Rund 20 Prozent aller in Deutschland verschickten E-Mails würden fälschlicherweise von Spamfiltern blockiert, kämen also nie bei den Adressaten an, die darauf warten. Schätzt der Verband der deutschen
Internetwirtschaft, eco Forum e.V. Berlin/Köln (ots-Meldung). "Die riesigen Müll-Schlucker im Cyber Space arbeiten zu ungenau", beklagt Torsten Schwarz, Leiter des Arbeitskreises Online-Marketing im
eco-Verband und Autor mehrerer Standardwerke über E-Mail-Marketing, die Folgen der Abwehrmaßnahmen gegen unerwünschte Streu-Werbung im Netz.
Hintergrund sei die steigende Zahl an Werbemails: Der Anteil unerwünschter E-Mail-Werbung liege in Deutschland mittlerweile bei 74 Prozent. "Wenn es sich bei drei Viertel aller E-Mails um unerwünschte Werbung handelt und gleichzeitig ein Viertel oder mehr aller erwünschten E-Mails gar nicht ankommen, steht die Zukunft des Kommunikationsmittels E-Mail insgesamt auf dem Prüfstand", fürchtet Schwarz.
Hoffentlich fällt den Online-Marketing-Experten auch bald ein Lösungsvorschlag ein. Dass wir unsere Anti-Spam-Filter ausschalten sollen, um das Kommunikationsmittel E-Mail zu retten, kann ja nicht gemeint sein. Oder wie?
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