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		<title>mhmayer: Politik</title>
		<link>/categories/politik/</link>
		<description></description>
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		<copyright>Copyright 2010 mhmayer</copyright>
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			<title>Der ehrbare Kaufmann</title>
			<link>/categories/politik/2010/02/18.html#a126</link>
			<description>Ach, was wurde man vor zehn Jahren noch bel&amp;auml;chelt, wenn man alte Kaufmannstugenden ins Gespr&amp;auml;ch brachte. Mittlerweile ist Ehrbarkeit offenbar wieder in.

&quot;Bereits im Mittelalter wurde in Kaufmannshandb&amp;uuml;chern der &apos;wahre und ehrliche Kaufmann&apos; gepriesen&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.bundespraesident.de/Reden-und-Interviews-,11057.645405/Erfolgsgrundlage-Vertrauen-Red.htm?global.back=/-%2c11057%2c7/Reden-und-Interviews.htm%3flink%3dbpr_liste%26link.sTitel%3dvertrauen&quot;&gt;erinnert uns Bundespr&amp;auml;sident Horst K&amp;ouml;hler&lt;/a&gt;. Sogar eine eigene Website gibt es zu dem Thema: Das Institut f&amp;uuml;r Management an der Humboldt-Universit&amp;auml;t zu Berlin publiziert sie unter &lt;a href=&quot;http://www.der-ehrbare-kaufmann.de&quot;&gt;www.der-ehrbare-kaufmann.de&lt;/a&gt;.

Wenigstens in Ans&amp;auml;tzen wird dort auch auf das Problem eingegangen, unter welchen allgemeinen Systembedingungen es mit der Ehrbarkeit denn funktionieren k&amp;ouml;nnte. Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach jedenfalls &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2323473_0_8060_-interview-mit-friedhelm-hengsbach-ich-kann-gier-nicht-mehr-hoeren-.html&quot;&gt;h&amp;auml;lt von moralischen Appellen in diesem Zusammenhang nicht viel&lt;/a&gt;: &quot;Ich kann das Wort Gier schon nicht mehr h&amp;ouml;ren. Nicht individuelles Versagen, sondern ein korrumpiertes System hat die Krise verursacht, auch wenn man zur Ablenkung S&amp;uuml;ndenb&amp;ouml;cke, also die angeblich gierigen Manager, ausfindig macht.&quot;</description>
			<guid>/categories/politik/2010/02/18.html#a126</guid>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 18:52:05 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Klimawandel ist das gr&amp;#246;&amp;#223;te globale Gesundheitsrisiko</title>
			<link>/categories/politik/2009/05/21.html#a120</link>
			<description>Der weltweite Klimawandel ist das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Gesundheitsrisiko im 21. Jahrhundert f&amp;uuml;r alle L&amp;auml;nder weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der &lt;a href=&quot;http://www.ucl.ac.uk/news/news-articles/0905/09051501 &quot;&gt;Universit&amp;auml;t London&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.thelancet.com/climate-change&quot;&gt;renommierten Fachzeitschrift &apos;The Lancet&apos;&lt;/a&gt;. Leiter der Studie ist Professor Anthony Costello (UCL Institute for Global Health).

Danach sind die Prognosen der UN (&lt;a href=&quot;http://www.ipcc.ch/about/index.htm&quot;&gt;Intergovernmental Panel on Climate Change - IPCC&lt;/a&gt;) f&amp;uuml;r Treibgasemissionen, globale Temperaturerh&amp;ouml;hung, Ansteigen der Meeresspiegel, Abschmelzen des Inlandeises, Versauerung der Ozeane und extreme Wetterereignisse eher untertrieben. 

Verheerende Konsequenzen f&amp;uuml;r die menschliche Gesundheit drohen. Infektionen und durch Insekten &amp;uuml;bertragene Krankheiten, Tod durch Hitzewellen, h&amp;auml;ufige Wetterkatastrophen wie St&amp;uuml;rme und &amp;Uuml;berschwemmungen, oder V&amp;ouml;lkerwanderungen in gro&amp;szlig;em Ma&amp;szlig;stab, verbunden mit politischem Aufruhr, sind nur einige der vorhersehbaren Folgen.

Dringend ben&amp;ouml;tigt werde eine neue Lobby, schreiben die Autoren: eine &amp;ouml;ffentliche Bewegung, die den Klimawandel als Gesundheitsthema aufgreift und die gesundheitlichen Vorteile einer Lebensweise mit niedrigem Kohlenstoffverbrauch (low-carbon lifestyle) propagiert. Daf&amp;uuml;r sollten sich alle akademischen und sozialen Disziplinen, Regierungen, Beh&amp;ouml;rden, Organisationen und  Gemeinden in allen L&amp;auml;ndern gemeinsam engagieren.</description>
			<guid>/categories/politik/2009/05/21.html#a120</guid>
			<pubDate>Thu, 21 May 2009 19:17:16 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Berufsgenossenschaften und Unfallkassen</title>
			<link>/categories/politik/2009/03/06.html#a119</link>
			<description>Um sich und ihre Familien gegen Invalidit&amp;auml;t und Tod zu versichern, gr&amp;uuml;ndeten Z&amp;uuml;nfte und Gilden schon im ausgehenden Mittelalter Versicherungen auf Gegenseitigkeit. Im 19. Jahrhundert entstanden freiwillige, private Sozialversicherungen der Gewerkschaften und der kirchlichen Arbeiterverb&amp;auml;nde. Am 6. Juli 1884 beschloss der deutsche Reichstag das erste Unfallversicherungsgesetz (das durch die Reichsversicherungsordnung von 1911 erweitert wurde und letzten Endes in das deutsche Sozialgesetzbuch einging).

Seither sind die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de&quot;&gt;Berufsgenossenschaften und Unfallkassen&lt;/a&gt; Tr&amp;auml;ger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Zusammen versichern sie &amp;uuml;ber 70 Millionen Menschen gegen Unf&amp;auml;lle und Berufskrankheiten bei der Arbeit, in der Schule sowie im Ehrenamt. Die gesetzliche Unfallversicherung wird ausschlie&amp;szlig;lich aus Beitr&amp;auml;gen der Arbeitgeber finanziert. Diese werden im Gegenzug von der Haftung bei Arbeitsunf&amp;auml;llen und Berufskrankheiten freigestellt, m&amp;uuml;ssen sich aber an Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften halten.

Diese Pflichtversicherung der Arbeitgeber ist mit dem Europarecht vereinbar, hat nun &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/de/transitpage.htm&quot;&gt;der Europ&amp;auml;ische Gerichtshof (EuGH)&lt;/a&gt; entschieden. Sie versto&amp;szlig;e nicht gegen die europ&amp;auml;ischen Wettbewerbsbestimmungen. Auch die Mehrheit der &lt;a href=&quot;http://www.arbeitgeber.de/&quot;&gt;Arbeitgeberverb&amp;auml;nde in Deutschland&lt;/a&gt; hat sich wiederholt f&amp;uuml;r das bestehende, parit&amp;auml;tisch verwaltete System ausgesprochen. In einem alternativen, gewinnorientierten Versicherungssystem m&amp;uuml;ssten vor allem kleine Betriebe mit steigenden Pr&amp;auml;mien rechnen, und Unternehmen mit hohen Risiken k&amp;ouml;nnten vielleicht gar keine Versicherung finden.</description>
			<guid>/categories/politik/2009/03/06.html#a119</guid>
			<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 14:40:01 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Silber-Tsunami: US-Gesundheitsreform muss Pr&amp;#228;vention am Arbeitsplatz einbeziehen</title>
			<link>/categories/politik/2009/01/28.html#a118</link>
			<description>Der Fachverband der Arbeits- und Umweltmediziner in den USA (&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org&quot;&gt;ACOEM&lt;/a&gt;) hat den designierten Gesundheitsminister der Regierung Obama aufgefordert, den Zusammenhang zwischen Gesundheit, Sicherheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer  einerseits und der langfristigen Stabilit&amp;auml;t des Gesundheitssystems und der Wirtschaft der USA andererseits zu thematisieren.

Man stehe vor einer doppelten Herausforderung durch den &amp;Uuml;bergang von 80 Millionen Baby-Boomers in den Ruhestand und die Zunahme chronischer Krankheiten in den Vereinigten Staaten. &quot;Das ist der &apos;Silber-Tsunami&apos;, der ernste Folgen f&amp;uuml;r die Produktivit&amp;auml;t und Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit der Nation in einem globalisierten Wirtschaftssystem hat&quot;, sagt ACOEM-Pr&amp;auml;sident Robert R. Orford MD. Gesundheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer stehen in einem engen Zusammenhang, wie insbesondere die Forschung der letzten Jahre deutlich gemacht habe.

Der ACOEM-Vorschlag f&amp;uuml;r eine Gesundheitsreform, die sich an den Bed&amp;uuml;rfnissen der Arbeitnehmer orientiert, umfasst vier Grunds&amp;auml;tze:  Investitionen in Gesundheitsprogramme f&amp;uuml;r Arbeitnehmer; Gesundheitlich vernetzte Betrachtung von Arbeitsplatz, Zuhause und Gemeinde; Finanzielle Anreize f&amp;uuml;r gesundheitsf&amp;ouml;rderliches Verhalten von Arbeitnehmern; Vermehrte Fortbildung von Gesundheitsberufen in Pr&amp;auml;ventionsstrategien f&amp;uuml;r die Arbeitswelt.

Dr. Orford forderte die Politiker dringend auf, diese Grunds&amp;auml;tze in die Agenda der Regierung Obama einzubringen.

&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org/news.aspx?id=5490&quot;&gt;Quelle: Press Release - ACOEM Urges Daschle to Address Workforce Health and Productivity Issues (Chicago, IL &amp;#150; Jan. 09, 2009)&lt;/a&gt;

(bearbeitet am 06.03.2009)</description>
			<guid>/categories/politik/2009/01/28.html#a118</guid>
			<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:35:37 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Sch&amp;#228;digung der &amp;#214;kosysteme teurer als Finanzkrise</title>
			<link>/categories/politik/2008/10/12.html#a116</link>
			<description>Die Weltwirtschaft verliert mehr Geld durch die Vernichtung von W&amp;auml;ldern als durch die gegenw&amp;auml;rtige Bankenkrise. Die j&amp;auml;hrlichen Kosten f&amp;uuml;r den Verlust an Wald betragen zwischen zwei und f&amp;uuml;nf Billionen US-Dollar. Die Zahl ergibt sich, wenn der Dienst, den W&amp;auml;lder in unterschiedlichster Weise f&amp;uuml;r die Menschen leisten, bewertet und in Geld ausgedr&amp;uuml;ckt wird. Dazu geh&amp;ouml;ren etwa die Versorgung mit sauberem Wasser und die Aufnahme von Kohlendioxid.

So lautet eines der Ergebnisse der Studie &lt;a href=&quot;http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/41617.php&quot;&gt;&apos;Die &amp;Ouml;konomie von &amp;Ouml;kosystemen und der Biodiversit&amp;auml;t (The Economics of Ecosystems and Biodiversity &amp;#8211; TEEB)&apos;&lt;/a&gt;, die von der EU und der deutschen Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde. Sie wird von dem &amp;Ouml;konomen &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/artenschutz/interview-der-wert-der-artenvielfalt_aid_304636.html&quot;&gt;Pavan Sukhdev&lt;/a&gt; geleitet. Sukhdev hat f&amp;uuml;r diese Aufgabe ein &apos;Sabbatical&apos; von seiner bisherigen Arbeit genommen: Bis vor kurzem war er Head of Global Markets der Deutschen Bank in Indien.

&quot;W&amp;auml;hrend die Wall Street nach verschiedenen Berechnungen bis heute 1 bis 1,5 Billionen Dollar im Finanzsektor verloren hat, ist es Realit&amp;auml;t, dass wir bei der gegenw&amp;auml;rtigen Rate Naturkapital von mindestens 2 bis 5 Billionen Dollar pro Jahr verlieren&quot;, &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/7662565.stm&quot;&gt;sagte er auf der Weltnaturschutzkonferenz in Barcelona dem britischen Sender BBC&lt;/a&gt;. &quot;Das ist nicht nur mehr, sondern auch noch fortlaufend. Es passiert j&amp;auml;hrlich, Jahr f&amp;uuml;r Jahr.&quot;

Der Schl&amp;uuml;ssel zum Verst&amp;auml;ndnis dieser Zahlen: Wenn die W&amp;auml;lder schwinden, h&amp;ouml;rt die Natur auf, uns Dienste zu leisten, die sie normalerweise immer kostenlos erbrachte. Dann m&amp;uuml;ssen die Menschen sie entweder selbst erbringen, vielleicht durch den Bau von Wasserreservoirs, Einrichtungen zur Abscheidung von Kohlendioxid oder den Anbau von Rohstoffen, die vorher von selbst in der Natur vorkamen. Oder wir m&amp;uuml;ssen ohne sie auskommen. So oder so sind damit Kosten verbunden.</description>
			<guid>/categories/politik/2008/10/12.html#a116</guid>
			<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 19:26:09 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebliche Gesundheitsf&amp;#246;rderung: steuerfrei bis 500 Euro</title>
			<link>/categories/politik/2008/10/03.html#a115</link>
			<description>Arbeitgeber k&amp;ouml;nnen ihren Mitarbeitern k&amp;uuml;nftig gesundheitsf&amp;ouml;rdernde Ma&amp;szlig;nahmen anbieten, ohne dass vom Finanzamt in einer aufwendigen Einzelfallpr&amp;uuml;fung entschieden werden muss, ob die Pr&amp;auml;ventionsma&amp;szlig;nahme zum Arbeitslohn z&amp;auml;hlt oder nicht.

Dieser b&amp;uuml;rokratische Aufwand soll n&amp;auml;mlich mit dem Jahressteuergesetz 2009 entfallen. Leistungen des Arbeitgebers, die den allgemeinen Gesundheitszustand der Arbeitnehmer verbessern, werden bis zu einem Betrag von 500 Euro grunds&amp;auml;tzlich von der Steuer freigestellt. Das Jahressteuergesetz ist vom Kabinett beschlossen worden und soll am 1. Januar 2009 in Kraft treten.

Die gef&amp;ouml;rderten Ma&amp;szlig;nahmen m&amp;uuml;ssen hinsichtlich Qualit&amp;auml;t, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der &amp;#167;&amp;#167; 20 und 20a des SGB V entsprechen. In Frage kommen beispielsweise betriebliche Angebote zur Ern&amp;auml;hrung oder Stressbew&amp;auml;ltigung, k&amp;ouml;rperliche Ausgleichstrainings, Nichtraucherkurse, Programme zum Umgang mit psychosozialen Belastungen und anderes mehr.

&lt;a href=&quot;http://www.bmas.de/coremedia/generator/13204/betriebliche__gesundheitsfoerderung.html&quot;&gt;Mehr zum Thema findet sich zum Beispiel auf den Seiten des Bundesministeriums f&amp;uuml;r Arbeit und Soziales&lt;/a&gt; (edit 05.12.2008).

</description>
			<guid>/categories/politik/2008/10/03.html#a115</guid>
			<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 12:50:14 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Tuberkulose</title>
			<link>/categories/politik/2008/05/17.html#a112</link>
			<description>Zu den weltweit h&amp;auml;ufigsten Infektionskrankheiten z&amp;auml;hlt neben Malaria und Aids die Tuberkulose(Tb). &lt;a href=&quot;http://www.who.int/tb/publications/global_report/2008/download_centre/en/index.html&quot;&gt;Nach Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation&lt;/a&gt; erkranken j&amp;auml;hrlich neun Millionen Menschen an Tuberkulose, 1,7 Millionen sterben daran. Die Mehrzahl der Erkrankungsf&amp;auml;lle wird in S&amp;uuml;dostasien und in den afrikanischen L&amp;auml;ndern s&amp;uuml;dlich der Sahara beobachtet.

In Westeuropa wurde die Krankheit dank verbesserter Lebensbedingungen und wirksamer Medikamente fast vollst&amp;auml;ndig zur&amp;uuml;ckgedr&amp;auml;ngt. Grund zur Entwarnung gebe es aber nicht, &lt;a href=&quot;http://www.rki.de/nn_196658/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2007/18__2007.html&quot;&gt;sagen Experten&lt;/a&gt;, die sich vor allem Sorgen wegen der zunehmenden Resistenz der Tb-Erreger gegen die fr&amp;uuml;her wirksamen Arzneimittel machen. Au&amp;szlig;erdem habe sich die Krankheit in Osteuropa wieder stark ausgebreitet, nicht zuletzt durch Vers&amp;auml;umnisse der Politik und mangelnde internationale Zusammenarbeit seit den 1990er Jahren.

In Deutschland erkrankten 2007 fast 5000 Menschen an Tuberkulose. Besonders betroffen sind St&amp;auml;dte und Ballungsgebiete. Etwa die H&amp;auml;lfte der Kranken hat einen Migrationshintergrund.

Bei Tuberkulose handelt es sich um eine chronisch verlaufende bakterielle Infektionskrankheit, die durch Tr&amp;ouml;pfcheninfektion &amp;uuml;bertragen wird. Betroffen ist in 85 Prozent der F&amp;auml;lle die Lunge. Die Tb kann aber auch alle anderen Organe befallen, zum Beispiel Lungenfell, Hirnh&amp;auml;ute, Knochen, Harnwege, Verdauungstrakt oder Haut.

Der beste Schutz vor Tuberkulose: An die M&amp;ouml;glichkeit einer Erkrankung denken, sie fr&amp;uuml;hzeitig diagnostizieren, Patienten falls n&amp;ouml;tig isolieren und richtig behandeln. Ausreichende Ern&amp;auml;hrung, gute allgemeine Gesundheit sowie ordentliche Arbeits- und Wohnverh&amp;auml;ltnisse spielen eine wichtige Rolle. Dem Schutz vor Ausbreitung der Infektion im Umfeld eines Tb-Patienten dienen in Deutschland besondere gesetzliche Vorschriften.

&amp;Uuml;ber Pr&amp;auml;ventions- und Bek&amp;auml;mpfungsma&amp;szlig;nahmen informiert ausf&amp;uuml;hrlich das &lt;a href=&quot;http://www.rki.de/cln_049/nn_196658/DE/Content/InfAZ/T/Tuberkulose/Tuberkulose__node.html?__nnn=true&quot;&gt;Robert-Koch-Institut&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/politik/2008/05/17.html#a112</guid>
			<pubDate>Sat, 17 May 2008 16:31:04 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Wer ist die OSHA?</title>
			<link>/categories/politik/2007/09/03.html#a105</link>
			<description>Die Europ&amp;auml;ische Agentur f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wurde 1996 eingerichtet. Sie soll die Aufkl&amp;auml;rungsarbeit der in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz zust&amp;auml;ndigen Stellen unterst&amp;uuml;tzen. Die Abk&amp;uuml;rzung OSHA steht f&amp;uuml;r Occupational Safety and Health Agency.

An ihrem Sitz in Bilbao (Spanien) besch&amp;auml;ftigt die OSHA ein eigenes Team von Fachleuten. Organisatorisch sind Vertreter von Regierungen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen beteiligt.

Zu den Werbekampagnen der Agentur z&amp;auml;hlt die &lt;a href=&quot;http://de.osha.europa.eu/topics/europ_woche_europ_wettbewerb/index_html&quot;&gt;Europ&amp;auml;ische Woche f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit&lt;/a&gt;, die sich im Oktober 2007 mit der Pr&amp;auml;vention und Rehabilitation bei Muskel- und Skeletterkrankungen besch&amp;auml;ftigt.

Die OSHA hilft bei der Auslegung der europ&amp;auml;ischen Gesetzgebung zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Eine europ&amp;auml;ische Beobachtungsstelle f&amp;uuml;r Risiken hat die Aufgabe, neu aufkommende Risiken in der Arbeitswelt zu ermitteln.

&lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu/&quot;&gt;Auf der Website der OSHA&lt;/a&gt; werden neben einer F&amp;uuml;lle von Informationen auch praktische Tools angeboten, z. B. Suchwerkzeuge oder automatische Benachrichtigungen, wenn neue Nachrichten zu selbst w&amp;auml;hlbaren Themen erscheinen.</description>
			<guid>/categories/politik/2007/09/03.html#a105</guid>
			<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 19:10:35 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Datenschutz: Kommt der Bundestrojaner?</title>
			<link>/categories/politik/2007/04/10.html#a100</link>
			<description>Die Meldung des Chaos Computer Clubs (CCC) von Anfang April machte wie ein Lauffeuer die Runde: Nach intensiver Analyse &amp;auml;u&amp;szlig;erte der CCC den Verdacht, dass &amp;uuml;ber die staatliche &lt;a href=&quot;http://www.ccc.de/updates/2007/bundestrojaner-elster&quot;&gt;Steuererkl&amp;auml;rungs-Software ELSTER der sogenannte Bundestrojaner verbreitet&lt;/a&gt; wird.

Es geht um die Pl&amp;auml;ne von Regierungskreisen, heimlich die Inhalte der Computer ihrer B&amp;uuml;rger zu durchsuchen. Sie besch&amp;auml;ftigen &amp;Ouml;ffentlichkeit und Medien schon seit einigen Monaten: &quot;Ein unvorsichtig ge&amp;auml;u&amp;szlig;erter Gedanke im Chat k&amp;ouml;nnte in Zukunft einen Besuch des Bundeskriminalamtes zur Folge haben. Nicht per Durchsuchungskommando, sondern wom&amp;ouml;glich ohne dass der verd&amp;auml;chtige Internet-Nutzer etwas merkt&quot;, schreibt etwa &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/65/93971/&quot;&gt;J&amp;ouml;rg Donner in der Online-Ausgabe der S&amp;uuml;ddeutschen Zeitung&lt;/a&gt;.

Allerdings d&amp;uuml;rfte die Obrigkeit bei der Umsetzung des Vorhabens auf eine ganze Reihe von Problemen sto&amp;szlig;en. &quot;Letztlich ergibt sich durch den Bundestrojaner f&amp;uuml;r die Beh&amp;ouml;rden ein unl&amp;ouml;sbarer Interessenkonflikt&quot;, kommentiert &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/security/artikel/86415/0&quot;&gt;J&amp;uuml;rgen Schmidt in seinem ebenfalls sehr lesenswerten Artikel bei Heise Security&lt;/a&gt;. Einerseits forderten und f&amp;ouml;rderten sie Sicherheitsma&amp;szlig;nahmen &amp;#150; und auf der anderen Seite seien es genau diese Sicherheitsma&amp;szlig;nahmen, die ihnen den Zugriff auf die gew&amp;uuml;nschten Information verwehren. Au&amp;szlig;erdem w&amp;auml;ren die potenziellen Zielpersonen staatlich angeordneter &amp;Uuml;berwachungsma&amp;szlig;nahmen wohl unter den Ersten, die sich dagegen zu sch&amp;uuml;tzen wissen.

Wie ernst das Thema ist, macht zum Beispiel Thilo Weichert, der Leiter des &lt;a href=&quot;https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20070402-online-durchsuchung.htm&quot;&gt;Landeszentrums f&amp;uuml;r Datenschutz Schleswig-Holstein&lt;/a&gt; deutlich. Und der bayerische Datenschutz-Beauftragte Karl Betzl &lt;a href=&quot;http://www.datenschutz-bayern.de/presse/20070205_online-durchsuchung.html&quot;&gt;warnt vor Schadensersatzklagen&lt;/a&gt;, wenn die amtliche Spyware das EDV-System eines Unternehmens besch&amp;auml;digt oder Gesch&amp;auml;ftsgeheimnisse in die falschen H&amp;auml;nde geraten.

Ach so, die Meldung des Chaos Computer Clubs war &amp;uuml;brigens ein Aprilscherz.</description>
			<guid>/categories/politik/2007/04/10.html#a100</guid>
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 18:56:48 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Weltwirtschaftsforum: Gesundheit auf der Tagesordnung</title>
			<link>/categories/politik/2007/02/05.html#a98</link>
			<description>Gesundheitsf&amp;ouml;rderung in der Arbeitswelt steht auch beim &lt;a href=&quot;http://www.weforum.org/&quot;&gt;Weltwirtschaftsforum&lt;/a&gt;, dem Vertreter der 1000 global f&amp;uuml;hrenden Unternehmen, Wirtschaftspolitiker und andere Entscheidungstr&amp;auml;ger angeh&amp;ouml;ren, ziemlich weit oben auf der Tagesordnung.

Ihre Initiative &amp;#145;Working Towards Wellness&amp;#146; soll das Engagement in der Gesch&amp;auml;ftswelt zur Vorbeugung gegen chronische Krankheiten f&amp;ouml;rdern, Wirtschaftsf&amp;uuml;hrer vom Sinn der Gesundheitsf&amp;ouml;rderung f&amp;uuml;r ihre Arbeitnehmer &amp;uuml;berzeugen und Unternehmen bei deren praktischer Umsetzung helfen.

Vor kurzem &lt;a href=&quot;http://www.weforum.org/en/initiatives/Wellness/index.htm&quot;&gt;wurde zu diesem Thema ein Report ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt;, der unter anderem zu folgenden Ergebnissen kommt:

Arbeitsplatz als wichtiger Ort f&amp;uuml;r Pr&amp;auml;vention: Arbeitnehmer verbringen heutzutage mehr Zeit bei der Arbeit, und Arbeitgeber k&amp;ouml;nnen Verhaltensweisen beeinflussen, indem sie f&amp;ouml;rderliche Rahmenbedingungen schaffen, die vorhandene Infrastruktur ausnutzen und kosteng&amp;uuml;nstige, aber effiziente Ma&amp;szlig;nahmen anbieten.

Produktivit&amp;auml;tssteigerung: Vorsichtige Sch&amp;auml;tzungen des Nutzens durch die allgemeine Gesundheitsf&amp;ouml;rderung einer Belegschaft ergeben eine wahrscheinliche j&amp;auml;hrliche Rendite von drei zu eins oder mehr.

Markt der Talente: Gesundheitsf&amp;uuml;rsorge, Work-Life-Balance und Sozialleistungen tragen dazu bei, Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und neue Talente anzuziehen. Gleichzeitig k&amp;ouml;nnen Gesundheitsprogramme die Risiken mildern, die alternde Belegschaften mit sich bringen.

Markenzeichen: Das Wohlergehen von Mitarbeitern und Kunden entwickelt sich zu einem Schl&amp;uuml;sselthema in den Corporate-Social-Responsibility- Reports multinationaler Unternehmen.

Die Studie wurde von der &lt;a href=&quot;http://www.pwc.com/&quot;&gt;Beratungsfirma PricewaterhouseCoopers&lt;/a&gt; betreut.</description>
			<guid>/categories/politik/2007/02/05.html#a98</guid>
			<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 16:32:01 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Gef&amp;#228;hrdungsbeurteilung - der arbeitsmedizinische Beitrag</title>
			<link>/categories/politik/2005/10/19.html#a73</link>
			<description>So lautet das Thema der 5. Sprockh&amp;ouml;veler Gespr&amp;auml;che, die am 25. und 26. November 2005 im &lt;a href=&quot;http://www2.igmetall.de/homepages/bz-sprockhoevel/&quot;&gt;IG-Metall-Bildungszentrum Sprockh&amp;ouml;vel&lt;/a&gt; stattfinden. Die Tagungsreihe ist speziell dem Dialog von Gewerkschaftern und Arbeitsmedizinern gewidmet.

Die Gef&amp;auml;hrdungsbeurteilung, also die Beurteilung der Arbeitsbedingungen im Hinblick auf Sicherheit und Gesundheit der Besch&amp;auml;ftigten, hat in der &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/prax/ags/gefahrstoffvo.htm&quot;&gt;novellierten Gefahrstoffverordnung&lt;/a&gt; einen deutlich h&amp;ouml;heren Stellenwert bekommen. Nur noch Fach&amp;auml;rzte mit eingehender Kenntnis der betrieblichen Verh&amp;auml;ltnisse d&amp;uuml;rfen mit Vorsorgeuntersuchungen beauftragt werden. Und Arbeitgeber werden angehalten, das Know-How von Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit gezielt zu nutzen.

&quot;Das Beispiel der Gefahrstoffverordnung sollte Schule machen!&quot; findet Dr. Wolfgang Hien, Referatsleiter &lt;a href=&quot;http://www.dgb.de/themen/arbeitsschutz/index.html&quot;&gt;Arbeits- u. Gesundheitsschutz beim DGB-Bundesvorstand&lt;/a&gt; in Berlin. Er h&amp;auml;lt bei der Tagung in Sprockh&amp;ouml;vel das einf&amp;uuml;hrende Grundsatzreferat.

Neu (12. November 2005): Die geplante Veranstaltung wurde leider abgesagt.</description>
			<guid>/categories/politik/2005/10/19.html#a73</guid>
			<pubDate>Wed, 19 Oct 2005 18:58:00 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Wider den Gesundheits-Kult: Katholische Ketzereien </title>
			<link>/categories/politik/2005/10/03.html#a72</link>
			<description>&quot;Gesundheit ist dasjenige Ma&amp;szlig; an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Besch&amp;auml;ftigungen nachzugehen&quot;, sagt - &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheit&quot;&gt;Friedrich Nietzsche zitierend&lt;/a&gt; - Manfred L&amp;uuml;tz, psychiatrischer Chefarzt in K&amp;ouml;ln, Psychotherapeut und katholischer Theologe. Damit bezieht er Stellung gegen das Verh&amp;auml;ltnis unserer heutigen Gesellschaft zur Gesundheit, das er als s&amp;auml;kularisierte Form von Religion charakterisiert: Gesundheit werde als &apos;das h&amp;ouml;chste Gut&apos; betrachtet, dem alles andere unterzuordnen sei. Kein Wunder, dass sich daran bisher jeder Gesundheitsminister die Z&amp;auml;hne ausgebissen habe.

Als Gegenentwurf schl&amp;auml;gt er eine Art barock-katholischer Einstellung vor, die einerseits nicht vor lauter Vorbeugung die Lebenslust vergesse, andererseits unvermeidliches Leiden oder Behinderungen bewusst akzeptiere. Heil finde man nicht im Gesundheitskult, sondern in der Religion. &apos;Lebenslust&apos; hei&amp;szlig;t auch sein satirisches und unterhaltsames Buch &quot;wider die Di&amp;auml;t-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult&quot; - &lt;a href=&quot;http://www.buecher.de/verteiler.asp?site=artikel_faz.asp&amp;wea=1100485&amp;artikelnummer=000001214519&quot;&gt;Klaus Berger von der FAZ hat es ausf&amp;uuml;hrlich rezensiert&lt;/a&gt;.

Sogar mit Sigmund Freud d&amp;uuml;rfte - bei allen Gegens&amp;auml;tzen - der Katholik und Psychotherapeut L&amp;uuml;tz in einem Punkt &amp;uuml;bereinstimmen: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheit&quot;&gt;&apos;Gesundheit ist die F&amp;auml;higkeit, lieben und arbeiten zu k&amp;ouml;nnen&apos;&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/politik/2005/10/03.html#a72</guid>
			<pubDate>Mon, 03 Oct 2005 16:20:33 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>&quot;Innovationen werden von Menschen gemacht&quot;</title>
			<link>/categories/politik/2005/07/26.html#a69</link>
			<description>Die von der Bundesregierung gef&amp;ouml;rderte &lt;a href=&quot;http://www.innovationsinitiative-deutschland.de&quot;&gt;&apos;Initiative Partner f&amp;uuml;r Innovation&apos;&lt;/a&gt; hat nach einj&amp;auml;hriger T&amp;auml;tigkeit erste Zwischenergebnisse pr&amp;auml;sentiert.

So gibt es zum Thema &apos;Wissenstr&amp;auml;ger Mensch&apos; nun &lt;a href=&quot;http://www.dgb.de/themen/projektwerkstatt/profil04_dokumente/innov_zwischenbilanz.pdf&quot;&gt;eine von Christa Dahme und Walter Ganz herausgegebene Zwischenbilanz&lt;/a&gt; mit dem Titel &quot;Innovationen werden von Menschen gemacht&quot;. Darin spielen Arbeitsorganisation, Gesundheit und Qualifizierung eine wichtige Rolle - nicht zuletzt angesichts der demographischen Entwicklung, die Anstrengungen erfordert, um betriebliches Know-How zu erhalten und an die n&amp;auml;chste Generation weiterzugeben.

Der Initiative geh&amp;ouml;ren Mitglieder aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften an. &lt;a href=&quot;http://www.innovationsinitiative-deutschland.de/files/kollektiv_docs/Mission_Statement.pdf&quot;&gt;In ihrem Mission-Statement hei&amp;szlig;t es&lt;/a&gt;: &quot;Wir wissen, dass Innovationskraft eine traditionelle St&amp;auml;rke Deutschlands ist. Doch muss unser Land noch innovativer werden, um weiterhin zur Weltspitze zu geh&amp;ouml;ren. Pessimismus und &amp;uuml;berh&amp;ouml;htes Risikodenken l&amp;auml;hmen Deutschland und die Umsetzung von Ideen in marktf&amp;auml;hige Technologien. Wir brauchen mehr Offenheit gegen&amp;uuml;ber dem Neuen und der Ver&amp;auml;nderung, mehr Optimismus, ein mutiges Unternehmertum und ein Klima f&amp;uuml;r Wachstum.&quot;

Das B&amp;uuml;ro der Initiative wird vom &lt;a href=&quot;http://www.iao.fhg.de/&quot;&gt;Fraunhofer Institut f&amp;uuml;r Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)&lt;/a&gt; betreut.

</description>
			<guid>/categories/politik/2005/07/26.html#a69</guid>
			<pubDate>Tue, 26 Jul 2005 12:46:27 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Spitzengespr&amp;#228;ch BDA - VDBW: &quot;Betriebs&amp;#228;rzte im Dienst der Unternehmen&quot;</title>
			<link>/categories/politik/2005/07/08.html#a68</link>
			<description>Betriebs&amp;auml;rztliche Beratung n&amp;uuml;tzt den Unternehmen, sei es beim Wiedereingliederungsmanagement f&amp;uuml;r Arbeitnehmer nach SGB IX, der objektiven Beurteilung gesundheitlicher Belastungen, der Gestaltung der Arbeitsbedingungen oder der Sicherung der Besch&amp;auml;ftigungsf&amp;auml;higkeit &amp;Auml;lterer vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung. Dar&amp;uuml;ber herrschte &amp;Uuml;bereinstimmung bei einem Meinungsaustausch zwischen dem Pr&amp;auml;sidenten der &lt;a href=&quot;http://www.bda-online.de&quot;&gt;Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&amp;auml;nde (BDA)&lt;/a&gt; Dr. Dieter Hundt und dem Pr&amp;auml;sidenten des &lt;a href=&quot;http://www.vdbw.de&quot;&gt;Verbands Deutscher Betriebs- und Werks&amp;auml;rzte (VDBW)&lt;/a&gt; Dr. Wolfgang Panter, der am 5. Juli in Berlin stattfand. 

Panter wies darauf hin, dass die Betriebs&amp;auml;rzte die einzige Arztgruppe mit einer engen und vertrauensvollen Bindung an den Betrieb sind. Er freue sich, dass die BDA den VDBW als Partner f&amp;uuml;r ein leistungsf&amp;auml;higes betriebliches Umfeld sieht. Dies werte er als wichtigen und aktiven Standortvorteil f&amp;uuml;r Deutschland.

Neben der &amp;auml;rztlichen Qualifikation sind genaue Kenntnisse des Gesundheits- und Sozialversicherungssystems sowie das Verst&amp;auml;ndnis wirtschaftlicher und betrieblicher Prozesse Voraussetzung f&amp;uuml;r eine effiziente Beratung, die sich am Wohl des Unternehmens orientiert.</description>
			<guid>/categories/politik/2005/07/08.html#a68</guid>
			<pubDate>Fri, 08 Jul 2005 13:38:20 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Unternehmen und demographischer Wandel</title>
			<link>/categories/politik/2005/05/26.html#a66</link>
			<description>Belegschaften werden in den n&amp;auml;chsten vier Jahrzehnten dreimal so schnell altern wie bisher. Dieser Prozess konzentriert sich auf die Jahre bis 2020. Dann ist mehr als ein Drittel der Erwerbst&amp;auml;tigen &amp;auml;lter als 50, und es gibt erstmals mehr 50-J&amp;auml;hrige als 30-J&amp;auml;hrige in den Betrieben. H&amp;auml;ufig werden die meisten Mitarbeiter ein und derselben Altersgruppe angeh&amp;ouml;ren.

Aus dieser unzweifelhaften Prognose ergeben sich f&amp;uuml;r die Unternehmen neue Aufgaben. Zum einen ist eine Personalpolitik gefordert, die altersgemischte Teams sicherstellt, damit auch in Zukunft die vorhandenen Kenntnisse und Kompetenzen an J&amp;uuml;ngere transferiert werden k&amp;ouml;nnen.

Zum anderen wird die betriebliche Gesundheitsf&amp;ouml;rderung ein neuer Schwerpunkt. Dazu geh&amp;ouml;ren ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, klassische Arbeitsschutzma&amp;szlig;nahmen, Fitnessprogramme, optimierte Arbeitsabl&amp;auml;ufe, individuelle Gestaltung der Erwerbsbiographie (bei Jobs mit begrenzter T&amp;auml;tigkeitsdauer vorausschauende Planung eines
Wechsels in andere Jobs) - zusammengefasst: der Aufbau eines systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements unter bewusster Einbeziehung der Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung.

F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte werden h&amp;auml;ufiger vor der Aufgabe stehen, das Leistungsverm&amp;ouml;gen &amp;auml;lterer Mitarbeiter realistisch einzusch&amp;auml;tzen, deren Leistung anzuerkennen, aber auch Leistungsdefizite zu thematisieren und auf kooperative Weise L&amp;ouml;sungen zu finden.

Ausf&amp;uuml;hrliche Informationen zum Thema publiziert die &lt;a href=&quot;http://www.inqa.de/&quot;&gt;Initiative Neue Qualit&amp;auml;t der Arbeit (INQA)&lt;/a&gt;. Eine von Arbeitgeberverb&amp;auml;nden, Gewerkschaften und Sozialversicherungstr&amp;auml;gern gef&amp;ouml;rderte Kampagne soll die &amp;Ouml;ffentlichkeit sensibilisieren und mobilisieren: &lt;a href=&quot;http://www.inqa.de/Inqa/Redaktion/Themen/DemographischerWandel/Anlagen/memorandum,property=pdf.pdf&quot;&gt;Demographischer Wandel und Besch&amp;auml;ftigung - Pl&amp;auml;doyer f&amp;uuml;r neue Unternehmensstrategien&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/politik/2005/05/26.html#a66</guid>
			<pubDate>Thu, 26 May 2005 13:40:45 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Klage gegen BG-Monopol abgewiesen</title>
			<link>/categories/politik/2005/01/31.html#a54</link>
			<description>Das Sozialgericht Frankfurt am Main hat heute eine Klage gegen das Monopol der gesetzlichen Unfallversicherung in erster Instanz abgewiesen, meldet Haufe im &lt;a href=&quot;http://www.arbeitsschutz-office.de/newsDetails?newsID=1107188303.59&amp;chorid=00511&quot;&gt;Arbeitsschutz-Portal www.arbeitsschutz-office.de&lt;/a&gt;.

Die einschl&amp;auml;gigen Regelungen des Europarechts b&amp;ouml;ten keine Grundlage , um das &amp;ouml;ffentlich-rechtliche System der Berufsgenossenschaften - wie vom Kl&amp;auml;ger gefordert - abzuschaffen. Das Urteil des SG Frankfurts ist das erste in einer Reihe &amp;auml;hnlicher Verfahren. Besonders die Arbeitsgemeinschaft Selbst&amp;auml;ndiger Unternehmer (ASU) versucht, das Unfallversicherungsmonopol der Berufsgenossenschaften (BG) &amp;uuml;ber den Umweg des Europarechts zu Fall zu bringen. Die Alternative hei&amp;szlig;t Privatisierung.

Arbeitgeberpr&amp;auml;sident Dr. Dieter Hundt dagegen h&amp;auml;lt eine Privatisierung der Berufsgenossenschaften nicht f&amp;uuml;r sinnvoll. Er sehe darin keine M&amp;ouml;glichkeit f&amp;uuml;r eine finanzielle Entlastung der Arbeitgeber, sagte er in einem &lt;a href=&quot;http://www.bgfe.de/aktuell/bg_press_im_gespraech.html&quot;&gt;Interview mit BG-Press&lt;/a&gt;. &quot;Erfahrungen aus dem Ausland zeigen eher das Gegenteil. Ich kann auch nicht erkennen, wie in einem privaten System Berufskrankheiten mit teilweise jahrzehntelangen Latenzzeiten (z.B. bei asbestbedingten Erkrankungen) abzusichern sind und wer die bestehenden Kosten aus Unf&amp;auml;llen und Berufskrankheiten in H&amp;ouml;he von mindestens 50 Milliarden Euro &amp;uuml;bernimmt&quot;, sagte Hundt.</description>
			<guid>/categories/politik/2005/01/31.html#a54</guid>
			<pubDate>Mon, 31 Jan 2005 17:25:33 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Humankapital...</title>
			<link>/categories/politik/2005/01/21.html#a53</link>
			<description>&quot;... ist die intellektuelle, motivationale und integrative Leistung aller Mitarbeiter&quot;, definiert der &lt;a href=&quot;http://www.humancapitalclub.de&quot;&gt;Human-Capital-Club e. V.&lt;/a&gt;, eine seit 2002 bestehende Vereinigung von Wirtschaftspsychologen und Managern. Humankapital entsteht aus den Elementen Expertenwissen, Kreativit&amp;auml;t, Organisation, Leistungsbereitschaft, Arbeitsklima, Zufriedenheit, Gesundheit, F&amp;uuml;hrung, Integrit&amp;auml;t und Kooperation in einem Unternehmen - so der Club. Er fordert, die Entwicklung des Humankapitals zum Unternehmensziel zu machen. Es soll den gleichen Stellenwert in der Unternehmensbewertung erhalten wie das Finanzkapital.

Da sollte, wem die Menschen in einem Unternehmen am Herzen liegen, dasselbe doch im Leibe lachen, dachten wir bisher. Aber ach:

Nun hat eine Jury von Sprachkritikern beschlossen, den Begriff &apos;Humankapital&apos; als Unwort des Jahres zu gei&amp;szlig;eln, das sachlich grob unangemessen sei und m&amp;ouml;glicherweise sogar die Menschenw&amp;uuml;rde verletze, wie ihren &lt;a href=&quot;http://www.unwortdesjahres.org/allgemeines.htm&quot;&gt;&quot;Informationen zu einer sprachkritischen Aktion&quot;&lt;/a&gt; zu entnehmen ist. Der Gebrauch dieses Wortes f&amp;ouml;rdere die prim&amp;auml;r &amp;ouml;konomische Bewertung aller denkbaren Lebensbez&amp;uuml;ge. Es degradiere nicht nur Arbeitskr&amp;auml;fte in Betrieben, sondern Menschen &amp;uuml;berhaupt zu nur noch &amp;ouml;konomisch interessanten Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en, &lt;a href=&quot;http://www.unwortdesjahres.org/presse.htm&quot;&gt;hei&amp;szlig;t es in einer Medienmitteilung&lt;/a&gt;.

So wird eine Bezeichnung, die gerade den nicht-monet&amp;auml;ren Werten in Wirtschaft und Gesellschaft zu mehr Beachtung h&amp;auml;tte verhelfen sollen, &amp;ouml;ffentlichkeitswirksam abgemurkst. Unter die Guillotine! h&amp;ouml;ren wir sie rufen. Weh dem, der k&amp;uuml;nftig noch das &apos;Unwort&apos; in den Mund nimmt. Vielleicht muss sich der Human-Capital-Club umbenennen.  Dabei ist die Idee, die dahintersteckt, doch interessant, oder?</description>
			<guid>/categories/politik/2005/01/21.html#a53</guid>
			<pubDate>Fri, 21 Jan 2005 15:06:54 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Functional Food (Diese Website enth&amp;#228;lt weniger als 0,1% Cholesterin)</title>
			<link>/categories/politik/2004/12/19.html#a50</link>
			<description>F&amp;uuml;r Ern&amp;auml;hrungsbewusste scheinbar wie gerufen kommen die neuesten Produkte der Lebensmittelindustrie, etwa das Joghurt mit &quot;nur 0,1 Prozent Fett&quot;, oder die fettarme Milch, die hilft, &quot;den Cholesterinspiegel zu senken&quot;.

Was mit angeblichem Gesundheitsvorteil vermarktet wird, ist jedoch nicht frei von Risiken und Nebenwirkungen. &apos;Fettarm&apos;-Produkte enthalten oft sehr viel Zucker oder andere aufbereitete Kohlenhydrate, also Energietr&amp;auml;ger. Je h&amp;ouml;her der Energiegehalt, desto gr&amp;ouml;&amp;szlig;er das Risiko der Gewichtszunahme. Wer sich auf weniger fettreiche Kost umstellen will, trifft die bessere Wahl mit einem h&amp;ouml;heren Anteil von Gem&amp;uuml;se, Fr&amp;uuml;chten und Vollkorngetreide. &lt;a href=&quot;http://www.news-medical.net/?id=2283&quot;&gt;So lautet das Ergebnis einer Untersuchung von Helen La Fontaine und Boyd Swinburn an der australischen Deakin University&lt;/a&gt;.

Noch problematischer sind Milchprodukte oder Margarine, die den Cholesterinspiegel senken sollen. &lt;a href=&quot;http://service.warentest.de/online/essen_trinken/meldung/1214819.html&quot;&gt;Das Fazit der Stiftung Warentest: Diese Lebensmittel wirken &amp;auml;hnlich wie Medikamente. Der Verzehr sollte mit dem Arzt abgesprochen werden.&lt;/a&gt; Die den Produkten als Wirkstoff zugesetzten Sterine haben n&amp;auml;mlich unerw&amp;uuml;nschte Effekte: Sie verringern die Menge des wichtigen Provitamins Beta-Carotin im Blut.

Vielleicht sollten die Hersteller ihr Angebot durch einen Brotaufstrich abrunden, der besonders viel Beta-Carotin enth&amp;auml;lt. Der Claim w&amp;auml;re schon gefunden: &quot;XYZ mit Beta-Carotin. Hilft Krebs verhindern.&quot; Zusammen mit einem blutzuckersenkenden Pudding (gegen das Joghurt, siehe oben) h&amp;auml;tten wir damit ein ausbauf&amp;auml;higes Basis-Portfolio.

Im Ernst. Lesen Sie unbedingt den hervorragenden Beitrag von Birgit Niemann:  &lt;a href=&quot;http://www.optipage.de/phytosterine.html&quot;&gt;Lebensmittel mit Idee - oder die Problematik der neuartigen und funktionellen Lebensmittel am Beispiel phytosterolhaltiger Margarinen&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/politik/2004/12/19.html#a50</guid>
			<pubDate>Sun, 19 Dec 2004 14:27:00 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Nun sag, wie hast du&apos;s mit der Religion?</title>
			<link>/categories/politik/2004/11/06.html#a45</link>
			<description>Eine wachsende Zahl von US-Unternehmen besch&amp;auml;ftigt &quot;Betriebspfarrer&quot;, berichtet die Business Week. Eine religi&amp;ouml;se Wiedererweckungswelle schwappe durch die amerikanische Gesch&amp;auml;ftswelt. F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte aller Schattierungen mischten Mystik unters Management und tr&amp;uuml;gen den Stoff, der sonst in Kirchen, Tempeln und Moscheen gelehrt w&amp;uuml;rde, in die B&amp;uuml;roflure.

Kein Wunder, sagen die einen: Die Menschen in den USA verbringen heute pro Jahr umgerechnet einen Monat mehr Zeit am Arbeitsplatz als vor einem Jahrzehnt. Also zeigten sich dort vermehrt soziale Erscheinungen, die fr&amp;uuml;her in der Kirche oder Wohngemeinde ihren Platz hatten.

Ihr werdet euch noch wundern, sagen die anderen: Konflikte zwischen verschiedenen &amp;Uuml;berzeugungen oder Glaubensrichtungen seien vorprogrammiert. Zu bef&amp;uuml;rchten seien aggressive Missionierung oder Versuche &quot;religi&amp;ouml;ser Tarnkappenbomber&quot;, ganze Organisationen im Namen des Herrn zu &quot;&amp;uuml;bernehmen&quot;.

Die Harvard Business School jedenfalls lehnte schon vor zwei Jahren die Spende einer Reinigungsfirma ab, mit der eine Religion-und-Business-Vorlesung finanziert werden sollte. Der Gedanke an Sponsoring mit religi&amp;ouml;sem Kontext machte die Harvard-Offiziellen wohl nerv&amp;ouml;s. Und eine Top-Beratungsfirma im Silicon Valley musste k&amp;uuml;rzlich umfirmieren, weil der bisherige Name in letzter Zeit zu viele Leute an eine kirchlich orientierte Selbsthilfegruppe erinnert habe.

&lt;a href=&quot;http://www.businessweek.com/1999/99_44/b3653001.htm&quot;&gt;Ausf&amp;uuml;hrlich und mit vielen Beispielen berichtet Michelle Conlin in der Business Week&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/categories/politik/2004/11/06.html#a45</guid>
			<pubDate>Sat, 06 Nov 2004 15:30:31 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>&amp;#214;ffentlichkeitsarbeit f&amp;#252;r Betriebs- und Werks&amp;#228;rzte</title>
			<link>/categories/politik/2004/09/15.html#a39</link>
			<description>Der Verband Deutscher Betriebs- und Werks&amp;auml;rzte (VDBW) poliert am Image. Nicht nur der eigene &lt;a href=&quot;http://www.vdbw.de/&quot;&gt;Auftritt in der &amp;Ouml;ffentlichkeit wurde gr&amp;uuml;ndlich aktualisiert&lt;/a&gt; und vereinheitlicht, sondern die Imagekampagne gilt dem Thema Arbeitsmedizin allgemein.

Das wurde auch mal Zeit. Kenntnisse und Einstellungen der breiten &amp;Ouml;ffentlichkeit zu diesem Thema sind, sagen wir mal: sehr heterogen...

Ziele der &amp;Ouml;ffentlichkeitsarbeit sind unter anderem, das Profil des Arbeitsmediziners als Gesundheitsberater im Betrieb zu sch&amp;auml;rfen, den Wandel des Berufsbilds von defensiven zu aktiven Aufgaben im Betrieb zu verdeutlichen, den Beitrag zur Erhaltung der Leistungsf&amp;auml;higkeit der Mitarbeiter/innen herauszustellen und die Lobbyarbeit zu unterst&amp;uuml;tzen.

Der neue Internet-Auftritt des VDBW macht (von ein paar Kleinigkeiten abgesehen) einen guten Eindruck. Mal reinschauen.</description>
			<guid>/categories/politik/2004/09/15.html#a39</guid>
			<pubDate>Wed, 15 Sep 2004 18:54:22 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Weltbev&amp;#246;lkerung: Keine Explosion wie bef&amp;#252;rchtet?</title>
			<link>/categories/politik/2004/08/29.html#a38</link>
			<description>Mindestens 12 Milliarden Menschen w&amp;uuml;rde die Population unseres Planeten im Jahr 2050 betragen, prognostizierten die Vereinten Nationen zum ersten Mal 1968. Mit allen negativen Folgen bis hin zum globalen Zusammenbrechen der Nahrungs-, Wasser- und Energieversorgung.

In den letzten Jahren werden Zweifel an diesen Prognosen lauter. M&amp;ouml;glicherweise pendelt sich die Weltbev&amp;ouml;lkerung in absehbarer Zeit auf einem Niveau von rund neun Milliarden ein. Immer noch viel zu viele, sagen die Experten zwar, sind aber dennoch positiv &amp;uuml;berrascht. 

Vielleicht verpufft die Weltbev&amp;ouml;lkerungs-Zeitbombe doch nur mit einem leisen Plopp? &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2004/08/29/weekinreview/29mcne.html?ex=1251518400&amp;en=78c76477716d7e9b&amp;ei=5090&amp;partner=rssuserland&quot;&gt;&amp;uuml;berlegt Donald G. McNeil jr. in der New York Times&lt;/a&gt; und stellt in einem lesenswerten Beitrag die wichtigsten Fakten zusammen.</description>
			<guid>/categories/politik/2004/08/29.html#a38</guid>
			<pubDate>Sun, 29 Aug 2004 16:08:06 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Spam aus der rechtsextremen Ecke</title>
			<link>/categories/politik/2004/06/12.html#a25</link>
			<description>Ich versende keine E-Mails mit ausl&amp;auml;nderfeindlichen oder anderweitig rechtsextremen Parolen.

Wie &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/48121&quot;&gt;heise online&lt;/a&gt; meldet, gibt es seit zwei Tagen offenbar eine Flut unverlangter Nachrichten mit ausl&amp;auml;nderfeindlichem, rassistischem Inhalt und gef&amp;auml;lschten Absenderadressen.

Von einer solchen F&amp;auml;lschung betroffen - meine Domain mhmayer.de kommt im Absender solcher Spam-Mails vor - m&amp;ouml;chte ich klarstellen: Keine der E-Mails wurde von mir gesendet. Ich distanziere mich ausdr&amp;uuml;cklich von jedweden ausl&amp;auml;nderfeindlichen, rassistischen oder antisemitischen Inhalten. </description>
			<guid>/categories/politik/2004/06/12.html#a25</guid>
			<pubDate>Sat, 12 Jun 2004 16:55:58 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>L&amp;#228;ngst &amp;#252;berf&amp;#228;llig: Gesetz zur Informationsfreiheit</title>
			<link>/categories/politik/2004/06/12.html#a23</link>
			<description>Ein Recht auf Einsicht in die Akten der &amp;ouml;ffentlichen Verwaltung gab es in Schweden schon 1766. In den USA gilt der &apos;Freedom of Information Act&apos; seit 1966. Deutschland dagegen geh&amp;ouml;rt zu den letzten Industrienationen, die sich auf das &quot;Amtsgeheimnis&quot; berufen: Bei uns werden Informationen, die bei &amp;ouml;ffentlichen Stellen vorliegen, unabh&amp;auml;ngig von ihrer tats&amp;auml;chlichen Schutzbed&amp;uuml;rftigkeit grunds&amp;auml;tzlich als geheim behandelt.

Ein solcher Umgang mit Informationen passt nicht in eine moderne Demokratie. Geheimhaltung beg&amp;uuml;nstigt Korruption, w&amp;auml;hrend Transparenz jeder Form von Machtmissbrauch vorbeugt.

Seit heute &lt;a href=&quot;http://www.pro-information.de&quot;&gt;werden auf der Internetseite pro-information Unterschriften gesammelt&lt;/a&gt;, um f&amp;uuml;r die Einf&amp;uuml;hrung eines 
Informationsfreiheitsgesetzes auf Bundesebene zu werben. Ziel ist es, bis zum Herbst 2004 mindestens 50.000 Unterst&amp;uuml;tzer f&amp;uuml;r die Kampagne zu 
gewinnen.

Die Aktion wird von namhaften Erstunterzeichnern wie Gesine Schwan, 
Pr&amp;auml;sidentin der Viadrina-Universit&amp;auml;t, dem Journalisten Hans Leyendecker oder Peter Eigen, Chairman der Antikorruptionsbewegung Transparency International unterst&amp;uuml;tzt.</description>
			<guid>/categories/politik/2004/06/12.html#a23</guid>
			<pubDate>Sat, 12 Jun 2004 14:11:29 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Preis der Freiheit: Weniger Vorschriften, mehr Verantwortung</title>
			<link>/categories/politik/2004/06/04.html#a17</link>
			<description>Der Trend der Gesetzgebung f&amp;uuml;r Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ist eindeutig: Weg von Einzelvorschriften, die auch das kleinste Detail im Betrieb noch zu regeln versuchen, und die sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem schwer durchschaubaren Dickicht ausgewachsen haben. Hin zur Vorgabe grunds&amp;auml;tzlicher Schutzkonzepte, deren betriebliche Umsetzung in der Verantwortung des Arbeitgebers liegt.

Beispiele sind das &lt;a href=&quot;http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/arbschg/&quot;&gt;Arbeitsschutzgesetz&lt;/a&gt; von 1996, die &lt;a href=&quot;http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/betrsichv/&quot;&gt;Betriebssicherheitsverordnung&lt;/a&gt; von 2002, die drastische Reduzierung und Komprimierung &lt;a href=&quot;http://www.hvbg.de/d/pages/presse/preme/vorsch.html&quot;&gt;berufsgenossenschaftlicher Vorschriften&lt;/a&gt; in j&amp;uuml;ngster Zeit und die anstehende &lt;a href=&quot;http://www.arbeitsschutz-office.de/newsDetails?newsID=1086242034.17&amp;chorid=00560203&quot;&gt;Novellierung der Arbeitsst&amp;auml;ttenverordnung&lt;/a&gt; (lesenswerter Kommentar von Edgar Rose).

Was &amp;auml;ndert sich f&amp;uuml;r Arbeitgeber und Management? Entlastend wirkt sicherlich, dass Beh&amp;ouml;rden und Aufsichtsorgane kaum noch &apos;obrigkeitsstaatlich&apos; in den Betrieb hinein regieren. Mehr Laisser-faire? Keine echte Option - oder nur, solange nichts passiert. Mehr Entscheidungsfreiheit bedeutet auch, die juristischen Folgen von Vers&amp;auml;umnissen zu tragen.

Beh&amp;ouml;rden (oder auch Gerichte) werden k&amp;uuml;nftig weniger die formale Einhaltung von Detailvorschriften pr&amp;uuml;fen, sondern Organisation und Prozesse hinterfragen, also das Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement. Zur&amp;uuml;cklehnen ist demnach nicht angesagt - im Gegenteil. Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter sollten gezielt in alle Managementprozesse eingebunden werden.</description>
			<guid>/categories/politik/2004/06/04.html#a17</guid>
			<pubDate>Fri, 04 Jun 2004 14:11:43 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Meinungsumfragen: Sage mir, welche Antwort du brauchst...</title>
			<link>http://www.mhmayer.de/2004/05/23.html#a6</link>
			<description>Nur 19 Prozent der Befragten fanden es bei einer Umfrage in Ordnung, dass die Krankenversicherung &quot;in Zukunft nur die unbedingt notwendigen Grundleistungen bezahlen&quot; solle. Bei einer anderen Umfrage hielten dagegen 48 Prozent f&amp;uuml;r richtig: &quot;medizinische Leistungen, die nicht unbedingt zur Heilung von Krankheiten notwendig sind, werden nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt.&quot; &quot;Versicherte sollten die Freiheit haben, ihr Leistungspaket auch in der GKV (= Gesetzlichen Krankenversicherung) selbst zu gestalten&quot; - dieser Vision stimmten in einer weiteren Befragung sogar 77 Prozent der Interviewten zu!

Ja wie jetzt? Schlecht gemachte Umfragen? Manipulation?

Sabine Rieser berichtet im &lt;a href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=41761&quot;&gt;Deutschen &amp;Auml;rzteblatt&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber die Ergebnisse einer Tagung zum Thema &quot;Surveys im Gesundheitswesen&quot;. Ihr Fazit: Viele Erhebungen dienen vor allem Lobbyzwecken.</description>
			<guid>/categories/politik/2004/05/23.html#a6</guid>
			<pubDate>Sun, 23 May 2004 15:47:06 GMT</pubDate>
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