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		<title>mhmayer - neues vom doc</title>
		<link>/</link>
		<description>Bemerkungen &amp;#252;ber Arbeit und Gesundheit, Sicherheit, Qualit&amp;#228;t und Umwelt. Integriertes Management. Umgang mit komplexen Systemen.</description>
		<language>de</language>
		<copyright>Copyright 2012 mhmayer</copyright>
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		<item>
			<title>Symbolkraft</title>
			<link>/2012/02/03.html#a140</link>
			<description>Die &lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu/en/press/photos/competitions/photo-competition-2011/maksymowicz&quot;&gt;H&amp;auml;nde einer arbeitenden Schneiderin&lt;/a&gt; in Nahaufnahme - dieses Bild gewann den ersten Preis des Fotowettbewerbs &apos;Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz&apos;. &quot;Mit der Aufnahme dieses Fotos wollte ich ein universelles Bild von Arbeitssicherheit einfangen, das potenziell f&amp;uuml;r jeden Menschen g&amp;uuml;ltig ist&quot;, sagt der Preistr&amp;auml;ger Krzysztof Maksymowicz &amp;uuml;ber sein Werk.
Mehr als 2500 Beitr&amp;auml;ge aus 36 L&amp;auml;ndern waren bei der &lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu&quot;&gt;Europ&amp;auml;ischen Agentur f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz&lt;/a&gt; im Rahmen ihres zweiten Fotowettbewerbs eingegangen.

Alle ausgezeichneten Fotos kann man unter &lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu/en/press/photos/competitions&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu/en/press/photos/competitions&quot;&gt;http://osha.europa.eu/en/press/photos/competitions&lt;/a&gt;&lt;/a&gt; ansehen.</description>
			<guid>/2012/02/03.html#a140</guid>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 19:01:15 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Kultur</category>
			</item>
		<item>
			<title>Fr&amp;#246;hliche Weihnachten und ein erfolgreiches, gl&amp;#252;ckliches und gesundes Jahr 2012!</title>
			<link>/2011/12/23.html#a139</link>
			<description>&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/flash/s_timemachine.html&quot;&gt;We wish you a merry christmas - Viel Spa&amp;szlig; mit &quot;Santa&apos;s Time Machine&quot;! Eine Gru&amp;szlig;karte von ICQ Greeting Cards.&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/2011/12/23.html#a139</guid>
			<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 17:35:45 GMT</pubDate>
			<category>Humor</category>
			</item>
		<item>
			<title>Von der Ressourcenausnutzungs- zur Potenzialentfaltungs-Kultur</title>
			<link>/2011/10/30.html#a138</link>
			<description>&quot;Man kann nicht ewig Zitronen auspressen, sondern man muss anfangen, Zitronenb&amp;auml;umchen zu pflanzen&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&amp;id=107919&quot;&gt;zitiert Thomas Gerst im Deutschen &amp;Auml;rzteblatt&lt;/a&gt; den &lt;a href=&quot;http://www.gerald-huether.de&quot;&gt;G&amp;ouml;ttinger Neurobiologen Gerald H&amp;uuml;ther&lt;/a&gt;.

Der Erhalt der Besch&amp;auml;ftigungsf&amp;auml;higkeit der Arbeitnehmer r&amp;uuml;ckt zunehmend in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns, schreibt Gerst; denn den wachsenden Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft m&amp;uuml;ssen die deutschen Unternehmen mit &amp;auml;lter werdenden Belegschaften begegnen.

Aber k&amp;uuml;hl kalkulierte Ma&amp;szlig;nahmen allein reichen nicht aus, um die Menschen fit f&amp;uuml;r neue Herausforderungen und eine l&amp;auml;ngere Lebensarbeitszeit zu machen, verdeutlichte Professor H&amp;uuml;ther in seinem &lt;a href=&quot;http://www.vdbw.de/Presse-Detailansicht.179.0.html?&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=915&amp;tx_ttnews[backPid]=71&amp;cHash=0282f5cdcf&quot;&gt;Vortrag beim diesj&amp;auml;hrigen Betriebs&amp;auml;rztekongress in Bonn&lt;/a&gt;. Die Mitarbeiter m&amp;uuml;ssen vielmehr erfahren, dass sie wichtig sind und gebraucht werden, dass sie ihre Potenziale entfalten und sich einbringen k&amp;ouml;nnen. Die F&amp;auml;higkeit des menschlichen Gehirns, sich zu entwickeln und auf neue Anforderungen einzustellen, bleibe bis ins Alter erhalten &amp;#150; aber nur, wenn es mit Freude und Begeisterung genutzt wird. Dies lehren uns die Erkenntnisse der neurobiologischen Pr&amp;auml;ventionsforschung. </description>
			<guid>/2011/10/30.html#a138</guid>
			<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 13:09:40 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			</item>
		<item>
			<title>Aktuelle Studie: Vorteil Vorsorge!</title>
			<link>/2011/09/01.html#a137</link>
			<description>Die Rolle der betrieblichen Pr&amp;auml;vention f&amp;uuml;r die Zukunftsf&amp;auml;higkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland: Christa Maar vom Vorstand der Felix Burda Stiftung und Rolf Fricker, Partner Booz &amp; Co., &lt;a href=&quot;flash/pressekonferenz_vorsorge.html&quot;&gt;erl&amp;auml;utern bei einer Pressekonferenz am 8. Juni 2011 die Highlights der Ergebnisse&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/2011/09/01.html#a137</guid>
			<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 19:22:18 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Vorbeugen ist besser - ein Appell an die Politik</title>
			<link>/2011/09/01.html#a136</link>
			<description>Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit durch betriebliche Gesundheitsvorsorge &amp;#150; das best&amp;auml;tigt jetzt eine aktuelle Studie der Strategieberatung &lt;a href=&quot;http://www.booz.com/de/home&quot;&gt;Booz &amp; Company&lt;/a&gt; im Auftrag der Felix Burda Stiftung. Zentrales Ergebnis: Betriebliches Gesundheitsmanagement wirkt und sollte ausgebaut werden. Dr. Christa Maar vom Vorstand der Felix Burda Stiftung: &amp;#132;Der Betriebsarzt kann eine enorm wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, die Gesundheitskultur in einem Unternehmen zu ver&amp;auml;ndern.&quot;
Die vorbeugende, pr&amp;auml;ventive Medizin sollte zu einer zentralen S&amp;auml;ule unseres Gesundheitswesens werden, fordern f&amp;uuml;hrende Arbeitsmediziner seit langem. Maar: &quot;Moderne Betriebsmedizin muss sich auch um die Pr&amp;auml;vention und Fr&amp;uuml;herkennung chronischer Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck oder das Burn-out-Syndrom k&amp;uuml;mmern.&amp;#147;

Die Studie von Booz &amp; Company &lt;a href=&quot;http://www.felix-burda-stiftung.de/projekte/studie-betriebliche-gesundheitsvorsorge/index.php&quot;&gt;gibt es online bei der Felix-Burda-Stiftung&lt;/a&gt;.

Die Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) und der Verband Deutscher Betriebs- und Werks&amp;auml;rzte (VDBW) haben nun einen Appell an die Politik formuliert: &quot;Wir ermutigen die politisch Gestaltenden dazu, Pr&amp;auml;vention und Gesundheitsf&amp;ouml;rderung in den Mittelpunkt der Reform des Gesundheitswesens zu stellen&quot;, hei&amp;szlig;t es auf der &lt;a href=&quot;http://job-fit.net&quot;&gt;Website JobFit, auf der man die Petition auch pers&amp;ouml;nlich unterst&amp;uuml;tzen kann&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/2011/09/01.html#a136</guid>
			<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 18:49:25 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>CDMP</title>
			<link>/2011/05/06.html#a135</link>
			<description>Ein schwerer Unfall oder eine chronische Erkrankung d&amp;uuml;rfen nicht das Ende der Berufst&amp;auml;tigkeit bedeuten. Menschen wollen gesellschaftlich anerkannt sein. Ein aktiver Beitrag im Erwerbsleben spielt dabei eine wichtige Rolle - auch wenn gesundheitliche Probleme, Einschr&amp;auml;nkungen oder Behinderungen vorhanden sind. Dabei k&amp;ouml;nnen Disability Manager helfen - Experten, die &amp;uuml;ber das n&amp;ouml;tige Spezialwissen aus verschiedenen Bereichen verf&amp;uuml;gen, wie etwa Sozialrecht, Versicherungswesen, Medizin und Gesundheitswissenschaften (Public Health), Psychologie, Betriebswirtschaft, Personalwirtschaft, Ergonomie und Technik.

&quot;Certified Disability Management Professionals&quot; (CDMP) sind &lt;a href=&quot;http://www.nidmar.ca/certification/cdmp/cdmp_background.asp&quot;&gt; nach einem internationalen Standard&lt;/a&gt; fortgebildete Spezialisten aus unterschiedlichen, h&amp;auml;ufig sozialen oder medizinischen Berufen. Ausbildung, Zertifizierung und Qualit&amp;auml;tssicherung werden in Deutschland &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/disability-manager/index.jsp&quot;&gt;von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sichergestellt&lt;/a&gt;.

Idealerweise setzt Disability Management nicht erst rehabilitativ nach einem Unfall oder nach einer Erkrankung ein, sondern bereits pr&amp;auml;ventiv, um problematische Entwicklungen fr&amp;uuml;h zu erkennen und zu steuern.

Disability Management hilft Unternehmen, Knowhow und Erfahrungen im Betrieb zu halten. Ausfallzeiten, Personalsuche, Stellenneubesetzung und Einarbeitung kosten viel Geld - viel mehr als das Disability Management. Schwer bezifferbar, aber von gro&amp;szlig;er Bedeutung ist der Erhalt der fachlichen Kompetenz, der Loyalit&amp;auml;t zum Unternehmen oder lang gepflegter Kundenbeziehungen.

Informationen und Beispiele aus der Praxis gibt es zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.betriebliche-eingliederung.de/go/id/b/&quot;&gt; vom Hessischen Ministerium f&amp;uuml;r Arbeit, Familie und Gesundheit und dem RKW Kompetenzzentrum Eschborn&lt;/a&gt;.

</description>
			<guid>/2011/05/06.html#a135</guid>
			<pubDate>Fri, 06 May 2011 17:43:17 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Risiko und Sicherheit</title>
			<link>/2011/03/15.html#a134</link>
			<description>&quot;Bei der Sicherheit geht es nur mit Kompromissen. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Das war immer so, ist heute so und wird immer so sein&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512/Doc~E6488626574F54E81A39580E4394435A6~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;schreibt Gerd Antes angesichts der Atomreaktorkatastrophe in Japan&lt;/a&gt;. Antes ist Mathematiker und Direktor des &lt;a href=&quot;http://www.cochrane.de&quot;&gt;Deutschen Cochrane Zentrums&lt;/a&gt; am Institut f&amp;uuml;r Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik der Albert-Ludwigs-Universit&amp;auml;t Freiburg.

Risiko ist definiert als die M&amp;ouml;glichkeit, dass etwas von geplanten Zielwerten abweicht. Es resultiert aus der Unvorhersehbarkeit der Zukunft. Risiken k&amp;ouml;nnen auch als &apos;Streuung&apos; um einen Erwartungs- oder Zielwert betrachtet werden. Bewerten kann man Risiken immer nur im Zusammenhang mit dem, was man plant: M&amp;ouml;gliche Abweichungen von den geplanten Zielen stellen Risiken dar. Mathematisch werden Risiken h&amp;auml;ufig definiert als Produkt aus der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses und dem Schaden, den dieses anrichtet &lt;a href=&quot;http://www.risknet.de/wissen/glossary/?type=0&amp;uid=156&quot;&gt;(Quelle: RiskNet)&lt;/a&gt;.

Wer sich mit Risiken und Sicherheit besch&amp;auml;ftigt, kommt um eine solche Bewertung nicht herum. Ob es sich um Arbeitsunf&amp;auml;lle handelt oder um das Durchgehen von nuklearen Prozessen - die Frage muss entschieden werden: Welchen Schaden sind wir bereit zu akzeptieren, wenn es schief geht? Das sollte man den Menschen auch so sagen. Damit sie erkennen, worauf es bei solchen Entscheidungen ankommt, und ihren eigenen Verstand gebrauchen k&amp;ouml;nnen.

&lt;a href=&quot;http://www.risknet.de&quot;&gt;Mehr zum Thema Risiko und Risikobewusstsein: &lt;a href=&quot;http://www.risknet.de&quot;&gt;http://www.risknet.de&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;
</description>
			<guid>/2011/03/15.html#a134</guid>
			<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 11:10:16 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>H&amp;#228;ndedesinfektion am Arbeitsplatz senkt Krankenstand</title>
			<link>/2011/02/12.html#a133</link>
			<description>Wer eine Arbeit mit viel Publikumsverkehr hat oder h&amp;auml;ufig Akten und Dokumente in die Hand nehmen muss, kann sich wirkungsvoll gegen Krankheitserreger wappnen: Regelm&amp;auml;&amp;szlig;iges Desinfizieren der H&amp;auml;nde sch&amp;uuml;tzt vor Erk&amp;auml;ltungs- und Durchfallerkrankungen. Das belegt eine Studie der Universit&amp;auml;t Greifswald, die vor kurzem in der &lt;a href=&quot;http://www.biomedcentral.com/bmcinfectdis/&quot;&gt;Fachzeitschrift BMC Infectious Diseases&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht wurde.

129 einschl&amp;auml;gig t&amp;auml;tige Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Universit&amp;auml;t Greifswald sowie der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern wurden in zwei Gruppen eingeteilt. W&amp;auml;hrend die H&amp;auml;lfte der Untersuchungsgruppe keine H&amp;auml;ndedesinfektion durchf&amp;uuml;hrte, desinfizierte sich die andere H&amp;auml;lfte die H&amp;auml;nde mehrmals t&amp;auml;glich mindestens f&amp;uuml;nfmal mit alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln.

In der Gruppe mit H&amp;auml;ndedesinfektion gab es deutlich weniger Tage, an denen die Beteiligten am Arbeitsplatz mit Erk&amp;auml;ltung, Fieber, Husten oder Durchfall k&amp;auml;mpften, und die entsprechenden Krankmeldungen gingen erheblich zur&amp;uuml;ck. Krankheitstage und verringerte Produktivit&amp;auml;t aufgrund von Infektionskrankheiten sind weltweit ein volkswirtschaftliches Problem, das meist untersch&amp;auml;tzt wird.
&amp;#132;Wir waren &amp;uuml;berrascht, dass trotz der kleinen Untersuchungsgruppe unsere Erwartungen weit &amp;uuml;bertroffen wurden. H&amp;auml;ndedesinfektion ist eine kosteng&amp;uuml;nstige M&amp;ouml;glichkeit der betrieblichen Gesundheitsf&amp;ouml;rderung&amp;#147;, &lt;a href=&quot;http://www.uni-greifswald.de/informieren/pressestelle/wissenschaft-und-oeffentlichkeit/greifswalder-studie-zu-haendedesinfektion-am-arbeitsplatz.html&quot;&gt;so Studienleiter Professor Axel Kramer&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/2011/02/12.html#a133</guid>
			<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 14:40:38 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			</item>
		<item>
			<title>Verbreitete Irrt&amp;#252;mer...</title>
			<link>/2011/01/16.html#a132</link>
			<description>... und moderne Legenden beleuchtet &lt;a 

href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_common_misconceptions&quot;&gt;ein Kapitel der Online-Enzyklop&amp;auml;die Wikipedia&lt;/a&gt;. Es wird und muss f&amp;uuml;r immer unvollst&amp;auml;ndig bleiben, davon sind die Autoren &amp;uuml;berzeugt, weil es immer wieder etwas zu erg&amp;auml;nzen gibt.

Die Wikinger hatten H&amp;ouml;rner auf ihren Helmen? Hummeln d&amp;uuml;rften aus aerodynamischer Sicht gar nicht fliegen k&amp;ouml;nnen? Vom Mond aus kann man die Chinesische Mauer sehen? Stimmt alles nicht! In einer netten Gespr&amp;auml;chsrunde sorgen solche Themen oft f&amp;uuml;r lustige Aha-Effekte, also mal nachlesen!

Der Spa&amp;szlig; h&amp;ouml;rt aber auf bei der Behauptung, die Impfung gegen Masern, Mumps und R&amp;ouml;teln k&amp;ouml;nne Autismus verursachen. Das hatten Andrew Wakefield und mehrere Ko-Autoren 1998 in einem Beitrag f&amp;uuml;r die renommierte &lt;a href=&quot;http://www.thelancet.com&quot;&gt;medizinische Fachzeitschrift &apos;The Lancet&apos;&lt;/a&gt; behauptet. Die Daten, auf die sich Wakefield berief, waren gef&amp;auml;lscht, das war bereits 2004 klar geworden. Die Redaktion der &apos;Lancet&apos; zog den Artikel schlie&amp;szlig;lich zur&amp;uuml;ck. Trotzdem wird er noch oft als Beleg f&amp;uuml;r die angebliche Sch&amp;auml;dlichkeit des Impfens zitiert. Vor kurzem hat das BMJ (British Medical Journal) eine &lt;a href=&quot;http://www.bmj.com/content/342/bmj.c7452.full&quot;&gt;Zusammenfassung und Bewertung dieses Betrugs&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht.

&amp;Uuml;brigens: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org&quot;&gt;Die deutsche Wikipedia&lt;/a&gt; wird im M&amp;auml;rz 2011 zehn Jahre alt.</description>
			<guid>/2011/01/16.html#a132</guid>
			<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 17:48:59 GMT</pubDate>
			<category>Medizin</category>
			<category>WWW</category>
			</item>
		<item>
			<title>Frohe Festtage und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2011!</title>
			<link>/2010/12/24.html#a131</link>
			<description>&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/flash/white_christmas.html&quot;&gt;Viel Vergn&amp;uuml;gen mit &quot;White Christmas&quot;, gesungen von Clyde McPhatter and The Drifters. Cartoon von Joshua Held.&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/2010/12/24.html#a131</guid>
			<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 18:36:15 GMT</pubDate>
			<category>Humor</category>
			</item>
		<item>
			<title>Reisemedizin</title>
			<link>/2010/09/05.html#a130</link>
			<description>Die Angst unerfahrener Reisender richte sich oft auf die Tierwelt, insbesondere auf Raubtiere, Schlangen und Gifttiere, schreibt Thomas K&amp;uuml;pper in einem aktuellen Editorial der Zeitschrift Arbeitsmedizin-Sozialmedizin-Umweltmedizin. Dabei zeigten die Daten etwas ganz anderes: Viermal so gef&amp;auml;hrlich wie alle sonstigen Zwischenf&amp;auml;lle der belebten Natur ist Homo sapiens sapiens, der weltweit pro Jahr 200.000 seiner Artgenossen umbringt. Unf&amp;auml;lle, vor allem im Stra&amp;szlig;enverkehr, sind die h&amp;auml;ufigste Todesursache bei beruflichen Auslandsaufenthalten. Die subjektive Risikoeinsch&amp;auml;tzung der Malaria ist oft genauso unrealistisch wie die von Durchfallerkrankungen oder Typhus.

Die Zahl der Gesch&amp;auml;ftsreisen ins Ausland sch&amp;auml;tzt K&amp;uuml;pper auf mehr als sechseinhalb Millionen, nicht wenige davon in L&amp;auml;nder mit riskanten gesundheitlichen oder klimatischen Verh&amp;auml;ltnissen. Nur eine Minderheit der Reisenden d&amp;uuml;rfte zu diesem Thema ordentlich beraten worden sein. Und wer am Einsatzort krank wird, &lt;a href=&quot;http://www.china.org.cn/english/China/201855.htm&quot;&gt;findet nicht immer wirklich ausreichende medizinische Versorgungseinrichtungen&lt;/a&gt;.

Vorbeugen ist also auch f&amp;uuml;r Reisende besser als Heilen. Bei Gesch&amp;auml;ftsreisen oder Arbeitseins&amp;auml;tzen im Ausland &lt;a href=&quot;http://www.gesetze-im-internet.de/arbmedvv/anhang_11.html&quot;&gt;ist auch der Arbeitgeber in der Pflicht&lt;/a&gt;, denn er muss f&amp;uuml;r eine angemessene arbeits- und reisemedizinische Beratung Sorge tragen. Der Termin beim Betriebsarzt, rechtzeitig vereinbart, geh&amp;ouml;rt obligatorisch zur Reisevorbereitung. Damit man ihm (oder ihr) gleich die richtigen Fragen stellen kann, am besten vorher mal selbst nachlesen unter &lt;a href=&quot;http://www.fit-for-travel.de&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fit-for-travel.de&quot;&gt;http://www.fit-for-travel.de&lt;/a&gt;&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.crm.de/&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.crm.de/&quot;&gt;http://www.crm.de/&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/2010/09/05.html#a130</guid>
			<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 16:31:35 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			</item>
		<item>
			<title>REACH!   CLP!   GHS!</title>
			<link>/2010/07/06.html#a129</link>
			<description>Haushaltsreiniger, Druckfarben, Parfum, Grillanz&amp;uuml;nder - wer chemische Stoffe in der EU herstellt, sie anwendet oder in die EU importiert, muss sich mit einigen wichtigen Verordnungen und Fristen befassen.

REACH steht f&amp;uuml;r &lt;i&gt;Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals&lt;/i&gt; (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Diese EG-Verordnung mit der Nummer 1907/2006 zentralisiert und vereinfacht das Chemikalienrecht europaweit und ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten.

Die CLP-Verordnung gilt der Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (&lt;i&gt;Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures&lt;/i&gt;). Sie tr&amp;auml;gt die EG-Nummer 1272/2008 und ist am 20. Januar 2009 in Kraft getreten. Abgeleitet vom &lt;i&gt;Globally Harmonised System of Classification and Labelling of Chemicals&lt;/i&gt; (GHS) der Vereinten Nationen, das in der EU eingef&amp;uuml;hrt wurde, wird die CLP-Verordnung auch GHS-Verordnung genannt.

Die Verordnungen sollen den Wissensstand &amp;uuml;ber die Gefahren und Risiken erh&amp;ouml;hen, die von Chemikalien ausgehen k&amp;ouml;nnen, und den Unternehmen mehr Verantwortung f&amp;uuml;r den sicheren Umgang mit ihren Produkten &amp;uuml;bertragen. Ab dem 1. Dezember 2010 m&amp;uuml;ssen chemisch definierte Einzelstoffe, ab dem 1. Juni 2015 auch Stoffgemische nach der CLP-Verordnung eingestuft, gekennzeichnet und verpackt werden. &lt;a href=&quot;http://www.unece.org/trans/danger/publi/ghs/pictograms.html&quot;&gt;Zur Kennzeichnung gibt es neue, einheitliche Symbole&lt;/a&gt;.

Wer was tun muss, ist ausf&amp;uuml;hrlich und verst&amp;auml;ndlich auf den Seiten des &lt;a href=&quot;http://www.reach-clp-helpdesk.de&quot;&gt;REACH-CLP Helpdesk der Bundesbeh&amp;ouml;rden&lt;/a&gt; dargestellt.
</description>
			<guid>/2010/07/06.html#a129</guid>
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 20:19:27 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Elektrosmog?</title>
			<link>/2010/04/02.html#a128</link>
			<description>Elektromagnetische Felder sind &amp;uuml;berall - zumindest in unserer hochtechnisierten Welt ist irgendwo in der N&amp;auml;he ein Staubsauger, ein Haarf&amp;ouml;hn oder Elektroherd, ein Mobiltelefon oder die n&amp;auml;chste Steckdose. Selbst auf einer abgelegenen Bergh&amp;uuml;tte wird man noch von ein paar GPS- oder Fernseh-Strahlen eines Satelliten getroffen.  Machen diese Felder krank? &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrosmog&quot;&gt;Gibt es so etwas wie Elektrosmog?&lt;/a&gt;

Die &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/&quot;&gt;Bundesanstalt f&amp;uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin&lt;/a&gt; hat nun die Ergebnisse einer aufschlussreichen Forschungsarbeit ver&amp;ouml;ffentlicht. Die Wissenschaftler hatten zwei gro&amp;szlig;e Personengruppen untersucht, von denen die eine angab, unter Elektrosmog zu leiden, die andere nicht. Die Versuchspersonen wurden nun elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, dabei wurde gemessen, ob sich die elektrische Leitf&amp;auml;higkeit ihrer Haut &amp;auml;ndert. Au&amp;szlig;erdem sollten sie notieren, ob sie das elektromagnetische Feld gesp&amp;uuml;rt h&amp;auml;tten. In keinem einzigen Fall konnte eine feldabh&amp;auml;ngige &amp;Auml;nderung des Hautwiderstands festgestellt werden. Die Leitf&amp;auml;higkeit ver&amp;auml;nderte sich vielmehr dann, wenn ein Teilnehmer vermutete, dass das elektromagnetische Feld zugeschaltet w&amp;auml;re. Auch die Angaben zur Wahrnehmung des Felds durch die Versuchspersonen entsprachen einer Zufallsverteilung. Das Empfinden von &apos;Elektrosmog&apos; scheint also eher von der subjektiven Erwartung einer Person abzuh&amp;auml;ngen. Die Forscher vermuten, dass die Erfahrung, auf allt&amp;auml;gliche Unw&amp;auml;gbarkeiten als Einzelner nur wenig Einfluss zu haben, eine wichtige Rolle spielt.

&lt;a href=&quot;http://www.baua.de/cln_103/de/Forschung/Forschung.html&quot;&gt;Den Forschungsbericht F5212 gibt es in K&amp;uuml;rze hier.&lt;/a&gt;

</description>
			<guid>/2010/04/02.html#a128</guid>
			<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 12:16:57 GMT</pubDate>
			<category>Medizin</category>
			<category>Technik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Nanopartikel</title>
			<link>/2010/03/06.html#a127</link>
			<description>Chirurgische Instrumente, die sich gegen Krankheitskeime zur Wehr setzen; Kleidungsst&amp;uuml;cke, die Geruchsstoffe abbauen; Tabletten, die sekundenschnell wirken - Nanopartikel machen es m&amp;ouml;glich. Das sind kleinste Teilchen mit einem Durchmesser zwischen einem und hundert Nanometern. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. &quot;Das ist schon sehr klein; Atome, die Grundbausteine des Alltags, sind nur noch zehnmal kleiner&quot;, erl&amp;auml;utert eine &lt;a href=&quot;http://www.bmbf.de/pub/nanopartikel_kleine_dinge_grosse_wirkung.pdf&quot;&gt;Brosch&amp;uuml;re des Bundesministeriums f&amp;uuml;r Bildung und Forschung&lt;/a&gt; die Dimensionen.

Weil sie so klein sind, haben Nanopartikel ganz besondere Eigenschaften: Sie k&amp;ouml;nnen als Katalysator chemische Reaktionen beschleunigen, sie reagieren aber auch selbst - oft heftig - mit ihrer Umgebung, und sie k&amp;ouml;nnen biologische Strukturen durchwandern, z. B. wenn sie durch die Lunge in den K&amp;ouml;rper gelangen. Welche Auswirkungen das auf die menschliche Gesundheit hat, ist noch weitgehend unbekannt.

Bereits bei der Einf&amp;uuml;hrung von Nanotechnologien muss deshalb in den Unternehmen vorsorglich auch der Arbeitsschutz beachtet werden, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/praevention/themen_a_z/nano/index.jsp&quot;&gt;empfiehlt J&amp;uuml;rgen Milde von der DGUV&lt;/a&gt;. &amp;Uuml;ber Nanopartikel am Arbeitsplatz, den aktuellen Stand der Forschung und die Wirksamkeit von Schutzma&amp;szlig;nahmen informieren ausf&amp;uuml;hrlich die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/ifa/de/fac/nanopartikel/index.jsp&quot;&gt;Seiten des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der DGUV&lt;/a&gt;. Beim Bundesumweltministerium hat sich die &lt;a href=&quot;http://www.bmu.bund.de/gesundheit_und_umwelt/nanotechnologie/nanodialog/doc/42655.php&quot;&gt;NanoKommission der deutschen Bundesregierung&lt;/a&gt; zur Aufgabe gemacht, Nutzen und Risiken von Nanotechnologien im Sinne des Vorsorgeprinzips zu betrachten und nachhaltige Innovationen zu f&amp;ouml;rdern.</description>
			<guid>/2010/03/06.html#a127</guid>
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:41:37 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			<category>Technik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Der ehrbare Kaufmann</title>
			<link>/2010/02/18.html#a126</link>
			<description>Ach, was wurde man vor zehn Jahren noch bel&amp;auml;chelt, wenn man alte Kaufmannstugenden ins Gespr&amp;auml;ch brachte. Mittlerweile ist Ehrbarkeit offenbar wieder in.

&quot;Bereits im Mittelalter wurde in Kaufmannshandb&amp;uuml;chern der &apos;wahre und ehrliche Kaufmann&apos; gepriesen&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.bundespraesident.de/Reden-und-Interviews-,11057.645405/Erfolgsgrundlage-Vertrauen-Red.htm?global.back=/-%2c11057%2c7/Reden-und-Interviews.htm%3flink%3dbpr_liste%26link.sTitel%3dvertrauen&quot;&gt;erinnert uns Bundespr&amp;auml;sident Horst K&amp;ouml;hler&lt;/a&gt;. Sogar eine eigene Website gibt es zu dem Thema: Das Institut f&amp;uuml;r Management an der Humboldt-Universit&amp;auml;t zu Berlin publiziert sie unter &lt;a href=&quot;http://www.der-ehrbare-kaufmann.de&quot;&gt;www.der-ehrbare-kaufmann.de&lt;/a&gt;.

Wenigstens in Ans&amp;auml;tzen wird dort auch auf das Problem eingegangen, unter welchen allgemeinen Systembedingungen es mit der Ehrbarkeit denn funktionieren k&amp;ouml;nnte. Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach jedenfalls &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2323473_0_8060_-interview-mit-friedhelm-hengsbach-ich-kann-gier-nicht-mehr-hoeren-.html&quot;&gt;h&amp;auml;lt von moralischen Appellen in diesem Zusammenhang nicht viel&lt;/a&gt;: &quot;Ich kann das Wort Gier schon nicht mehr h&amp;ouml;ren. Nicht individuelles Versagen, sondern ein korrumpiertes System hat die Krise verursacht, auch wenn man zur Ablenkung S&amp;uuml;ndenb&amp;ouml;cke, also die angeblich gierigen Manager, ausfindig macht.&quot;</description>
			<guid>/2010/02/18.html#a126</guid>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 18:52:05 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebssicherheitsmanagement - eine Definition</title>
			<link>/2010/01/22.html#a125</link>
			<description>Betriebssicherheitsmanagement ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung eines zweckgerichteten sozialen Systems in einer solchen Weise, dass die mit seinen betrieblichen Prozessen verbundenen Risiken als akzeptabel und verantwortbar gelten.

&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/Beratung/html/publikationen.html&quot;&gt;(Quelle und Begr&amp;uuml;ndung siehe Publikationen)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/2010/01/22.html#a125</guid>
			<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 13:15:11 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			</item>
		<item>
			<title>Schweigepflicht</title>
			<link>/2009/12/28.html#a124</link>
			<description>Ob der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates&quot;&gt;Eid des Hippokrates&lt;/a&gt; wirklich von dem griechischen Arzt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hippokrates_von_Kos&quot;&gt;Hippokrates von K&amp;oacute;s&lt;/a&gt; im vierten Jahrhundert v. Chr. verfasst wurde? Eher unwahrscheinlich. Trotzdem gilt der antike Text bis heute als erste grundlegende Formulierung einer &amp;auml;rztlichen Ethik.

Er enth&amp;auml;lt bereits eine klare Verpflichtung zu &amp;auml;rztlicher Verschwiegenheit: &quot;Was ich bei der Behandlung oder auch au&amp;szlig;erhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und h&amp;ouml;re, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.&quot;

Eine modernere Version des &amp;auml;rztlichen Verhaltenskodex findet sich in der &lt;a href=&quot;http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Genf.pdf&quot;&gt;Genfer Deklaration des Welt&amp;auml;rztebunds&lt;/a&gt;. Dort hei&amp;szlig;t es: &quot;Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch &amp;uuml;ber den Tod des Patienten hinaus wahren.&quot;

Nicht nur historische Eidesformeln, sondern auch die Gesetze aufgekl&amp;auml;rter Staaten begr&amp;uuml;nden die Pflicht zu besonderer Verschwiegenheit (&amp;Auml;rztliche Schweigepflicht). Ihre Verletzung durch &amp;Auml;rzte oder das medizinische Hilfspersonal ist nach &lt;a href=&quot;http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html&quot;&gt;&amp;#167; 203 Strafgesetzbuch strafbar&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/2009/12/28.html#a124</guid>
			<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 16:57:53 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Schweinegrippe</title>
			<link>/2009/12/14.html#a123</link>
			<description>Gesellschafts-Tenor, Bandleader und Ex-Investmentbanker Leo Wundergut singt mit seinen SwissTenors. Das ist doch mal was!

&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/flash/kein_schwein.html&quot;&gt;Kein Schwein steckt mich an...&lt;/a&gt;

Mehr von den Ten&amp;ouml;ren gibt es &amp;uuml;brigens auf &lt;a href=&quot;http://www.swisstenors.com&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.swisstenors.com&quot;&gt;http://www.swisstenors.com&lt;/a&gt; .&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/2009/12/14.html#a123</guid>
			<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:32:37 GMT</pubDate>
			<category>Humor</category>
			</item>
		<item>
			<title>Fallen im Internet</title>
			<link>/2009/08/29.html#a122</link>
			<description>Es sind gerade die erfahrensten Internet-Nutzer, die sich auch &amp;uuml;ber die Fallen und Gefahren im Klaren sind, die im weltweiten Netz lauern. In der &lt;a href=&quot;http://www.falle-internet.de&quot;&gt;Initiative  falle-internet.de&lt;/a&gt; haben sich einige von ihnen zusammengefunden. Sie warnen vor &amp;uuml;blen Tricks und Betr&amp;uuml;gereien, aber auch vor &apos;unzureichenden Sicherheits- und Aufkl&amp;auml;rungsma&amp;szlig;nahmen&apos; von Online-Auktionsplattformen wie eBay. Auch die &apos;Datenschutzbestimmungen&apos; solcher Plattformen werden &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Kritik-an-Datenschutzbestimmungen-von-eBay--/meldung/52660&quot;&gt;von Fachleuten immer wieder kritisiert.&lt;/a&gt;

An seinen ersten eBay-Kauf &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,482414,00.html&quot;&gt;kann sich Spiegel-Online-Autor Konrad Lischka nicht mehr genau erinnern&lt;/a&gt;, nur &quot;dass es am 1. April 1999 gewesen sein muss. Und heute, acht Jahre und 1268 Bewertungen sp&amp;auml;ter wei&amp;szlig; ich genau, was ich zum letzten Mal bei Ebay gekauft und verkauft habe - und warum ich es nicht wieder tun werde.&quot; Und er schildert, wie zunehmend &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,483156,00.html&quot;&gt;&quot;Misstrauen, Angst, Unsicherheit&quot; die eBay-Erfahrungen der Spiegel-Online-Leser&lt;/a&gt; gepr&amp;auml;gt haben.

Mehr zum Nachlesen gibt es zum Beispiel auf den Seiten der &lt;a href=&quot;http://www.falle-internet.de&quot;&gt;Initiative &amp;#187;falle-internet.de&amp;#171;&lt;/a&gt;.

PS: Mit dem eBay-Nutzer, der als Pseudonym den Namen dieser Website benutzt, habe ich nichts zu tun. Ich kenne ihn oder sie nicht. Selbst habe ich noch nie ein Benutzerkonto bei eBay gehabt.</description>
			<guid>/2009/08/29.html#a122</guid>
			<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 16:50:30 GMT</pubDate>
			<category>Recht</category>
			<category>WWW</category>
			</item>
		<item>
			<title>Ein Beitrag zur Integration von Managementsystemen</title>
			<link>/2009/08/10.html#a121</link>
			<description>&amp;#132;Der Ablauf der Prozesse nimmt keine R&amp;uuml;cksicht auf Einzelfragen von Qualit&amp;auml;t, Umwelt und Sicherheit. Die Prozesse f&amp;uuml;hren in der Gesamtheit zu gew&amp;uuml;nschten oder ungew&amp;uuml;nschten Ergebnissen und m&amp;uuml;ssen daher gesamtheitlich (integriert) betrachtet werden&amp;#147;, betonen die Autoren der VDI-Richtlinie 4060.

Diese im Jahr 2004 vom &lt;a href=&quot;http://www.vdi.de&quot;&gt;Verein Deutscher Ingenieure&lt;/a&gt; herausgegebene Richtlinie gibt eine Handlungsanleitung zur praxisorientierten Einf&amp;uuml;hrung integrierter Managementsysteme: Anforderungen aus verschiedenen Bereichen (z. B. Gesundheit, Sicherheit, Umwelt, Qualit&amp;auml;t) werden mit einer einheitlichen Vorgehensweise zusammengefasst. In der Vorbemerkung hei&amp;szlig;t es: &amp;#132;Die Vielzahl der heute angewendeten Managementsysteme, die auf freiwilliger Basis (z. B. DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001) oder auf Grund rechtlicher Vorgaben (z. B. St&amp;ouml;rfallverordnung) bzw. in Folge rechtlicher Anforderungen aus einem Arbeitsschutzmanagementsystem, einem Risikomanagementsystem (z. B. auf Grund &amp;#167; 130 OWiG, KonTraG etc.) eingerichtet werden, erfordert eine verbesserte Nutzung von Synergien, die nur in &amp;#130;Integrierten Managementsystemen&amp;#146; m&amp;ouml;glich ist.&amp;#147;

&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/pdf/Methodik_Risiko_BetrSichManagement_20090808.pdf&quot;&gt;Ein eigener Beitrag zur Integration von Managementsystemen f&amp;uuml;r Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz, Qualit&amp;auml;t und Krisenpr&amp;auml;vention findet sich im Abschnitt &lt;i&gt;Publikationen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;. Darin wird eine Methodik beschrieben, die auf dem von Frederic Vester und Alexander v. Hesler entwickelten Sensitivit&amp;auml;tsmodell basiert. Sie erlaubt es, mit vertretbarem Aufwand alle wesentlichen betrieblichen Risiken und ihre Dynamik im Gesamtzusammenhang zu erkennen und zu bearbeiten.</description>
			<guid>/2009/08/10.html#a121</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 20:24:30 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			</item>
		<item>
			<title>Klimawandel ist das gr&amp;#246;&amp;#223;te globale Gesundheitsrisiko</title>
			<link>/2009/05/21.html#a120</link>
			<description>Der weltweite Klimawandel ist das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Gesundheitsrisiko im 21. Jahrhundert f&amp;uuml;r alle L&amp;auml;nder weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der &lt;a href=&quot;http://www.ucl.ac.uk/news/news-articles/0905/09051501 &quot;&gt;Universit&amp;auml;t London&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.thelancet.com/climate-change&quot;&gt;renommierten Fachzeitschrift &apos;The Lancet&apos;&lt;/a&gt;. Leiter der Studie ist Professor Anthony Costello (UCL Institute for Global Health).

Danach sind die Prognosen der UN (&lt;a href=&quot;http://www.ipcc.ch/about/index.htm&quot;&gt;Intergovernmental Panel on Climate Change - IPCC&lt;/a&gt;) f&amp;uuml;r Treibgasemissionen, globale Temperaturerh&amp;ouml;hung, Ansteigen der Meeresspiegel, Abschmelzen des Inlandeises, Versauerung der Ozeane und extreme Wetterereignisse eher untertrieben. 

Verheerende Konsequenzen f&amp;uuml;r die menschliche Gesundheit drohen. Infektionen und durch Insekten &amp;uuml;bertragene Krankheiten, Tod durch Hitzewellen, h&amp;auml;ufige Wetterkatastrophen wie St&amp;uuml;rme und &amp;Uuml;berschwemmungen, oder V&amp;ouml;lkerwanderungen in gro&amp;szlig;em Ma&amp;szlig;stab, verbunden mit politischem Aufruhr, sind nur einige der vorhersehbaren Folgen.

Dringend ben&amp;ouml;tigt werde eine neue Lobby, schreiben die Autoren: eine &amp;ouml;ffentliche Bewegung, die den Klimawandel als Gesundheitsthema aufgreift und die gesundheitlichen Vorteile einer Lebensweise mit niedrigem Kohlenstoffverbrauch (low-carbon lifestyle) propagiert. Daf&amp;uuml;r sollten sich alle akademischen und sozialen Disziplinen, Regierungen, Beh&amp;ouml;rden, Organisationen und  Gemeinden in allen L&amp;auml;ndern gemeinsam engagieren.</description>
			<guid>/2009/05/21.html#a120</guid>
			<pubDate>Thu, 21 May 2009 19:17:16 GMT</pubDate>
			<category>Medizin</category>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Berufsgenossenschaften und Unfallkassen</title>
			<link>/2009/03/06.html#a119</link>
			<description>Um sich und ihre Familien gegen Invalidit&amp;auml;t und Tod zu versichern, gr&amp;uuml;ndeten Z&amp;uuml;nfte und Gilden schon im ausgehenden Mittelalter Versicherungen auf Gegenseitigkeit. Im 19. Jahrhundert entstanden freiwillige, private Sozialversicherungen der Gewerkschaften und der kirchlichen Arbeiterverb&amp;auml;nde. Am 6. Juli 1884 beschloss der deutsche Reichstag das erste Unfallversicherungsgesetz (das durch die Reichsversicherungsordnung von 1911 erweitert wurde und letzten Endes in das deutsche Sozialgesetzbuch einging).

Seither sind die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de&quot;&gt;Berufsgenossenschaften und Unfallkassen&lt;/a&gt; Tr&amp;auml;ger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Zusammen versichern sie &amp;uuml;ber 70 Millionen Menschen gegen Unf&amp;auml;lle und Berufskrankheiten bei der Arbeit, in der Schule sowie im Ehrenamt. Die gesetzliche Unfallversicherung wird ausschlie&amp;szlig;lich aus Beitr&amp;auml;gen der Arbeitgeber finanziert. Diese werden im Gegenzug von der Haftung bei Arbeitsunf&amp;auml;llen und Berufskrankheiten freigestellt, m&amp;uuml;ssen sich aber an Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften halten.

Diese Pflichtversicherung der Arbeitgeber ist mit dem Europarecht vereinbar, hat nun &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/de/transitpage.htm&quot;&gt;der Europ&amp;auml;ische Gerichtshof (EuGH)&lt;/a&gt; entschieden. Sie versto&amp;szlig;e nicht gegen die europ&amp;auml;ischen Wettbewerbsbestimmungen. Auch die Mehrheit der &lt;a href=&quot;http://www.arbeitgeber.de/&quot;&gt;Arbeitgeberverb&amp;auml;nde in Deutschland&lt;/a&gt; hat sich wiederholt f&amp;uuml;r das bestehende, parit&amp;auml;tisch verwaltete System ausgesprochen. In einem alternativen, gewinnorientierten Versicherungssystem m&amp;uuml;ssten vor allem kleine Betriebe mit steigenden Pr&amp;auml;mien rechnen, und Unternehmen mit hohen Risiken k&amp;ouml;nnten vielleicht gar keine Versicherung finden.</description>
			<guid>/2009/03/06.html#a119</guid>
			<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 14:40:01 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Silber-Tsunami: US-Gesundheitsreform muss Pr&amp;#228;vention am Arbeitsplatz einbeziehen</title>
			<link>/2009/01/28.html#a118</link>
			<description>Der Fachverband der Arbeits- und Umweltmediziner in den USA (&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org&quot;&gt;ACOEM&lt;/a&gt;) hat den designierten Gesundheitsminister der Regierung Obama aufgefordert, den Zusammenhang zwischen Gesundheit, Sicherheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer  einerseits und der langfristigen Stabilit&amp;auml;t des Gesundheitssystems und der Wirtschaft der USA andererseits zu thematisieren.

Man stehe vor einer doppelten Herausforderung durch den &amp;Uuml;bergang von 80 Millionen Baby-Boomers in den Ruhestand und die Zunahme chronischer Krankheiten in den Vereinigten Staaten. &quot;Das ist der &apos;Silber-Tsunami&apos;, der ernste Folgen f&amp;uuml;r die Produktivit&amp;auml;t und Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit der Nation in einem globalisierten Wirtschaftssystem hat&quot;, sagt ACOEM-Pr&amp;auml;sident Robert R. Orford MD. Gesundheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer stehen in einem engen Zusammenhang, wie insbesondere die Forschung der letzten Jahre deutlich gemacht habe.

Der ACOEM-Vorschlag f&amp;uuml;r eine Gesundheitsreform, die sich an den Bed&amp;uuml;rfnissen der Arbeitnehmer orientiert, umfasst vier Grunds&amp;auml;tze:  Investitionen in Gesundheitsprogramme f&amp;uuml;r Arbeitnehmer; Gesundheitlich vernetzte Betrachtung von Arbeitsplatz, Zuhause und Gemeinde; Finanzielle Anreize f&amp;uuml;r gesundheitsf&amp;ouml;rderliches Verhalten von Arbeitnehmern; Vermehrte Fortbildung von Gesundheitsberufen in Pr&amp;auml;ventionsstrategien f&amp;uuml;r die Arbeitswelt.

Dr. Orford forderte die Politiker dringend auf, diese Grunds&amp;auml;tze in die Agenda der Regierung Obama einzubringen.

&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org/news.aspx?id=5490&quot;&gt;Quelle: Press Release - ACOEM Urges Daschle to Address Workforce Health and Productivity Issues (Chicago, IL &amp;#150; Jan. 09, 2009)&lt;/a&gt;

(bearbeitet am 06.03.2009)</description>
			<guid>/2009/01/28.html#a118</guid>
			<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:35:37 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Komplexe Systeme in Bildern</title>
			<link>/2008/11/30.html#a117</link>
			<description>Stra&amp;szlig;enbahnkarten von Tokio und New York, die Berufsgruppenzugeh&amp;ouml;rigkeit der Spender im US-Wahlkampf, Einflussfaktoren f&amp;uuml;r die Zunahme der Fettsucht, die Zukunftschancen von Nationalstaaten, die k&amp;uuml;rzesten Fahrwege in Gro&amp;szlig;st&amp;auml;dten, das soziale Beziehungsgef&amp;uuml;ge des Neuen Testaments und vieles andere mehr:

&quot;Komplexe Vernetzungen sind allgegenw&amp;auml;rtig. Ihre strukturellen und organisatorischen Prinzipien gelten f&amp;uuml;r fast jedes Gebiet, das wir uns vorstellen k&amp;ouml;nnen -  seien es Genetik oder Energieerzeugung, Ern&amp;auml;hrung oder Marktwirtschaft&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.visualcomplexity.com/vc/contact.cfm&quot;&gt;schreibt Manuel Lima&lt;/a&gt;. Schon das Leben beginne damit, dass Millionen von Molek&amp;uuml;len in einem Netz von Wechselbeziehungen so zusammenwirken, dass ein Ganzes, ein Organismus m&amp;ouml;glich wird. Menschen erleben von Geburt an jeden Tag komplexe Systeme im Gro&amp;szlig;en wie im Kleinen, seien es weltweite Massenkommunikations- und Finanzsysteme oder soziale Netzwerke in Familie oder Beruf.

In faszinierenden Bildern macht Lima diese Zusammenh&amp;auml;nge &lt;a href=&quot;http://www.visualcomplexity.com/vc/&quot;&gt;auf seiner Website sichtbar und verstehbar&lt;/a&gt;: &quot;VisualComplexity.com intends to be a unified resource space for anyone interested in the visualization of complex networks.&quot; Sie umfasst mehr als 600 Beispiele.
 
(Den Link habe ich von Stephan List&amp;#146;s Weblog &lt;a href=&quot;http://www.weblog.drlist.de/&quot;&gt;&quot;Interessante Zeiten&quot;&lt;/a&gt;).
</description>
			<guid>/2008/11/30.html#a117</guid>
			<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 15:01:50 GMT</pubDate>
			<category>WWW</category>
			</item>
		<item>
			<title>Sch&amp;#228;digung der &amp;#214;kosysteme teurer als Finanzkrise</title>
			<link>/2008/10/12.html#a116</link>
			<description>Die Weltwirtschaft verliert mehr Geld durch die Vernichtung von W&amp;auml;ldern als durch die gegenw&amp;auml;rtige Bankenkrise. Die j&amp;auml;hrlichen Kosten f&amp;uuml;r den Verlust an Wald betragen zwischen zwei und f&amp;uuml;nf Billionen US-Dollar. Die Zahl ergibt sich, wenn der Dienst, den W&amp;auml;lder in unterschiedlichster Weise f&amp;uuml;r die Menschen leisten, bewertet und in Geld ausgedr&amp;uuml;ckt wird. Dazu geh&amp;ouml;ren etwa die Versorgung mit sauberem Wasser und die Aufnahme von Kohlendioxid.

So lautet eines der Ergebnisse der Studie &lt;a href=&quot;http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/41617.php&quot;&gt;&apos;Die &amp;Ouml;konomie von &amp;Ouml;kosystemen und der Biodiversit&amp;auml;t (The Economics of Ecosystems and Biodiversity &amp;#8211; TEEB)&apos;&lt;/a&gt;, die von der EU und der deutschen Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde. Sie wird von dem &amp;Ouml;konomen &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/artenschutz/interview-der-wert-der-artenvielfalt_aid_304636.html&quot;&gt;Pavan Sukhdev&lt;/a&gt; geleitet. Sukhdev hat f&amp;uuml;r diese Aufgabe ein &apos;Sabbatical&apos; von seiner bisherigen Arbeit genommen: Bis vor kurzem war er Head of Global Markets der Deutschen Bank in Indien.

&quot;W&amp;auml;hrend die Wall Street nach verschiedenen Berechnungen bis heute 1 bis 1,5 Billionen Dollar im Finanzsektor verloren hat, ist es Realit&amp;auml;t, dass wir bei der gegenw&amp;auml;rtigen Rate Naturkapital von mindestens 2 bis 5 Billionen Dollar pro Jahr verlieren&quot;, &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/7662565.stm&quot;&gt;sagte er auf der Weltnaturschutzkonferenz in Barcelona dem britischen Sender BBC&lt;/a&gt;. &quot;Das ist nicht nur mehr, sondern auch noch fortlaufend. Es passiert j&amp;auml;hrlich, Jahr f&amp;uuml;r Jahr.&quot;

Der Schl&amp;uuml;ssel zum Verst&amp;auml;ndnis dieser Zahlen: Wenn die W&amp;auml;lder schwinden, h&amp;ouml;rt die Natur auf, uns Dienste zu leisten, die sie normalerweise immer kostenlos erbrachte. Dann m&amp;uuml;ssen die Menschen sie entweder selbst erbringen, vielleicht durch den Bau von Wasserreservoirs, Einrichtungen zur Abscheidung von Kohlendioxid oder den Anbau von Rohstoffen, die vorher von selbst in der Natur vorkamen. Oder wir m&amp;uuml;ssen ohne sie auskommen. So oder so sind damit Kosten verbunden.</description>
			<guid>/2008/10/12.html#a116</guid>
			<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 19:26:09 GMT</pubDate>
			<category>Politik</category>
			</item>
		</channel>
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