amp;auml;nomen Jugendlicher und junger Erwachsener. Bei der Pr&amp;auml;vention sind vor allem Aufkl&amp;auml;rung und Sachlichkeit gefragt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ess-St&amp;ouml;rungen treten in j&amp;uuml;ngeren Jahren auf als fr&amp;uuml;her. In den meisten F&amp;auml;llen liegt das &quot;Einstiegsalter&quot; unter 15 Jahren.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Weitere Daten, Fakten, Argumente und Downloads finden sich &lt;a href=&quot;http://www.dhs.de&quot;&gt;auf den Seiten der DHS&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/medizin/2005/05/01.html#a63</guid>
			<pubDate>Sun, 01 May 2005 21:44:23 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Polio-Impfung nach wie vor ratsam, besonders  f&amp;#252;r Reisende</title>
			<link>/categories/medizin/2005/04/23.html#a62</link>
			<description>Beinahe schien es, als ob die Ausrottung des Polio-Virus im Jahr 2004 gelingen k&amp;ouml;nnte - ein lang und beharrlich verfolgtes &lt;a href=&quot;http://www.polioeradication.org/&quot;&gt;Ziel der Weltgesundheitsorganisation&lt;/a&gt;. Inzwischen sind in Afrika und Saudiarabien wieder neue F&amp;auml;lle der Infektionskrankheit aufgetreten, die f&amp;auml;lschlicherweise auch Kinderl&amp;auml;hmung genannt wird, obwohl sie Erwachsene ebenso bef&amp;auml;llt. Vor kurzem ist die Krankheit auch im Jemen wieder aufgeflackert, &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2005/04/22/international/middleeast/22polio.html?ex=1271822400&amp;en=57336ff8fbdf2cbd&amp;ei=5090&amp;partner=rssuserland&amp;emc=rss&quot;&gt;meldet die New York Times&lt;/a&gt;.  Experten f&amp;uuml;hren die Neu-Erkrankungen im Jemen darauf zur&amp;uuml;ck, dass dort der Transitverkehr von und zu den Golf-Staaten und in den Sudan besonders stark ist.

F&amp;uuml;r Reisende ist die vorsorgliche Impfung gegen Polio, die lediglich alle zehn Jahre aufgefrischt werden sollte, nach wie vor empfehlenswert, wenn sie in den nahen Osten oder nach Afrika reisen. Und wer nicht mindestens vier Polio-Impfungen im Impfpass eingetragen hat, sollte die Immunisierung unbedingt vervollst&amp;auml;ndigen, auch wenn keine Reise in ein Polio-Gebiet geplant ist.</description>
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			<pubDate>Sat, 23 Apr 2005 17:18:36 GMT</pubDate>
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			<title>Feinstaub</title>
			<link>/categories/medizin/2005/04/07.html#a59</link>
			<description>Teilchen, die fein in der Luft verteilt sind, k&amp;ouml;nnen aus festen Stoffen (St&amp;auml;uben) oder Fl&amp;uuml;ssigkeiten (Nebel) bestehen. Luftinhaltsstoffe, die in dieser Form auftreten, nennt man auch Aerosole. Neben den nat&amp;uuml;rlich auftretenden Aerosolen (z.B. Seesalz der Meere, aufgewirbeltem Saharasand oder Pollen) spielen von Menschen erzeugte Immissionen, vor allem Verbrennungsprozesse, eine wichtige Rolle.

Rund 80 Prozent der nicht-nat&amp;uuml;rlichen Staub- und Nebelteilchen in der Luft stammen aus Stra&amp;szlig;enverkehr, Industrieprozessen und Hausheizungen. Der motorisierte Stra&amp;szlig;enverkehr dominiert vor allem bei den sehr kleinen Teilchen, die tief in die feinsten Lungenver&amp;auml;stelungen eindringen, mit mehr als 50 Prozent. Wesentlich sind daran die Dieselemissionen beteiligt, von denen rund 65 Prozent aus dem Nutzfahrzeugsektor kommen.

F&amp;uuml;r Staubbelastungen bei der Arbeit gelten strenge Vorschriften, um durch technische Schutzma&amp;szlig;nahmen und Vorsorgeuntersuchungen die Arbeitnehmer vor Staublungenerkrankungen, Asbestose, allergischen Lungenkrankheiten oder gar Lungenkrebs zu sch&amp;uuml;tzen.

Umweltmedizinisch betrachtet sch&amp;auml;digen Staub- oder Ru&amp;szlig;partikel in der Luft vor allem Atmung, Herz und Kreislauf. Das Risiko, eine Allergie zu bekommen, nimmt zu. Allergische Symptome, z. B. bei Heuschnupfen, werden verschlimmert. Besonders Menschen mit schweren Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind betroffen.

Individuell betrachtet ist das gesundheitliche Risiko durch die Belastung mit Feinstaub alles in allem vergleichsweise gering. Bezogen auf die Gesamtbev&amp;ouml;lkerung in Deutschland k&amp;ouml;nnten jedoch j&amp;auml;hrliche mehrere tausend vorzeitige Todesf&amp;auml;lle durch die konsequente Reduzierung der Fein- und Ultrafeinst&amp;auml;ube in der Luft vermieden werden.

&lt;a href=&quot;http://www.lgl.bayern.de/de/left/fachinformationen/gesundheit/umweltmedizin/feinstaub.htm&quot;&gt;Fakten und Daten zur Feinstaub-Problematik kann man z. B. beim Bayerischen Landesamt f&amp;uuml;r Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nachlesen.&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/categories/medizin/2005/04/07.html#a59</guid>
			<pubDate>Thu, 07 Apr 2005 17:12:08 GMT</pubDate>
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