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		<title>mhmayer - neues vom doc</title>
		<link>/</link>
		<description>Bemerkungen &amp;#252;ber Arbeit und Gesundheit, Sicherheit, Qualit&amp;#228;t und Umwelt. Integriertes Management. Umgang mit komplexen Systemen.</description>
		<language>de</language>
		<copyright>Copyright 2010 mhmayer</copyright>
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			<title>Nanopartikel</title>
			<link>/2010/03/06.html#a127</link>
			<description>Chirurgische Instrumente, die sich gegen Krankheitskeime zur Wehr setzen; Kleidungsst&amp;uuml;cke, die Geruchsstoffe abbauen; Tabletten, die sekundenschnell wirken - Nanopartikel machen es m&amp;ouml;glich. Das sind kleinste Teilchen mit einem Durchmesser zwischen einem und hundert Nanometern. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. &quot;Das ist schon sehr klein; Atome, die Grundbausteine des Alltags, sind nur noch zehnmal kleiner&quot;, erl&amp;auml;utert eine &lt;a href=&quot;http://www.bmbf.de/pub/nanopartikel_kleine_dinge_grosse_wirkung.pdf&quot;&gt;Brosch&amp;uuml;re des Bundesministeriums f&amp;uuml;r Bildung und Forschung&lt;/a&gt; die Dimensionen.

Weil sie so klein sind, haben Nanopartikel ganz besondere Eigenschaften: Sie k&amp;ouml;nnen als Katalysator chemische Reaktionen beschleunigen, sie reagieren aber auch selbst - oft heftig - mit ihrer Umgebung, und sie k&amp;ouml;nnen biologische Strukturen durchwandern, z. B. wenn sie durch die Lunge in den K&amp;ouml;rper gelangen. Welche Auswirkungen das auf die menschliche Gesundheit hat, ist noch weitgehend unbekannt.

Bereits bei der Einf&amp;uuml;hrung von Nanotechnologien muss deshalb in den Unternehmen vorsorglich auch der Arbeitsschutz beachtet werden, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/praevention/themen_a_z/nano/index.jsp&quot;&gt;empfiehlt J&amp;uuml;rgen Milde von der DGUV&lt;/a&gt;. &amp;Uuml;ber Nanopartikel am Arbeitsplatz, den aktuellen Stand der Forschung und die Wirksamkeit von Schutzma&amp;szlig;nahmen informieren ausf&amp;uuml;hrlich die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/ifa/de/fac/nanopartikel/index.jsp&quot;&gt;Seiten des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der DGUV&lt;/a&gt;. Beim Bundesumweltministerium hat sich die &lt;a href=&quot;http://www.bmu.bund.de/gesundheit_und_umwelt/nanotechnologie/nanodialog/doc/42655.php&quot;&gt;NanoKommission der deutschen Bundesregierung&lt;/a&gt; zur Aufgabe gemacht, Nutzen und Risiken von Nanotechnologien im Sinne des Vorsorgeprinzips zu betrachten und nachhaltige Innovationen zu f&amp;ouml;rdern.</description>
			<guid>/2010/03/06.html#a127</guid>
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:41:37 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			<category>Technik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Der ehrbare Kaufmann</title>
			<link>/2010/02/18.html#a126</link>
			<description>Ach, was wurde man vor zehn Jahren noch bel&amp;auml;chelt, wenn man alte Kaufmannstugenden ins Gespr&amp;auml;ch brachte. Mittlerweile ist Ehrbarkeit offenbar wieder in.

&quot;Bereits im Mittelalter wurde in Kaufmannshandb&amp;uuml;chern der &apos;wahre und ehrliche Kaufmann&apos; gepriesen&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.bundespraesident.de/Reden-und-Interviews-,11057.645405/Erfolgsgrundlage-Vertrauen-Red.htm?global.back=/-%2c11057%2c7/Reden-und-Interviews.htm%3flink%3dbpr_liste%26link.sTitel%3dvertrauen&quot;&gt;erinnert uns Bundespr&amp;auml;sident Horst K&amp;ouml;hler&lt;/a&gt;. Sogar eine eigene Website gibt es zu dem Thema: Das Institut f&amp;uuml;r Management an der Humboldt-Universit&amp;auml;t zu Berlin publiziert sie unter &lt;a href=&quot;http://www.der-ehrbare-kaufmann.de&quot;&gt;www.der-ehrbare-kaufmann.de&lt;/a&gt;.

Wenigstens in Ans&amp;auml;tzen wird dort auch auf das Problem eingegangen, unter welchen allgemeinen Systembedingungen es mit der Ehrbarkeit denn funktionieren k&amp;ouml;nnte. Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach jedenfalls &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2323473_0_8060_-interview-mit-friedhelm-hengsbach-ich-kann-gier-nicht-mehr-hoeren-.html&quot;&gt;h&amp;auml;lt von moralischen Appellen in diesem Zusammenhang nicht viel&lt;/a&gt;: &quot;Ich kann das Wort Gier schon nicht mehr h&amp;ouml;ren. Nicht individuelles Versagen, sondern ein korrumpiertes System hat die Krise verursacht, auch wenn man zur Ablenkung S&amp;uuml;ndenb&amp;ouml;cke, also die angeblich gierigen Manager, ausfindig macht.&quot;</description>
			<guid>/2010/02/18.html#a126</guid>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 18:52:05 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebssicherheitsmanagement - eine Definition</title>
			<link>/2010/01/22.html#a125</link>
			<description>Betriebssicherheitsmanagement ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung eines zweckgerichteten sozialen Systems in einer solchen Weise, dass die mit seinen betrieblichen Prozessen verbundenen Risiken als akzeptabel und verantwortbar gelten.

&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/Beratung/html/publikationen.html&quot;&gt;(Quelle und Begr&amp;uuml;ndung siehe Publikationen)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/2010/01/22.html#a125</guid>
			<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 13:15:11 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			</item>
		<item>
			<title>Schweigepflicht</title>
			<link>/2009/12/28.html#a124</link>
			<description>Ob der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates&quot;&gt;Eid des Hippokrates&lt;/a&gt; wirklich von dem griechischen Arzt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hippokrates_von_Kos&quot;&gt;Hippokrates von K&amp;oacute;s&lt;/a&gt; im vierten Jahrhundert v. Chr. verfasst wurde? Eher unwahrscheinlich. Trotzdem gilt der antike Text bis heute als erste grundlegende Formulierung einer &amp;auml;rztlichen Ethik.

Er enth&amp;auml;lt bereits eine klare Verpflichtung zu &amp;auml;rztlicher Verschwiegenheit: &quot;Was ich bei der Behandlung oder auch au&amp;szlig;erhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und h&amp;ouml;re, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.&quot;

Eine modernere Version des &amp;auml;rztlichen Verhaltenskodex findet sich in der &lt;a href=&quot;http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Genf.pdf&quot;&gt;Genfer Deklaration des Welt&amp;auml;rztebunds&lt;/a&gt;. Dort hei&amp;szlig;t es: &quot;Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch &amp;uuml;ber den Tod des Patienten hinaus wahren.&quot;

Nicht nur historische Eidesformeln, sondern auch die Gesetze aufgekl&amp;auml;rter Staaten begr&amp;uuml;nden die Pflicht zu besonderer Verschwiegenheit (&amp;Auml;rztliche Schweigepflicht). Ihre Verletzung durch &amp;Auml;rzte oder das medizinische Hilfspersonal ist nach &lt;a href=&quot;http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html&quot;&gt;&amp;#167; 203 Strafgesetzbuch strafbar&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/2009/12/28.html#a124</guid>
			<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 16:57:53 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Schweinegrippe</title>
			<link>/2009/12/14.html#a123</link>
			<description>Gesellschafts-Tenor, Bandleader und Ex-Investmentbanker Leo Wundergut singt mit seinen SwissTenors. Das ist doch mal was!

&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/v/qLXMH6Vaa1s&quot;&gt;Kein Schwein steckt mich an...&lt;/a&gt;

Mehr von den Ten&amp;ouml;ren gibt es &amp;uuml;brigens auf &lt;a href=&quot;http://www.swisstenors.com/index.html&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.swisstenors.com/index.html&quot;&gt;http://www.swisstenors.com/index.html&lt;/a&gt; .&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/2009/12/14.html#a123</guid>
			<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:32:37 GMT</pubDate>
			<category>Humor</category>
			</item>
		<item>
			<title>Fallen im Internet</title>
			<link>/2009/08/29.html#a122</link>
			<description>Es sind gerade die erfahrensten Internet-Nutzer, die sich auch &amp;uuml;ber die Fallen und Gefahren im Klaren sind, die im weltweiten Netz lauern. In der &lt;a href=&quot;http://www.falle-internet.de&quot;&gt;Initiative  falle-internet.de&lt;/a&gt; haben sich einige von ihnen zusammengefunden. Sie warnen vor &amp;uuml;blen Tricks und Betr&amp;uuml;gereien, aber auch vor &apos;unzureichenden Sicherheits- und Aufkl&amp;auml;rungsma&amp;szlig;nahmen&apos; von Online-Auktionsplattformen wie eBay. Auch die &apos;Datenschutzbestimmungen&apos; solcher Plattformen werden &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Kritik-an-Datenschutzbestimmungen-von-eBay--/meldung/52660&quot;&gt;von Fachleuten immer wieder kritisiert.&lt;/a&gt;

An seinen ersten eBay-Kauf &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,482414,00.html&quot;&gt;kann sich Spiegel-Online-Autor Konrad Lischka nicht mehr genau erinnern&lt;/a&gt;, nur &quot;dass es am 1. April 1999 gewesen sein muss. Und heute, acht Jahre und 1268 Bewertungen sp&amp;auml;ter wei&amp;szlig; ich genau, was ich zum letzten Mal bei Ebay gekauft und verkauft habe - und warum ich es nicht wieder tun werde.&quot; Und er schildert, wie zunehmend &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,483156,00.html&quot;&gt;&quot;Misstrauen, Angst, Unsicherheit&quot; die eBay-Erfahrungen der Spiegel-Online-Leser&lt;/a&gt; gepr&amp;auml;gt haben.

Mehr zum Nachlesen gibt es zum Beispiel auf den Seiten der &lt;a href=&quot;http://www.falle-internet.de&quot;&gt;Initiative &amp;#187;falle-internet.de&amp;#171;&lt;/a&gt;.

PS: Mit dem eBay-Nutzer, der als Pseudonym den Namen dieser Website benutzt, habe ich nichts zu tun. Ich kenne ihn oder sie nicht. Selbst habe ich noch nie ein Benutzerkonto bei eBay gehabt.</description>
			<guid>/2009/08/29.html#a122</guid>
			<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 16:50:30 GMT</pubDate>
			<category>Recht</category>
			<category>WWW</category>
			</item>
		<item>
			<title>Ein Beitrag zur Integration von Managementsystemen</title>
			<link>/2009/08/10.html#a121</link>
			<description>&amp;#132;Der Ablauf der Prozesse nimmt keine R&amp;uuml;cksicht auf Einzelfragen von Qualit&amp;auml;t, Umwelt und Sicherheit. Die Prozesse f&amp;uuml;hren in der Gesamtheit zu gew&amp;uuml;nschten oder ungew&amp;uuml;nschten Ergebnissen und m&amp;uuml;ssen daher gesamtheitlich (integriert) betrachtet werden&amp;#147;, betonen die Autoren der VDI-Richtlinie 4060.

Diese im Jahr 2004 vom &lt;a href=&quot;http://www.vdi.de&quot;&gt;Verein Deutscher Ingenieure&lt;/a&gt; herausgegebene Richtlinie gibt eine Handlungsanleitung zur praxisorientierten Einf&amp;uuml;hrung integrierter Managementsysteme: Anforderungen aus verschiedenen Bereichen (z. B. Gesundheit, Sicherheit, Umwelt, Qualit&amp;auml;t) werden mit einer einheitlichen Vorgehensweise zusammengefasst. In der Vorbemerkung hei&amp;szlig;t es: &amp;#132;Die Vielzahl der heute angewendeten Managementsysteme, die auf freiwilliger Basis (z. B. DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001) oder auf Grund rechtlicher Vorgaben (z. B. St&amp;ouml;rfallverordnung) bzw. in Folge rechtlicher Anforderungen aus einem Arbeitsschutzmanagementsystem, einem Risikomanagementsystem (z. B. auf Grund &amp;#167; 130 OWiG, KonTraG etc.) eingerichtet werden, erfordert eine verbesserte Nutzung von Synergien, die nur in &amp;#130;Integrierten Managementsystemen&amp;#146; m&amp;ouml;glich ist.&amp;#147;

&lt;a href=&quot;http://www.mhmayer.de/pdf/Methodik_Risiko_BetrSichManagement_20090808.pdf&quot;&gt;Ein eigener Beitrag zur Integration von Managementsystemen f&amp;uuml;r Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz, Qualit&amp;auml;t und Krisenpr&amp;auml;vention findet sich im Abschnitt &lt;i&gt;Publikationen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;. Darin wird eine Methodik beschrieben, die auf dem von Frederic Vester und Alexander v. Hesler entwickelten Sensitivit&amp;auml;tsmodell basiert. Sie erlaubt es, mit vertretbarem Aufwand alle wesentlichen betrieblichen Risiken und ihre Dynamik im Gesamtzusammenhang zu erkennen und zu bearbeiten.</description>
			<guid>/2009/08/10.html#a121</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 20:24:30 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			</item>
		<item>
			<title>Klimawandel ist das gr&amp;#246;&amp;#223;te globale Gesundheitsrisiko</title>
			<link>/2009/05/21.html#a120</link>
			<description>Der weltweite Klimawandel ist das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Gesundheitsrisiko im 21. Jahrhundert f&amp;uuml;r alle L&amp;auml;nder weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der &lt;a href=&quot;http://www.ucl.ac.uk/news/news-articles/0905/09051501 &quot;&gt;Universit&amp;auml;t London&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.thelancet.com/climate-change&quot;&gt;renommierten Fachzeitschrift &apos;The Lancet&apos;&lt;/a&gt;. Leiter der Studie ist Professor Anthony Costello (UCL Institute for Global Health).

Danach sind die Prognosen der UN (&lt;a href=&quot;http://www.ipcc.ch/about/index.htm&quot;&gt;Intergovernmental Panel on Climate Change - IPCC&lt;/a&gt;) f&amp;uuml;r Treibgasemissionen, globale Temperaturerh&amp;ouml;hung, Ansteigen der Meeresspiegel, Abschmelzen des Inlandeises, Versauerung der Ozeane und extreme Wetterereignisse eher untertrieben. 

Verheerende Konsequenzen f&amp;uuml;r die menschliche Gesundheit drohen. Infektionen und durch Insekten &amp;uuml;bertragene Krankheiten, Tod durch Hitzewellen, h&amp;auml;ufige Wetterkatastrophen wie St&amp;uuml;rme und &amp;Uuml;berschwemmungen, oder V&amp;ouml;lkerwanderungen in gro&amp;szlig;em Ma&amp;szlig;stab, verbunden mit politischem Aufruhr, sind nur einige der vorhersehbaren Folgen.

Dringend ben&amp;ouml;tigt werde eine neue Lobby, schreiben die Autoren: eine &amp;ouml;ffentliche Bewegung, die den Klimawandel als Gesundheitsthema aufgreift und die gesundheitlichen Vorteile einer Lebensweise mit niedrigem Kohlenstoffverbrauch (low-carbon lifestyle) propagiert. Daf&amp;uuml;r sollten sich alle akademischen und sozialen Disziplinen, Regierungen, Beh&amp;ouml;rden, Organisationen und  Gemeinden in allen L&amp;auml;ndern gemeinsam engagieren.</description>
			<guid>/2009/05/21.html#a120</guid>
			<pubDate>Thu, 21 May 2009 19:17:16 GMT</pubDate>
			<category>Medizin</category>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Berufsgenossenschaften und Unfallkassen</title>
			<link>/2009/03/06.html#a119</link>
			<description>Um sich und ihre Familien gegen Invalidit&amp;auml;t und Tod zu versichern, gr&amp;uuml;ndeten Z&amp;uuml;nfte und Gilden schon im ausgehenden Mittelalter Versicherungen auf Gegenseitigkeit. Im 19. Jahrhundert entstanden freiwillige, private Sozialversicherungen der Gewerkschaften und der kirchlichen Arbeiterverb&amp;auml;nde. Am 6. Juli 1884 beschloss der deutsche Reichstag das erste Unfallversicherungsgesetz (das durch die Reichsversicherungsordnung von 1911 erweitert wurde und letzten Endes in das deutsche Sozialgesetzbuch einging).

Seither sind die &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de&quot;&gt;Berufsgenossenschaften und Unfallkassen&lt;/a&gt; Tr&amp;auml;ger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Zusammen versichern sie &amp;uuml;ber 70 Millionen Menschen gegen Unf&amp;auml;lle und Berufskrankheiten bei der Arbeit, in der Schule sowie im Ehrenamt. Die gesetzliche Unfallversicherung wird ausschlie&amp;szlig;lich aus Beitr&amp;auml;gen der Arbeitgeber finanziert. Diese werden im Gegenzug von der Haftung bei Arbeitsunf&amp;auml;llen und Berufskrankheiten freigestellt, m&amp;uuml;ssen sich aber an Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften halten.

Diese Pflichtversicherung der Arbeitgeber ist mit dem Europarecht vereinbar, hat nun &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/de/transitpage.htm&quot;&gt;der Europ&amp;auml;ische Gerichtshof (EuGH)&lt;/a&gt; entschieden. Sie versto&amp;szlig;e nicht gegen die europ&amp;auml;ischen Wettbewerbsbestimmungen. Auch die Mehrheit der &lt;a href=&quot;http://www.arbeitgeber.de/&quot;&gt;Arbeitgeberverb&amp;auml;nde in Deutschland&lt;/a&gt; hat sich wiederholt f&amp;uuml;r das bestehende, parit&amp;auml;tisch verwaltete System ausgesprochen. In einem alternativen, gewinnorientierten Versicherungssystem m&amp;uuml;ssten vor allem kleine Betriebe mit steigenden Pr&amp;auml;mien rechnen, und Unternehmen mit hohen Risiken k&amp;ouml;nnten vielleicht gar keine Versicherung finden.</description>
			<guid>/2009/03/06.html#a119</guid>
			<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 14:40:01 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Silber-Tsunami: US-Gesundheitsreform muss Pr&amp;#228;vention am Arbeitsplatz einbeziehen</title>
			<link>/2009/01/28.html#a118</link>
			<description>Der Fachverband der Arbeits- und Umweltmediziner in den USA (&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org&quot;&gt;ACOEM&lt;/a&gt;) hat den designierten Gesundheitsminister der Regierung Obama aufgefordert, den Zusammenhang zwischen Gesundheit, Sicherheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer  einerseits und der langfristigen Stabilit&amp;auml;t des Gesundheitssystems und der Wirtschaft der USA andererseits zu thematisieren.

Man stehe vor einer doppelten Herausforderung durch den &amp;Uuml;bergang von 80 Millionen Baby-Boomers in den Ruhestand und die Zunahme chronischer Krankheiten in den Vereinigten Staaten. &quot;Das ist der &apos;Silber-Tsunami&apos;, der ernste Folgen f&amp;uuml;r die Produktivit&amp;auml;t und Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit der Nation in einem globalisierten Wirtschaftssystem hat&quot;, sagt ACOEM-Pr&amp;auml;sident Robert R. Orford MD. Gesundheit und Produktivit&amp;auml;t der Arbeitnehmer stehen in einem engen Zusammenhang, wie insbesondere die Forschung der letzten Jahre deutlich gemacht habe.

Der ACOEM-Vorschlag f&amp;uuml;r eine Gesundheitsreform, die sich an den Bed&amp;uuml;rfnissen der Arbeitnehmer orientiert, umfasst vier Grunds&amp;auml;tze:  Investitionen in Gesundheitsprogramme f&amp;uuml;r Arbeitnehmer; Gesundheitlich vernetzte Betrachtung von Arbeitsplatz, Zuhause und Gemeinde; Finanzielle Anreize f&amp;uuml;r gesundheitsf&amp;ouml;rderliches Verhalten von Arbeitnehmern; Vermehrte Fortbildung von Gesundheitsberufen in Pr&amp;auml;ventionsstrategien f&amp;uuml;r die Arbeitswelt.

Dr. Orford forderte die Politiker dringend auf, diese Grunds&amp;auml;tze in die Agenda der Regierung Obama einzubringen.

&lt;a href=&quot;http://www.acoem.org/news.aspx?id=5490&quot;&gt;Quelle: Press Release - ACOEM Urges Daschle to Address Workforce Health and Productivity Issues (Chicago, IL &amp;#150; Jan. 09, 2009)&lt;/a&gt;

(bearbeitet am 06.03.2009)</description>
			<guid>/2009/01/28.html#a118</guid>
			<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:35:37 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Komplexe Systeme in Bildern</title>
			<link>/2008/11/30.html#a117</link>
			<description>Stra&amp;szlig;enbahnkarten von Tokio und New York, die Berufsgruppenzugeh&amp;ouml;rigkeit der Spender im US-Wahlkampf, Einflussfaktoren f&amp;uuml;r die Zunahme der Fettsucht, die Zukunftschancen von Nationalstaaten, die k&amp;uuml;rzesten Fahrwege in Gro&amp;szlig;st&amp;auml;dten, das soziale Beziehungsgef&amp;uuml;ge des Neuen Testaments und vieles andere mehr:

&quot;Komplexe Vernetzungen sind allgegenw&amp;auml;rtig. Ihre strukturellen und organisatorischen Prinzipien gelten f&amp;uuml;r fast jedes Gebiet, das wir uns vorstellen k&amp;ouml;nnen -  seien es Genetik oder Energieerzeugung, Ern&amp;auml;hrung oder Marktwirtschaft&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.visualcomplexity.com/vc/contact.cfm&quot;&gt;schreibt Manuel Lima&lt;/a&gt;. Schon das Leben beginne damit, dass Millionen von Molek&amp;uuml;len in einem Netz von Wechselbeziehungen so zusammenwirken, dass ein Ganzes, ein Organismus m&amp;ouml;glich wird. Menschen erleben von Geburt an jeden Tag komplexe Systeme im Gro&amp;szlig;en wie im Kleinen, seien es weltweite Massenkommunikations- und Finanzsysteme oder soziale Netzwerke in Familie oder Beruf.

In faszinierenden Bildern macht Lima diese Zusammenh&amp;auml;nge &lt;a href=&quot;http://www.visualcomplexity.com/vc/&quot;&gt;auf seiner Website sichtbar und verstehbar&lt;/a&gt;: &quot;VisualComplexity.com intends to be a unified resource space for anyone interested in the visualization of complex networks.&quot; Sie umfasst mehr als 600 Beispiele.
 
(Den Link habe ich von Stephan List&amp;#146;s Weblog &lt;a href=&quot;http://www.weblog.drlist.de/&quot;&gt;&quot;Interessante Zeiten&quot;&lt;/a&gt;).
</description>
			<guid>/2008/11/30.html#a117</guid>
			<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 15:01:50 GMT</pubDate>
			<category>WWW</category>
			</item>
		<item>
			<title>Sch&amp;#228;digung der &amp;#214;kosysteme teurer als Finanzkrise</title>
			<link>/2008/10/12.html#a116</link>
			<description>Die Weltwirtschaft verliert mehr Geld durch die Vernichtung von W&amp;auml;ldern als durch die gegenw&amp;auml;rtige Bankenkrise. Die j&amp;auml;hrlichen Kosten f&amp;uuml;r den Verlust an Wald betragen zwischen zwei und f&amp;uuml;nf Billionen US-Dollar. Die Zahl ergibt sich, wenn der Dienst, den W&amp;auml;lder in unterschiedlichster Weise f&amp;uuml;r die Menschen leisten, bewertet und in Geld ausgedr&amp;uuml;ckt wird. Dazu geh&amp;ouml;ren etwa die Versorgung mit sauberem Wasser und die Aufnahme von Kohlendioxid.

So lautet eines der Ergebnisse der Studie &lt;a href=&quot;http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/41617.php&quot;&gt;&apos;Die &amp;Ouml;konomie von &amp;Ouml;kosystemen und der Biodiversit&amp;auml;t (The Economics of Ecosystems and Biodiversity &amp;#8211; TEEB)&apos;&lt;/a&gt;, die von der EU und der deutschen Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde. Sie wird von dem &amp;Ouml;konomen &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/artenschutz/interview-der-wert-der-artenvielfalt_aid_304636.html&quot;&gt;Pavan Sukhdev&lt;/a&gt; geleitet. Sukhdev hat f&amp;uuml;r diese Aufgabe ein &apos;Sabbatical&apos; von seiner bisherigen Arbeit genommen: Bis vor kurzem war er Head of Global Markets der Deutschen Bank in Indien.

&quot;W&amp;auml;hrend die Wall Street nach verschiedenen Berechnungen bis heute 1 bis 1,5 Billionen Dollar im Finanzsektor verloren hat, ist es Realit&amp;auml;t, dass wir bei der gegenw&amp;auml;rtigen Rate Naturkapital von mindestens 2 bis 5 Billionen Dollar pro Jahr verlieren&quot;, &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/7662565.stm&quot;&gt;sagte er auf der Weltnaturschutzkonferenz in Barcelona dem britischen Sender BBC&lt;/a&gt;. &quot;Das ist nicht nur mehr, sondern auch noch fortlaufend. Es passiert j&amp;auml;hrlich, Jahr f&amp;uuml;r Jahr.&quot;

Der Schl&amp;uuml;ssel zum Verst&amp;auml;ndnis dieser Zahlen: Wenn die W&amp;auml;lder schwinden, h&amp;ouml;rt die Natur auf, uns Dienste zu leisten, die sie normalerweise immer kostenlos erbrachte. Dann m&amp;uuml;ssen die Menschen sie entweder selbst erbringen, vielleicht durch den Bau von Wasserreservoirs, Einrichtungen zur Abscheidung von Kohlendioxid oder den Anbau von Rohstoffen, die vorher von selbst in der Natur vorkamen. Oder wir m&amp;uuml;ssen ohne sie auskommen. So oder so sind damit Kosten verbunden.</description>
			<guid>/2008/10/12.html#a116</guid>
			<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 19:26:09 GMT</pubDate>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebliche Gesundheitsf&amp;#246;rderung: steuerfrei bis 500 Euro</title>
			<link>/2008/10/03.html#a115</link>
			<description>Arbeitgeber k&amp;ouml;nnen ihren Mitarbeitern k&amp;uuml;nftig gesundheitsf&amp;ouml;rdernde Ma&amp;szlig;nahmen anbieten, ohne dass vom Finanzamt in einer aufwendigen Einzelfallpr&amp;uuml;fung entschieden werden muss, ob die Pr&amp;auml;ventionsma&amp;szlig;nahme zum Arbeitslohn z&amp;auml;hlt oder nicht.

Dieser b&amp;uuml;rokratische Aufwand soll n&amp;auml;mlich mit dem Jahressteuergesetz 2009 entfallen. Leistungen des Arbeitgebers, die den allgemeinen Gesundheitszustand der Arbeitnehmer verbessern, werden bis zu einem Betrag von 500 Euro grunds&amp;auml;tzlich von der Steuer freigestellt. Das Jahressteuergesetz ist vom Kabinett beschlossen worden und soll am 1. Januar 2009 in Kraft treten.

Die gef&amp;ouml;rderten Ma&amp;szlig;nahmen m&amp;uuml;ssen hinsichtlich Qualit&amp;auml;t, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der &amp;#167;&amp;#167; 20 und 20a des SGB V entsprechen. In Frage kommen beispielsweise betriebliche Angebote zur Ern&amp;auml;hrung oder Stressbew&amp;auml;ltigung, k&amp;ouml;rperliche Ausgleichstrainings, Nichtraucherkurse, Programme zum Umgang mit psychosozialen Belastungen und anderes mehr.

&lt;a href=&quot;http://www.bmas.de/coremedia/generator/13204/betriebliche__gesundheitsfoerderung.html&quot;&gt;Mehr zum Thema findet sich zum Beispiel auf den Seiten des Bundesministeriums f&amp;uuml;r Arbeit und Soziales&lt;/a&gt; (edit 05.12.2008).

</description>
			<guid>/2008/10/03.html#a115</guid>
			<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 12:50:14 GMT</pubDate>
			<category>Politik</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Gefahren aus dem Container</title>
			<link>/2008/08/11.html#a114</link>
			<description>Fast jeder f&amp;uuml;nfte der j&amp;auml;hrlich rund 15 Millionen Frachtcontainer, die aus &amp;Uuml;bersee in deutschen Seeh&amp;auml;fen eintreffen, ist vor dem Verschiffen mit hoch giftigen Gasen behandelt worden. Diese sollen verhindern, dass die Ladung verdirbt, und sie sollen Krankheitserreger und Sch&amp;auml;dlinge abt&amp;ouml;ten. Dar&amp;uuml;ber hinaus haften an den Waren oft noch betr&amp;auml;chtliche Mengen gesundheitssch&amp;auml;dlicher Industriechemikalien, die aus dem Herstellungsprozess stammen und mit auf die Reise gegangen sind.

Entsprechend gef&amp;auml;hrlich wird es, wenn man die Container &amp;ouml;ffnet - nicht nur wegen der giftigen Chemikalien, sondern auch wegen Myriaden von Pilzen oder Bakterien, die beim unvorsichtigen &amp;Ouml;ffnen aufgewirbelt werden k&amp;ouml;nnen. Das ist keineswegs nur im Containerhafen der Fall, sondern h&amp;auml;ufig erst beim Empf&amp;auml;nger oder in einem Logistikzentrum, wo die Waren weiter verteilt werden.

Eigentlich m&amp;uuml;ssen begaste Container nach international geltenden Vorschriften mit Warnhinweisen gekennzeichnet sein. Doch h&amp;auml;ufig fehlen diese Kennzeichnungen, oder sie sind mangelhaft. Und f&amp;uuml;r Industriechemikalien oder Infektionserreger gibt es &amp;uuml;berhaupt keine international verbindlichen Regelungen. Ganz zu schweigen von Gefahren, die dem Empf&amp;auml;nger durch verkeilte oder herabst&amp;uuml;rzende Teile der Ladung drohen.

Was tun?

F&amp;uuml;r alle, die bei ihrer Arbeit mit Frachtcontainern umgehen, sowie f&amp;uuml;r &amp;Auml;rzte und Rettungsdienste, die bei Zwischenf&amp;auml;llen helfen sollen, gibt es ein paar hoch informative Internetseiten:

&lt;a href=&quot;http://www.uke.uni-hamburg.de/institute/arbeitsmedizin/index_14284.php&quot;&gt;Universit&amp;auml;tsprofessur f&amp;uuml;r Arbeitsmedizin des Universit&amp;auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.hamburg.de/startseite-branchen/120338/container-begast.html&quot;&gt;B&amp;uuml;rgerinfo und B&amp;uuml;rgerservice der Hansestadt Hamburg&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/bgia/de/pra/container/index.jsp&quot;&gt;Institut f&amp;uuml;r Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA)&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/2008/08/11.html#a114</guid>
			<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 13:53:19 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			</item>
		<item>
			<title>Komplexit&amp;#228;tsfalle</title>
			<link>/2008/07/05.html#a113</link>
			<description>Wir leben in einer komplexen Welt. Das ist an sich nichts Neues. Aber wir bekommen es heute immer mehr zu sp&amp;uuml;ren. Das liegt - neben der Vielschichtigkeit und Vernetztheit technischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen - vor allem daran, dass wir immer schneller immer mehr Daten, Sinneseindr&amp;uuml;cke und Nachrichten zu verkraften haben, &amp;uuml;ber deren Bedeutung und Relevanz wir nicht sicher sein k&amp;ouml;nnen. Dieser Beschleunigung und Daten&amp;uuml;berflutung sind immer mehr Menschen kaum noch gewachsen.

Unzureichend erkannte, verstandene und bew&amp;auml;ltigte Komplexit&amp;auml;t ruft bei den Menschen einerseits erh&amp;ouml;hte Aktivit&amp;auml;t und gesteigerten Ressourcenverbrauch hervor (um die Situation in den Griff zu bekommen). Andererseits erzeugt sie Stress und Angst (wenn es nicht funktioniert). Hier beginnt nicht selten ein Teufelskreis: Stress und Angst schr&amp;auml;nken die Wahrnehmungs- und Denkf&amp;auml;higkeit dramatisch ein, und genau deshalb ist der Versuch, durch noch mehr Anstrengung mit dem Problem fertig zu werden, h&amp;auml;ufig zum Scheitern verurteilt. Die Folge: Noch mehr Stress und Angst, Verkennung der Realit&amp;auml;t, Burnout.

&apos;Die Komplexit&amp;auml;tsfalle&apos; nennt die Kybernetikerin und Autorin Maria Pruckner dieses Ph&amp;auml;nomen. In ihrem gleichnamigen Buch macht sie auf unkonventionelle und spielerische Weise deutlich, wie sich komplexe Bedingungen auf den Menschen auswirken und wie man am besten damit umgeht.

Mehr &amp;uuml;ber die Autorin, &amp;uuml;ber das Management in komplexen Systemen und das L&amp;ouml;sen von komplexen Problemen findet sich auf der Website &lt;a href=&quot;http://www.mariapruckner.com/&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mariapruckner.com&quot;&gt;http://www.mariapruckner.com&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/2008/07/05.html#a113</guid>
			<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 18:33:08 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			<category>WWW</category>
			</item>
		<item>
			<title>Tuberkulose</title>
			<link>/2008/05/17.html#a112</link>
			<description>Zu den weltweit h&amp;auml;ufigsten Infektionskrankheiten z&amp;auml;hlt neben Malaria und Aids die Tuberkulose(Tb). &lt;a href=&quot;http://www.who.int/tb/publications/global_report/2008/download_centre/en/index.html&quot;&gt;Nach Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation&lt;/a&gt; erkranken j&amp;auml;hrlich neun Millionen Menschen an Tuberkulose, 1,7 Millionen sterben daran. Die Mehrzahl der Erkrankungsf&amp;auml;lle wird in S&amp;uuml;dostasien und in den afrikanischen L&amp;auml;ndern s&amp;uuml;dlich der Sahara beobachtet.

In Westeuropa wurde die Krankheit dank verbesserter Lebensbedingungen und wirksamer Medikamente fast vollst&amp;auml;ndig zur&amp;uuml;ckgedr&amp;auml;ngt. Grund zur Entwarnung gebe es aber nicht, &lt;a href=&quot;http://www.rki.de/nn_196658/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2007/18__2007.html&quot;&gt;sagen Experten&lt;/a&gt;, die sich vor allem Sorgen wegen der zunehmenden Resistenz der Tb-Erreger gegen die fr&amp;uuml;her wirksamen Arzneimittel machen. Au&amp;szlig;erdem habe sich die Krankheit in Osteuropa wieder stark ausgebreitet, nicht zuletzt durch Vers&amp;auml;umnisse der Politik und mangelnde internationale Zusammenarbeit seit den 1990er Jahren.

In Deutschland erkrankten 2007 fast 5000 Menschen an Tuberkulose. Besonders betroffen sind St&amp;auml;dte und Ballungsgebiete. Etwa die H&amp;auml;lfte der Kranken hat einen Migrationshintergrund.

Bei Tuberkulose handelt es sich um eine chronisch verlaufende bakterielle Infektionskrankheit, die durch Tr&amp;ouml;pfcheninfektion &amp;uuml;bertragen wird. Betroffen ist in 85 Prozent der F&amp;auml;lle die Lunge. Die Tb kann aber auch alle anderen Organe befallen, zum Beispiel Lungenfell, Hirnh&amp;auml;ute, Knochen, Harnwege, Verdauungstrakt oder Haut.

Der beste Schutz vor Tuberkulose: An die M&amp;ouml;glichkeit einer Erkrankung denken, sie fr&amp;uuml;hzeitig diagnostizieren, Patienten falls n&amp;ouml;tig isolieren und richtig behandeln. Ausreichende Ern&amp;auml;hrung, gute allgemeine Gesundheit sowie ordentliche Arbeits- und Wohnverh&amp;auml;ltnisse spielen eine wichtige Rolle. Dem Schutz vor Ausbreitung der Infektion im Umfeld eines Tb-Patienten dienen in Deutschland besondere gesetzliche Vorschriften.

&amp;Uuml;ber Pr&amp;auml;ventions- und Bek&amp;auml;mpfungsma&amp;szlig;nahmen informiert ausf&amp;uuml;hrlich das &lt;a href=&quot;http://www.rki.de/cln_049/nn_196658/DE/Content/InfAZ/T/Tuberkulose/Tuberkulose__node.html?__nnn=true&quot;&gt;Robert-Koch-Institut&lt;/a&gt;.</description>
			<guid>/2008/05/17.html#a112</guid>
			<pubDate>Sat, 17 May 2008 16:31:04 GMT</pubDate>
			<category>Medizin</category>
			<category>Politik</category>
			</item>
		<item>
			<title>REACH</title>
			<link>/2008/03/06.html#a111</link>
			<description>Seit Juni 2007 gilt in ganz Europa die REACH-Verordnung. Sie fordert die Registrierung, Bewertung und Zulassung aller Chemikalien, die in der europ&amp;auml;ischen Gemeinschaft hergestellt oder in die Gemeinschaft importiert werden.

Die Abk&amp;uuml;rzung REACH steht f&amp;uuml;r Registration, Evaluation, and Authorisation of Chemicals.

Nach dem Motto &quot;no data - no market&quot; muss jeder Hersteller oder Importeur f&amp;uuml;r alle Stoffe, die er im Geltungsbereich von REACH in Verkehr bringen will, eine eigene Registrierungsnummer vorweisen.

Weil Tausende von Chemikalien registriert werden m&amp;uuml;ssen, gibt es eine sogenannte Vorregistrierung als &amp;Uuml;bergangsfrist. W&amp;auml;hrend der Zeit vom 1. Juni 2008 bis zum 1. Dezember 2008 k&amp;ouml;nnen alle Stoffe ohne Unterbrechung weiterhin hergestellt und importiert werden, m&amp;uuml;ssen jedoch registriert werden. Nach Ende der Vorregistrierungsfrist jedoch d&amp;uuml;rfen Altstoffe, die nicht vorregistriert worden sind, nicht mehr in Verkehr gebracht werden!

&lt;a href=&quot;http://www.reach-info.de/&quot;&gt;Ausf&amp;uuml;hrliche Informationen zum Thema gibt es beim Umweltbundesamt.&lt;/a&gt;

</description>
			<guid>/2008/03/06.html#a111</guid>
			<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 19:28:23 GMT</pubDate>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Elementare Arbeitsschutzvorschriften ignoriert: Fristlose K&amp;#252;ndigung berechtigt</title>
			<link>/2008/02/04.html#a110</link>
			<description>Vom Arbeitgeber erlassene elementare Sicherheitsvorschriften, die die Arbeitnehmer vor erheblichen Gesundheitsrisiken sch&amp;uuml;tzen sollen, sind von den Arbeitnehmern unbedingt einzuhalten.

Das &lt;a href=&quot;http://www.arbgsh.de/&quot;&gt;Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein&lt;/a&gt; (Aktenzeichen 5 Sa 150/07) hat ausgef&amp;uuml;hrt, dass die Au&amp;szlig;erachtlassung der Sicherheitsvorschriften eine Pflichtverletzung darstellt, die an sich geeignet ist, eine fristlose K&amp;uuml;ndigung des Arbeitsverh&amp;auml;ltnisses zu rechtfertigen. Dazu ist nach Auffassung des Gerichts ausnahmsweise sogar keine vorherige Abmahnung notwendig, wenn der Arbeitnehmer aufgrund der Schwere seines Fehlverhaltens von vornherein nicht damit rechnen konnte, dass der Arbeitgeber dieses toleriert.

In dem vom LAG Schleswig-Holstein entschiedenen Fall hatte ein seit rund 20 Jahren beim Arbeitgeber besch&amp;auml;ftigter Maschinenf&amp;uuml;hrer mit einem weiteren Kollegen eine Presse gereinigt und sie dabei manuell wieder angefahren. Der Kollege geriet dabei mit seiner Hand in die Presse und verlor die Kuppe des kleinen Fingers. Der Arbeitgeber k&amp;uuml;ndigte dem Maschinenf&amp;uuml;hrer daraufhin fristlos, hilfsweise ordentlich.

Das Gericht hielt im konkreten Fall diese K&amp;uuml;ndigung nur deshalb nicht f&amp;uuml;r rechtens, weil die Sicherheitsvorschriften des Arbeitgebers f&amp;uuml;r die betroffenen Arbeiten nicht eindeutig genug waren und die Vorgesetzten diese Reinigungspraxis fr&amp;uuml;her zumindest stillschweigend geduldet h&amp;auml;tten.

&lt;a href=&quot;http://www.kostenlose-urteile.de/newsview4937C.htm&quot;&gt;Quelle: RA-Online, Pressemitteilung des LAG Schleswig-Holstein vom 2. Oktober 2007&lt;/a&gt;</description>
			<guid>/2008/02/04.html#a110</guid>
			<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 14:52:01 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebssicherheitsmanagement</title>
			<link>/2007/12/31.html#a109</link>
			<description>Das Management von Arbeits- und Gesundheitsschutz, Qualit&amp;auml;t, Umweltschutz, Datensicherheit, die Handhabung betrieblicher Risiken und der Umgang mit Unternehmenskrisen sind Gegenstand einer sich neu etablierenden Fachrichtung: Betriebssicherheitsmanagement.

&lt;a href=&quot;http://eit.tfh-bochum.de/index.php?id=906&quot;&gt;Mit dem Start eines Masterstudiengangs&lt;/a&gt; zum Sommersemester 2006 an der TFH Georg Agricola zu Bochum beginnt das Fach nun auch, akademische Formen anzunehmen - wobei der Praxisbezug betont wird.

Die Idee dabei ist: Statt der getrennten Bearbeitung zum Beispiel von Umwelt-, Qualit&amp;auml;ts- und Arbeitsschutz-Aspekten lassen sich viele dieser Themen gemeinsam managen. So kann man Ressourcen optimal einsetzen, zeitgem&amp;auml;&amp;szlig;e Forderungen nach Rechtssicherheit erf&amp;uuml;llen und - nicht zuletzt - die Mitarbeiter f&amp;uuml;r ein aktives Mitwirken gewinnen.

Unter dem Dach des Vereins der Freunde und F&amp;ouml;rderer der &lt;a href=&quot;http://www.dasa-dortmund.de/&quot;&gt;DASA&lt;/a&gt; wurde mittlerweile auch ein &lt;a href=&quot;http://www.bsafb.de/fileadmin/downloads/pa_8_6_2007/pa8_6_2007_arbeitskreis_betriebssicherheitsmanagement_gegruendet.pdf&quot;&gt; Arbeitskreis Betriebssicherheitsmanagement (AK BSM)&lt;/a&gt; gegr&amp;uuml;ndet.

</description>
			<guid>/2007/12/31.html#a109</guid>
			<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 16:30:06 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			</item>
		<item>
			<title>Management by Santa: Nicht stressen lassen!</title>
			<link>/2007/12/21.html#a108</link>
			<description>Nehmen wir uns mal ein Beispiel am Weihnachtsmann:

Es gibt rund 2 Milliarden Kinder auf der Welt. Angenommen, der Weihnachtsmann beliefert keine Moslems, Hindus, Juden oder Buddhisten, reduziert sich seine Zielgruppe auf ca. 378 Millionen Kinder. Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 4,1 pro Wohnhaus ergibt das 91,8 Millionen H&amp;auml;user. Wir nehmen an, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

Angenommen, jedes brave Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgro&amp;szlig;es Geschenk (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht zwischen 91.800 und 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der &amp;uuml;bereinstimmend als &amp;uuml;bergewichtig beschrieben wird. 
Ein gew&amp;ouml;hnliches Rentier kann maximal 175 kg ziehen. Unter der Annahme, dass ein fliegendes Rentier das zehnfache normale Gewicht ziehen kann, braucht man f&amp;uuml;r den Schlitten 216.000 Rentiere. Das Gesamtgewicht betr&amp;auml;gt dann rund 410.400 Tonnen. Eigengewicht und konstruktive Anforderungen des Schlittens sollen der &amp;Uuml;bersichtlichkeit halber zun&amp;auml;chst ausgeklammert bleiben.

Der Weihnachtsmann hat einen 36-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen. Damit ergeben sich 708,3 Hausbesuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann pro christlichem Haushalt mit mindestens 1 braven Kind ca. 1/708 Sekunde Zeit f&amp;uuml;r seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken f&amp;uuml;llen, die &amp;uuml;brigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle &amp;uuml;briggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum n&amp;auml;chsten Haus fliegen.

Angenommen, dass diese 91,8 Millionen Stopps gleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig auf die ganze Erde verteilt sind (was nat&amp;uuml;rlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber der Vereinfachung dient), erhalten wir nunmehr durchschnittlich 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt und eine Gesamtstrecke von 120,8 Millionen km. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmanns mit rund 932 km pro Sekunde fliegt. Beim Anfahren und Bremsen werden Weihnachtsmann, Rentiere und Schlitten jedes Mal einer Beschleunigung von der Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Erkl&amp;auml;ren l&amp;auml;sst sich dies alles nur unter Heranziehung der allgemeinen und der speziellen Relativit&amp;auml;tstheorie und insbesondere der Heisenbergschen Unsch&amp;auml;rferelation (&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/print-welt/article309218/Natuerlich_gibt_es_den_Weihnachtsmann.html&quot;&gt;Quelle: Joachim Nawrocki in der &apos;Welt Online&apos;&lt;/a&gt;)

Also Leute, rei&amp;szlig;t euch mal zusammen, nehmt euch ein Beispiel daran, was Andere leisten, und h&amp;ouml;rt auf, &amp;uuml;ber euer l&amp;auml;cherliches Bisschen Weihnachts-Stress zu jammern!
</description>
			<guid>/2007/12/21.html#a108</guid>
			<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 12:54:33 GMT</pubDate>
			<category>Humor</category>
			</item>
		<item>
			<title>Betriebliches Eingliederungsmanagement: Hilfreicher Leitfaden vom DGB</title>
			<link>/2007/11/27.html#a107</link>
			<description>Seit 2004 gibt es im IX. Sozialgesetzbuch den Paragraphen 84(2), der das betriebliche Eingliederungsmanagement regelt. Er gilt f&amp;uuml;r alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die innerhalb eines Jahres ununterbrochen oder l&amp;auml;nger als sechs Wochen arbeitsunf&amp;auml;hig sind. Dabei sind alle Besch&amp;auml;ftigten zu ber&amp;uuml;cksichtigen, nicht nur solche, die schwerbehindert, gleichgestellt oder von Behinderung bedroht sind.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat nun einen Handlungsleitfaden herausgegeben, der den Betriebs- oder Personalr&amp;auml;ten bei der Gestaltung des Eingliederungsmanagements in ihrem jeweiligen betrieblichen Kontext helfen soll. Denn das Gesetz macht keine detaillierten Vorgaben, wie die Umsetzung im Einzelnen erfolgen soll. Es regelt nur allgemein, dass die krankheitsbedingte Gef&amp;auml;hrdung des Arbeits- verh&amp;auml;ltnisses beseitigt oder wenigstens gemindert, erneuter Arbeitsunf&amp;auml;higkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz des Betroffenen erhalten werden soll.

In &amp;uuml;bersichtlicher Form beschreiben die Autorinnen Marianne Giesert und Cornelia Wendt &quot;10 Schritte zum Ziel&quot;. Bei jedem Schritt werden Ziele, Arbeitsmittel, beteiligte Akteure und wichtige rechtliche Grundlagen dargestellt. Ein umfangreicher Anhang liefert weitere Informationen, Adressen und Mustertexte, z. B. f&amp;uuml;r eine Betriebsvereinbarung.

Der &lt;a href=&quot;http://www.dgb.de/service/publikationen/materialdb/material_show_single?matid=401&quot;&gt;Handlungsleitfaden f&amp;uuml;r ein Betriebliches Eingliederungsmanagement&lt;/a&gt; richtet sich prim&amp;auml;r zwar an Betriebsr&amp;auml;te, eignet sich jedoch auch gut als Arbeitshilfe f&amp;uuml;r alle anderen, die sich mit diesem Thema besch&amp;auml;ftigen - unabh&amp;auml;ngig von der eigenen professionellen Brille, durch die sie es betrachten.</description>
			<guid>/2007/11/27.html#a107</guid>
			<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 19:20:48 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Einmalhandschuhe f&amp;#252;r Lebensmittel? Eher unhygienisch und schlecht f&amp;#252;r die Haut.</title>
			<link>/2007/10/08.html#a106</link>
			<description>Wer beim Umgang mit Lebensmitteln Handschuhe tr&amp;auml;gt, w&amp;auml;scht sich seltener die H&amp;auml;nde. So die Beobachtung vieler Praktiker. Und wenn mit den selben Handschuhen au&amp;szlig;er der Wurst oder dem K&amp;auml;se auch das Papiergeld angefasst wird, verkehrt sich die hygienisch gemeinte Ma&amp;szlig;nahme ins glatte Gegenteil. Der Handschuh wird zum Umsteigebahnhof f&amp;uuml;r Bazillen.

Nun ist es auch wissenschaftlich belegt: Das Arbeiten mit Einmalhandschuhen an Fleisch-, Wurst- und K&amp;auml;setheken bringt f&amp;uuml;r die Kunden keinen Gewinn an Hygiene, &lt;a href=&quot;http://www.dguv.de/inhalt/presse/2007/Q3/frischetheke/&quot;&gt;meldet die Pressestelle der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung&lt;/a&gt;.

Sie verweist auf ein Forschungsprojekt der Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG), der Berufsgenossenschaft f&amp;uuml;r den Einzelhandel (BGE) und des Instituts f&amp;uuml;r Arbeitsschutz (BGIA). Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich bereits nach f&amp;uuml;nfmin&amp;uuml;tigem Umgang mit verschiedenen Lebensmitteln alle m&amp;ouml;glichen Bakterien auf Handfl&amp;auml;chen, Handschuhen und Ger&amp;auml;tschaften ansammeln. Daraufhin wurde gepr&amp;uuml;ft, inwiefern diese Bakterienanreicherung von den Handschuhen oder von der blo&amp;szlig;en Hand auf die Lebensmittel &amp;uuml;bertragen werden.

Das Ergebnis: Es konnte kein Unterschied zwischen der Arbeit mit Handschuhen oder mit blo&amp;szlig;en H&amp;auml;nden festgestellt werden. F&amp;uuml;r den Kunden h&amp;auml;tten Einmalhandschuhe an Frischetheken somit keinerlei hygienischen Vorteil, so die Wissenschaftler. Vielmehr schaden die Handschuhe den Besch&amp;auml;ftigten. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig &amp;uuml;ber l&amp;auml;ngere Zeit getragen, erh&amp;ouml;hen sie das Risiko einer Hauterkrankung. Wirklich reduzieren l&amp;auml;sst sich die Keimzahl auf den Lebensmitteln nur durch den Gebrauch von Hilfsmitteln, z. B. Gabeln.</description>
			<guid>/2007/10/08.html#a106</guid>
			<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 15:04:45 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Medizin</category>
			</item>
		<item>
			<title>Wer ist die OSHA?</title>
			<link>/2007/09/03.html#a105</link>
			<description>Die Europ&amp;auml;ische Agentur f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wurde 1996 eingerichtet. Sie soll die Aufkl&amp;auml;rungsarbeit der in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz zust&amp;auml;ndigen Stellen unterst&amp;uuml;tzen. Die Abk&amp;uuml;rzung OSHA steht f&amp;uuml;r Occupational Safety and Health Agency.

An ihrem Sitz in Bilbao (Spanien) besch&amp;auml;ftigt die OSHA ein eigenes Team von Fachleuten. Organisatorisch sind Vertreter von Regierungen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen beteiligt.

Zu den Werbekampagnen der Agentur z&amp;auml;hlt die &lt;a href=&quot;http://de.osha.europa.eu/topics/europ_woche_europ_wettbewerb/index_html&quot;&gt;Europ&amp;auml;ische Woche f&amp;uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit&lt;/a&gt;, die sich im Oktober 2007 mit der Pr&amp;auml;vention und Rehabilitation bei Muskel- und Skeletterkrankungen besch&amp;auml;ftigt.

Die OSHA hilft bei der Auslegung der europ&amp;auml;ischen Gesetzgebung zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Eine europ&amp;auml;ische Beobachtungsstelle f&amp;uuml;r Risiken hat die Aufgabe, neu aufkommende Risiken in der Arbeitswelt zu ermitteln.

&lt;a href=&quot;http://osha.europa.eu/&quot;&gt;Auf der Website der OSHA&lt;/a&gt; werden neben einer F&amp;uuml;lle von Informationen auch praktische Tools angeboten, z. B. Suchwerkzeuge oder automatische Benachrichtigungen, wenn neue Nachrichten zu selbst w&amp;auml;hlbaren Themen erscheinen.</description>
			<guid>/2007/09/03.html#a105</guid>
			<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 19:10:35 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
		<item>
			<title>Allt&amp;#228;glicher Wahnsinn, ins Bild gesetzt ...</title>
			<link>/2007/07/27.html#a103</link>
			<description>... von der Zeitschrift &quot;Arbeit und Gesundheit&quot;. Schon seit mehr als f&amp;uuml;nfzehn Jahren ver&amp;ouml;ffentlicht das Fachblatt immer auf der letzten Seite Leserfotos mit h&amp;ouml;chst unfalltr&amp;auml;chtigen Szenen. Die sorgen unter der &amp;Uuml;berschrift &quot;Das Allerletzte&quot; auf den ersten Blick oft f&amp;uuml;r laute Heiterkeit. Bei genauerem Hinsehen f&amp;auml;llt dem Betrachter aber eher die Kinnlade runter angesichts spannungsvoller Installationen, reizender Arrangements f&amp;uuml;rs Auge, Akrobatik ohne Netz oder brandhei&amp;szlig;er Tricks, vor deren Nachahmung die Redaktion warnt.

Vor kurzem &amp;uuml;berstand die traditionsreiche Rubrik sogar eine Political-Correctness-Diskussion: Wer sich schon vor Schaden nicht f&amp;uuml;rchte, sollte doch vor &amp;ouml;ffentlichem Spott bewahrt bleiben, meinten die Kritiker. Die Redaktion blieb standhaft. Chapeau.

&lt;a href=&quot;http://www.arbeit-und-gesundheit.de/webcom/show_article.php/_c-93/_lkm-250/i.html&quot;&gt;Die Fotos gibt es nat&amp;uuml;rlich auch im Internet zu bewundern&lt;/a&gt;. Besonders interessant f&amp;uuml;r alle, die sich mit Sicherheit und Unfallverh&amp;uuml;tung besch&amp;auml;ftigen: Man lernt immer noch was dazu. Und wer mag, darf bei der Wahl zum jeweiligen Bild des Monats abstimmen oder eigene Fotografien einsenden. Die Motive scheinen ja nicht auszugehen.
</description>
			<guid>/2007/07/27.html#a103</guid>
			<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 19:03:19 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>WWW</category>
			</item>
		<item>
			<title>Managementsysteme f&amp;#252;r Gesundheit und Arbeitssicherheit: Neue US-Norm</title>
			<link>/2007/06/07.html#a102</link>
			<description>In den USA gibt es eine neue Norm f&amp;uuml;r &quot;Occupational Health and Safety Management Systems&quot;, meldet &lt;a href=&quot;http://www.arbeitsschutz-office.de/newsDetails?newsID=1179736548.61&amp;chorid=00560203&quot;&gt; Haufes Arbeitsschutz-Office&lt;/a&gt;.

Die Hauptelemente &lt;a href=&quot;http://www.aiha.org/Content/AccessInfo/press/SPR-05-1019-02.htm&quot;&gt;der Norm&lt;/a&gt; sind:
&lt;li&gt; F&amp;uuml;hrung durch das Management &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Mitarbeiterbeteiligung &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Planung &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Einbindung und Umsetzung im Betrieb &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Auswertung und Korrektur &lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Management Review &lt;/li&gt;

Damit scheinen sich gewisse Standards weiter durchzusetzen, die auch schon in den Empfehlungen der International Labour Organization, &lt;a href=&quot;http://www.ilo.org/public/english/protection/safework/managmnt/guide.htm&quot;&gt;ILO/OSH 2001&lt;/a&gt;, oder der international anerkannten &lt;a href=&quot;http://www.stmugv.bayern.de/gesundheit/giba/betrieb/ohris.htm&quot;&gt;Leitlinie OHRIS &lt;/a&gt; f&amp;uuml;r Arbeitsschutzmanagementsysteme formuliert wurden.

Allen gemeinsam ist: Gesundheitsschutz und Sicherheit der Besch&amp;auml;ftigten werden mit einem Managementsystem nachhaltig in die Strukturen und Abl&amp;auml;ufe eines Unternehmens eingebunden. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;iges Feedback erm&amp;ouml;glicht die Anpassung und Korrektur von Ma&amp;szlig;nahmen und damit die kontinuierliche Verbesserung - sowohl des Arbeitsschutzes als auch des Managementsystems selbst.

Einen &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber Managementsysteme im Arbeitsschutz und den Stand der Diskussion in Deutschland gibt die &lt;a href=&quot;http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Arbeitsschutzmanagement/Arbeitsschutzmanagement.html&quot;&gt;Bundesanstalt f&amp;uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA)&lt;/a&gt;.


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			<guid>/2007/06/07.html#a102</guid>
			<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 22:19:55 GMT</pubDate>
			<category>Arbeitswelt</category>
			<category>Recht</category>
			</item>
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